TISCHTENNIS

Vorsicht steht an erster Stelle

Stell dir vor, es ist Lokalderby und keiner geht hin.

Solche Szenen wird es an diesem Wochenende zwar nicht geben, wenn beispielsweise die Verbandsoberliga-Tischtennis-Herren des TuS Bad Aibling am Samstag zum Derby gegen den SB DJK Rosenheim laden. Oder wenn am morgigen Sonntag der SBR selbst in eigener Halle antritt – unter anderem absolviert man das Derby gegen den SV-DJK Kolbermoor. Um alle Hygieneauflagen erfüllen zu können, sind die Vereine aber in Corona-Zeiten sehr vorsichtig, obwohl bis zu 100 Zuschauer den Spielen beiwohnen dürften. Bad Aiblings Kapitän Hans Wiesböck, der am heutigen Samstag den SB Rosenheim um 15 Uhr zu Gast hat, sagt: „Wenn man sich die Größe unserer Halle anschaut, dürfte die logische Grenze bei 25 Zuschauern liegen.“ Kolbermoors Damen steht zwar eine große Halle zur Verfügung, aber Trainer Antonio Golemovic merkt für die heutige Begegnung ab 16 Uhr gegen den TSV Zorneding an: „Wir haben uns auf 25 Zuschauer festgelegt.“ Ähnliche Worte kamen auch vom SB DJK Rosenheim, der am Sonntag sowohl um 14 Uhr gegen den TV Boos als auch um 18 Uhr gegen Kolbermoor vor eigenem Publikum spielt. „Wir können die Trennwände nach oben schieben und auch ausgiebig lüften. Ich erwarte diesmal aber nicht mehr als 30 Besucher“, so SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer. eg

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