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2. BUNDESLIGA

TSV Mühldorf greift am Samstag wieder an – doch Fragezeichen hinter David Fecko

Kapitän Tom Brandstetter gegen Friedrichshafens starken Mittelblocker Philipp Herrmann: Im Sonntagsspiel am Bodensee hofft Trainer Michi Mayer auf einen Sieg.
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Kapitän Tom Brandstetter gegen Friedrichshafens starken Mittelblocker Philipp Herrmann: Im Sonntagsspiel am Bodensee hofft Trainer Michi Mayer auf einen Sieg.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Die Volleyball Bundesligisten aus Mühldorf sind aus Quarantäne entlassen und gleich zweimal gefordert. Keine Erwartungen hat Trainer Michi Mayer am Samstag gegen Mimmenhausen, gegen Friedrichshafen am Sonntag wäre er schon mit nur einem Punkt zufrieden.

Mühldorf – Zwei Wochen befand sich die Mühldorfer Volleyball-Mannschaft in Quarantäne. Jetzt dürfen die Zweitligisten vom Inn wieder mitmischen im Kampf um wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Der Bodensee ist das Ziel der Reise. Am Samstag geht es erst einmal zum Tabellendritten nach Mimmenhausen, am Sonntag wollen die Mühldorfer dann in Friedrichshafen punkten. Die Ausgangslage ist schwierig.

Denn nachdem David Fecko vor zwei Wochen positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, musste die Mannschaft erst einmal in Quarantäne. Das bedeutete 14 Tage kein Training, erst am Freitag durften die Jungs wieder in die Halle, um sich auf die beiden Spiele am Wochenende vorzubereiten.

Fecko auch am Samstag noch in Quarantäne

Eine schwierige Situation ergibt sich auf der Position des Mittelbockers. Denn David Fecko darf erst in der Nacht auf Sonntag, Schlag Mitternacht, die Quarantäne verlassen – negativer Corona-Test vorausgesetzt. Das heißt, die Mannschaft wird auf jeden Fall am Samstag ohne ihn nach Mimmenhausen abfahren. Fecko könnte am Sonntag zum Team dazustoßen.

Ausführliche Infos zu den Volleyballern aus Mühldorf finden Sie auch auf unserer Themenseite

„Ich weiß, dass er darauf brennt, unbedingt der Mannschaft helfen will. Aber David war ja tatsächlich krank, musste auch das Bett hüten. Ich gehe nicht davon aus, dass ich ihn nachreisen lasse“, sagte Trainer Michi Mayer noch am Freitag. „Es ist schließlich nicht das Finale in der Champions-League. Da muss mal schon auch mal die Kirche im Dorf lassen!“

Keine weiteren Alternativen auf der Mittelblocker-Position

Doch mit dieser Entscheidung tun sich natürlich Lücken auf, nachdem auch Jonathan Helm immer noch verletzt ist. Wen will Mayer über die Mitte angreifen lassen? Welche Alternativen hat er? „Ich denke, mit Flo Gschwendtner und Charles Kahn haben wir zwei Spieler, die das schon richten werden. Kahn schlägt ja bekanntlich gut auf.“

Und mit Luis Großmann habe der TSV auch noch einen langen Kerl, den man ebenfalls über die Mitte angreifen lassen könnte. „Mal schauen, ob ich das probieren werde!“, so Mayer, der nach wie vor auf Zied Chalghmi verzichten muss, der an einer Knieverletzung laboriert. Fabian Liemer hats im Rücken, fällt ebenso am Wochenende aus.

Mayer hofft auf vier Sätze gegen Mimmenhausen

Zwangsläufig ist die Erwartungshaltung im Hinblick auf die beiden Aufgaben am Wochenende zurückhaltend. Gegen den Tabellendritten aus Mimmenhausen (Samstag, 18 Uhr) rechnet sich Mayer nichts aus. „Gegen die sind wir völlig chancenlos!“ Im Hinspiel habe das Team zwar erstaunlich gut mitgehalten, holte beim 2:3 sogar einen Punkt. Aber die Voraussetzungen sind eben anders, zumal David Fecko als Stammspieler fehlt.

Und Mimmenhausen eben eine ganz andere Hausnummer ist, von seiner Stärke mit Grafing vergleichbar, sagt Mayer. Selbst wenn Mimmenhausen zuletzt zwei 0:3-Niederlagen gegen Karlsruhe und Leipzig einstecken musste und Spielertrainer Christian Pampel verletzt sei. „Meine Hoffnung ist, dass wir zumindest vier Sätze hinbekommen, damit die Spieler Praxis bekommen.“

Stammleute aufs Feld oder schonen? Das ist die Frage

Und auch gegen die Youngsters aus Friedrichshafen stapelt Trainer Mayer tief. „Vor zwei Wochen hätte ich gesagt: Ein Sieg ist Pflicht! Doch unter diesen Voraussetzungen würde ich mich schon über einen Punkt freuen!“, gibt Mayer zu. Er hadert noch mit der Aufstellung. Soll er die Stammkräfte am Samstag gegen Mimmenhausen bringen, damit sie wieder in ihren Rhythmus kommen?

Oder soll er sie für das Sonntagsspiel um 14.30 Uhr in der Zeppelinhalle schonen, wenn es gegen den Tabellenletzten geht? „Eine ziemlich uncoole Situation“, meint Mayer, der sich noch das ein oder andere Pünktchen wünschen würde, um frühzeitig den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu sichern. „Ein Sieg wäre schon noch recht“, meint er. „Es ist nicht so, dass ich deswegen nicht gut schlafen würde. Aber wenn wir den Vorsprung gegenüber einem Abstiegsplatz von neun auf zwölf Punkte erhöhen könnten, würde ich noch besser schlafen!“Denn auf eines habe er zum Saisonfinale Ende April gar keinen Bock: „Auf eine Partie mit Endspielcharakter gegen Mainz!“

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