Mit Vollgas in die Integration

Den Scheck über 2000 Euro übergaben Kreisvorsitzende Carmen J. Gardill und Dietmar Schwarz, der Spielleiter der Gruppe Chiem.

Bad Aibling – Im Jahr 2007 gründete sich der FC Wolga Bad Aibling mit dem Ziel Flüchtlingen und Personen mit Integrationshintergrund eine sportliche Heimat zu bieten.

2019 spielt der Klub immer noch in der C Klasse, die Spieler kommen aus Somalia, Ungarn, Kroatien und Russland. Als Vorstand fungieren Alexander Gross und Viktor Herdt, der Abteilungsleiter, Trainer und Vereinsschiedsrichter in einer Person ist.

Bis vor einem Jahr konnte der Spielbetrieb durch Sponsoren am Laufen gehalten werden, im Juli 2019 waren keine Gelder mehr vorhanden. Die Mannschaft stand vor dem Aus, die Einstellung des Spielbetriebs stand bevor.

Viktor Herdt schickte einen Hilferuf an die Sozialstiftung des Bayerischen Fußballverbandes. Diese stellte spontan 2000 Euro für den Spielbetrieb zur Verfügung. Das Motto: Fußball steht für Werte, für Solidarität mit Schwächeren oder in Not geratene Menschen. Genau da setzt die Stiftung an. Die Saison 2019/20 war für den FC Wolga gerettet.

Der Kreisvorsitzende Carmen J. Gardill und dem Spielleiter der Gruppe Chiem, Dietmar Schwarz, war es aber auch wichtig, dass hier praktische Hilfe geleistet wird. Deshalb trafen sie sich mit Viktor Herdt und einigen Spielern zum Vereinsdialog und zur Schulung „Strukturen im Verein schaffen“. Ziel ist es den Verein besser zu organisieren und die Ämter Abteilungsleiter, Kassier, Schriftführer auf mehrere Schultern zu verteilen.

Es gibt also viel zu tun für den FC Wolga um weiterhin ein fester Bestandteil in der bayerischen Fußballfamilie bleiben zu können. ds

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