Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wasserburgs Basketball-Damen spielen heute, 20 Uhr, gegen Prag

Vorentscheidendes Spiel

OVB
+
Für Katja Zberch und den TSV Wasserburg steht heute eine vorentscheidende Begegnung auf dem Plan.

Wasserburg - Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg sind mitten in den englischen Wochen. Schon am Mittwoch, 20 Uhr, wartet das nächste schwere Match, in der Central European Woman League (CEWL) gegen den tschechischen Vertreter VS Prag.

Zum Glück steht bei dem dichten Programm bis Weihnachten nur noch eine Auswärtsfahrt auf dem Tableau, kommende Woche geht es zu Slovanka MB nach Tschechien.

Das lässt Wanda Guyton und Hans Brei genügend Zeit, um das Team weiterzuentwickeln. Schließlich sind trotz des Sieges vergangenen Sonntag noch genügend Baustellen im Wasserburger Spiel, die nach und nach behoben werden sollen. Stimmung und Selbstvertrauen sind bei den Damen des deutschen Meisters sichtlich besser, doch überbewerten will den Auswärtserfolg in Osnabrück niemand. Der Aufsteiger präsentierte sich ungewohnt schwach, ließ zahlreiche Chancen liegen, die ihm von der Wasserburger Abwehr präsentiert wurden. Auf internationalem Parkett wird dies wohl bestraft, deshalb ist gegen Prag eine bessere Vorstellung als zuletzt nötig.

VS Prag ist derzeit Vierter der starken tschechischen Extraliga. Bemerkenswert ist zudem, dass Coach Petr Treml eine außergewöhnliche junge Mannschaft hat (Durchschnitt 21 Jahre), die zu einem großen Teil auch noch aus dem eigenen Nachwuchs kommt. Die auffälligsten Akteure sind allerdings erfahren, nicht aus dem eigenen Stall und teilweise auch aus dem Ausland. Die ukrainische Nationalspielerin Viktoria Mircheva und die tschechische Ex-Internationale Petra Reisingerova sind Centerinnen der Extraklasse. Reisingerova agiert beinahe ausschließlich am Korb, Mircheva dagegen trifft beinahe 50 Prozent ihrer Dreier. Gemeinsam sind ihnen gute Reboundqualitäten. Die Weißrussin Alexandra Tarasava ist die Chefin im Spielaufbau, schnell, wendig und mit einem guten Auge. Allerdings ist sie anfällig für Ballverluste.

In der CEWL steht Prag mit einem Sieg (Slovanka) und einer Niederlage (Arad) auf Augenhöhe mit dem deutschen Meister. Zwischen diesen beiden wird sich der zweite Final-Four-Teilnehmer nach Titelverteidiger Arad entscheiden. Insofern kommt dem Match am Mittwoch sicher vorentscheidende Bedeutung zu.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare