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Mit Aufschlägen Druck aufbauen

Volleyball-Zweitligist Mühldorf empfängt den Titelaspiranten aus Karlsruhe

Die 1,97 Meter von Mühldorfs David Fecko gegen die 1,94 Meter von Karlsruhes Laurin Derr (links). Am Sonntag geht es in der Nutz-Arena gegen den Tabellenführer aus Karlsruhe.
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Die 1,97 Meter von Mühldorfs David Fecko gegen die 1,94 Meter von Karlsruhes Laurin Derr (links). Am Sonntag geht es in der Nutz-Arena gegen den Tabellenführer aus Karlsruhe.

Spitzenspiel für die Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer: Der Tabellenführer und Titelaspirant Karlsruhe stellt sich am Sonntag, 16 Uhr in der Nutz-Arena an der Mittelschule Mühldorf vor. Chancenlos sind die Gastgeber aber nicht.

Mühldorf  – Von „bestechender Form“ ist die Rede. Von einer Karlsruher Mannschaft, die zuletzt dem Gegner „keine Chance“ gelassen habe wird bei den Baden Volleysvom SSC Karlsruhe berichtet. Das ist umso beunruhigender, wenn an bedenkt, dass dieser chancenlose Gegner der TV/DJK Hammelburg war, derzeit Zweitplatzierter, den die Karlsruher zuletzt mit 3:0 nicht den Hauch einer Chance ließen.

Acht Siege aus neun Spielen

Dieser Sieg hat zur Folge, dass am kommenden Sonntagnachmittag der aktuelle Tabellenführer zu Gast in der Nutz-Arena an der Mittelschule Mühldorf ist (16 Uhr). Denn mit 23 Punkten und acht Siegen aus neun Spielen stehen die Karlsruher derzeit verdientermaßen auf Platz eins. Den Mühldorfer Chef-Trainer Heiko Roth überrascht das nicht. „Beim Vorbereitungsturnier in Gotha unmittelbar vor Saisonstart hat man schon erkennen können, wohin der SSC will: Nach ganz oben!“

2,02 Meter große Außenangreifer

Und so macht der Mühldorfer Coach auch keinen Hehl daraus, dass es die Karlsruher sind, die als Favorit auf das Spielfeld in der Nutz-Arena treten werden. Darüber soll auch die überraschende 1:3-Niederlage vor zwei Wochen gegen Delitzsch nicht hinwegtäuschen. „Bei diesem Spiel war Karlsruhes Bester, Jens Sandmeier nicht, fit!“, weiß Roth. Jetzt greift der 2,02 Meter große Außenangreifer wieder voll an und das könnte die Mühldorfer vor Probleme stellen: „Der weiß ganz genau, was er tut“, so Roth.

Nur ein Mühldorfer Spieler ist angeschlagen

Genau wissen, was sie tun: Das muss man auch den anderen Karlsruher Angreifern nicht sagen. Zuletzt in bestechender Form auch Julian Schupritt auf Annahme-Außen und Felix Roos über die Diagonalposition.

Kränkelnde Spieler davon hat Roth nur einen. Kapitän Tom Brandstetter hatte das Donnerstagstraining abgesagt, weil er angeschlagen war. Er hat sich selbst Ruhe verordnet, um am Sonntag wieder fit auf dem Spielfeld zu stehen. Überhaupt seien nur sechs Mühldorfer Spieler im Training gewesen. Flo Gschwendtner war auf Fortbildung, Fritz Vähning mit Jugendnationalmannschaft auf einem Lehrgang in Frankfurt. „Wir haben dann mit den ebenfalls reduzierten Grafinger zusammen trainiert. Die waren auch nur zu sechst. Das Training war ganz gut.“

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Und wie will der Mühldorfer Trainer dem Top-Team Paroli bieten? „Wir werden versuchen, wieder ordentlich Druck über den Aufschlag zu erzeugen. Optimalerweise müssen wir damit dafür sorgen, dass Karlsruhe kein schnelles Spiel aufziehen kann. Wir müssen deren Schnellangriff rausnehmen.“

Taktik gegen Mainz gut aufgegangen

Roth verweist auf das Spiel zuletzt gegen Mainz, in welchem diese Taktik sehr gut aufgegangen sei. Auf der anderen Seite vertraut Roth auf eine stabile Annahme und Abwehr. „Karlsruhe hat sehr groß gewachsene Spieler. Wir müssen einen solide Block stellen und uns in der Abwehr auf lange Bälle einstellen. Im Training haben wir darauf auch unseren Fokus gelegt“, verrät Roth, der von seinen Mannen eine Schippe mehr Risiko fordert, um den Tabellenführer in die Schranken zu weisen.

Keine Zuschauer erlaubt

Wenn das Spiel am Sonntag um 16 Uhr beginnt sind aufgrund der Corona-Einschränkungen keine Zuschauer erlaubt. Abteilungsleiter Stefan Bartsch verweist auf die Live-Übertragung im Internet auf sportdeutschland.tv. „Wir sind das ja aus der vergangenen Saison gewohnt und die Zuschauer auch.“ Man sei froh, dass sich diese Alternative zum Live-Besuch bietet.enk

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