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Volleyball-Nationalspieler kehrt zurück

Mühldorfer Paukenschlag-Verpflichtung: Leo Tille spielt wieder für den Zweitligisten

Es liegt acht Jahre zurück, dass Leo Tille im Trikot des TSV Mühldorf in die Halle eingelaufen ist. Die Farben sind die Gleichen, die Liga hat sich geändert, nachdem die Mühldorfer von der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert sind.
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Es liegt acht Jahre zurück, dass Leo Tille im Trikot des TSV Mühldorf in die Halle eingelaufen ist. Die Farben sind die Gleichen, die Liga hat sich geändert, nachdem die Mühldorfer von der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschiert sind.

Er spielte fünf Jahre in der österreichischen Volley League, jetzt kehrt der Leo Tille (26) aus Polling wieder zu seinem Heimatverein TSV Mühldorf zurück. Die Gründe sind nicht nur sportliche.

Mühldorf – Ein zigfacher Volleyball-Juniorennationalspieler wird in der nächsten Spielzeit wieder sein Talent in Diensten der Zweitliga-Mannschaft des TSV Mühldorf stellen: Leo Tille kehrt heim zum TSV Mühldorf. Dorthin, wo der Pollinger unter der Ägide seines Vaters Jogi das Volleyball spielen erlernt hatte. Tille spielte seit 2016 bei Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel in der österreichischen Austrian Volley League, der höchsten österreichischen Spielklasse und feierte in diesem Jahr noch den Gewinn der Bronzemedaille.

Für den Beginn einer Ausbildung entschieden

Seine Optionen nach diesem Erfolg: Entweder noch einmal alles auf eine Karte setzen, seiner Karriere noch eine Schippe drauf zu legen und das Profidasein fortsetzen oder der Beginn einer Ausbildung. Tille hat sich für Letzteres entschieden. Er will jetzt Landschaftsgärtner werden beziehungsweise in Richtung Gartenbau gehen. Am liebsten zu Hause in der Nähe seiner Familie im Landkreis Mühldorf. Und der TSV freut sich, einen schlagkräftigen Spieler an seiner Seite zu wissen.

„Die Mühldorfer Volleyballer haben gleich gesagt, dass sie mich haben wollen und mir auch helfen wollen, einen Ausbildungsplatz zu finden.“ Mit der 2. Bundesliga werde hochklassiger Volleyballsport direkt vor seiner Haustür geboten. „So kann ich neben der Arbeit noch ein bisserl Volleyball spielen“, beschreibt der 26-Jährige diese Win-Win-Situation.

In Mühldorf ist Tille ein Universalspieler

Seit 2016 spielte er bei den „Nordmännern“ im österreichischen Waldviertel, vier Jahre davon als Libero, zuletzt als Außenangreifer. Und in Mühldorf? „Da wäre ich Universalspieler. Auch Diagonal ginge in einer Spielvariante mit zwei Zuspielern. Mittelblocker kommt aber wohl eher nicht in Frage. Dafür bin ich zu klein“, so der 1,82 Meter große Volleyballer, der auch als Zuspieler ein gutes Händchen hat und dies bis 2013 auch regelmäßig bewiesen hat.

Leo Tille auf den Beachanlagen am ESV-Gelände: Er hätte schon noch gerne einige Profijahre im Ausland drangehängt. Doch der 26-Jährige entschied sich jetzt für eine Ausbildung in der Nähe seiner Familie, will sein Volleyball-Talent in die Dienste des TSV Mühdorf stellen.

2010 wurde er Deutscher Meister mit der Mühldorfer U16, drei Jahre später feierte er mit der U20 seines Heimatvereins den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

2017 erste Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft.

In der Saison 2013/14 war der Libero beim VC Olympia Kempfenhausen in der zweiten Bundesliga und in der Saison 2014/15 beim VC Olympia Berlin in der ersten Bundesliga aktiv und gleichzeitig Mitglied der deutschen Junioren-Nationalmannschaft. 2015 wechselte Tille innerhalb der Bundesliga zur VSG Coburg/Grub. Nach deren Insolvenz ging er zum österreichischen Verein Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel. 2017 hatte Tille seine ersten Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft.

Neuzugänge halten sich bislang in Grenzen

21 Mal trug Tille das Trikot der Jugend-Nationalmannschaft, 24 Mal stand er für die Junioren-Nationalmannschaft im Aufgebot, fünf Mal durfte er den Bundesadler in der A-Nationalmannschaft auf der Brust tragen. Jetzt sind es die orange-blauen Farben der ersten Mühldorfer Herrenmannschaft, die sich in ihrer zweiten Saison in Deutschlands zweithöchster Spielklasse zu etablieren hat. Und dort kommt Unterstützung von einem Profi, noch dazu mit den Erfahrungswerten eines Tille, gerade recht. Denn die Neuzugänge halten sich bislang in Grenzen. Bisher konnte der TSV lediglich die Verpflichtung von Laurenz Welsch vermelden, der die Mühldorfer auf der Diagonalposition verstärken soll.

„Auf den Außenpositionen richtig gut aufgestellt“

„Auf den Außenpositionen sind wir richtig gut aufgestellt. In der Mitte könnten wir noch eine Verstärkung brauchen“, sagt Abteilungsleiter Stefan Bartsch. Diese Position bekleiden aktuell David Fecko, Florian Gschwendtner und Charles Kahn. Mit einem weiteren Spieler sei man gerade im Gespräch, sagt Bartsch. „Gut möglich, dass Mitte der Woche eine Entscheidung fällt!“

Denn die Zeit drängt: Die neue Saison in der 2. Liga beginnt bereits am 11. September, wenn Mühldorf in Mimmenhausen aufschlagen wird. Eine Woche später stehen gleich zwei Heimspiele an: Heimspielpremiere ist am, 18. September, gegen Leipzig. Tags darauf, am Sonntag , 19. September, ist Delitzsch zu Gast in der Innstadt. enk

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