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Eishockey, Basketball, Volleyball und Tischtennis

Heimische Profisport-Teams: Wo gespielt wird, startet jetzt die heiße Phase der Saison

Für die Profisportler in der Region beginnt in der „Corona-Saison“ jetzt der Endspurt.
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Für die Profisportler in der Region beginnt in der „Corona-Saison“ jetzt der Endspurt.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Während der Amateursport weiterhin stillsteht, geht es bei den Profi-Mannschaften aus der Region demnächst in die finale Phase. Die Sportredaktion blickt auf den aktuellen Stand bei Wasserburgs Basketball-Damen, Rosenheims Eishockeyspielern, Kolbermoors Tischtennis-Damen und Mühldorfs Volleyballern, bevor die Saison-Entscheidung fällt.

Rosenheim/Wasserburg/Mühldorf/Kolbermoor – Freudige Erwartungen, heiße Stimmung, gut gelaunte Schatzmeister und elektrisierte Massen – diese Gedanken kommen dem Sportfan beim Thema „Play-offs“ normalerweise. Seit Corona ist alles anders, denn die Titelentscheidungen fallen vor leeren Rängen. Wenn die Basketball-Damen vom TSV Wasserburg und die Tischtennis-Damen vom SV-DJK Kolbermoor um den deutschen Meistertitel spielen, dann müssen sie ebenso auf lautstarke Unterstützung verzichten wie die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim, die in der Oberliga um die Meisterschaft spielen, und die Volleyballer des TSV Mühldorf im Endspurt um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Der aktuelle Stand:

Wasserburg kann noch zwei Titel holen

Basketball: Der TSV Wasserburg nimmt derzeit den zweiten Tabellenplatz ein, hat nach 18 Spielen 30 Punkte auf dem Konto. Zwei Zähler mehr weisen die Rutronik Stars Keltern auf, Tabellendritter ist der Herner TC mit sechs Zählern Rückstand auf Wasserburg, aber auch noch mit zwei Spielen mehr auf dem Plan. Für die Damen vom Inn gibt es in der Hauptrunde noch vier Begegnungen – zwei davon am kommenden Wochenende in Göttingen (Freitag) und Hannover (Sonntag).

Die Damen vom TSV Wasserburg spielen noch um Meisterschaft und Pokal.

Dazu kommen noch die Heimpartien gegen Schlusslicht Heidelberg (14. März) und Nördlingen (Nachholspiel, Termin steht noch nicht fest). Acht der zwölf Mannschaften schaffen den Sprung in die Play-offs, neben den Top-Drei haben auch die Teams auf den Plätzen vier bis sieben – Osnabrück, Göttingen, Marburg und Freiburg – die Qualifikation schon in der Tasche. Auf dem achten Rang steht derzeit Nördlingen, das noch sieben Spiele zu absolvieren hat.

Zwischen dem Ende des Grunddurchgangs und dem Beginn der Play-offs steht für die Wasserburgerinnen auch noch das Endturnier um den DBBL-Pokal auf dem Plan. Neben den Innstadt-Damen haben sich dafür noch Keltern, Osnabrück und Heidelberg qualifiziert.

Ein Starbulls-Gegner ist in Quarantäne

Eishockey: Für die Starbulls Rosenheim stehen noch vier Spiele in der Hauptrunde der Oberliga Süd auf dem Programm: Auswärts müssen die Starbulls noch beim SC Riessersee am kommenden Sonntag sowie beim Deggendorfer SC (14. März) ran, den Abschluss bildet das Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden am 16. März.

Für die Starbulls Rosenheim um Kapitän Michael Baindl (rechts) geht es ab 23. März mit dem Play-off-Viertelfinale los.

Die ausgefallene Partie gegen den EC Peiting dürfte wohl nicht mehr ausgetragen werden, da die Peitinger mindestens bis zum 9. März in Corona-Quarantäne verweilen müssen – und noch sieben Begegnungen auf ihrem Spielplan hätten. Da die Starbulls die Hauptrunde aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem dritten Rang abschließen werden, wissen sie ihren Gegner für das Play-off-Viertelfinale spätestens am 16. März nach dem letzten Spieltag.

Als Tabellensechster kommen aktuell am ehesten Riessersee, der Höchstadter EC oder Deggendorf in Frage. Die Play-offs in der Oberliga Süd werden nach dem Modus „Best of three“ ab dem 23. März ausgespielt. Die Halbfinalserie startet am 3. April, die Finalserie am 16. April. Die Endspiele um die Oberliga-Meisterschaft gegen den Sieger der Oberliga Nord sind ab 30. April angesetzt. Dann geht es auch um den Aufstieg in die DEL2.

Der amtierende Meister als großer Kontrahent

Tischtennis: Der Grunddurchgang in der 1. Bundesliga der Damen wird noch im März abgeschlossen. Der SV-DJK Kolbermoor hat nur noch ein Spiel zu absolvieren, am 21. März hat man den SV Böblingen, momentan Fünfter im Klassement, zu Gast. In der Tabelle belegen die Kolbermoorer Damen aktuell den zweiten Platz hinter dem amtierenden Meister und Pokalsieger TTC Berlin eastside. Während die Hauptstädterinnen 16:4 Punkte aufweisen, steht Kolbermoor bei 14:8 Zählern.

Der SV-DJK Kolbermoor und Anastasia Bondareva wollen als Zweiter in die Play-offs einziehen.

Der TSV Langstadt (10:8) als Dritter könnte punktemäßig mit den Kolbermoorer Damen noch gleichziehen. Einer der ersten beiden Plätze nach der Hauptrunde wäre wichtig, weil man dann in der ersten Play-off-Runde noch spielfrei ist und erst im Halbfinale eingreifen müsste.

Auf dem Weg zu einem großen Erfolg

Volleyball:Für den TSV Mühldorf geht es in der 2. Volleyball-Bundesliga Süd nicht umden Meistertitel. Die Mühldorfer sind als Aufsteiger erstmals in der zweithöchsten Spielklasse gestartet und liegen auf einem sehr ordentlichen Mittelfeldplatz. Im Feld der 15 Teams steht die junge Truppe mit 29 Punkten aus 18 Begegnungen auf dem siebten Rang – und sind damit „best of the rest“, nachdem die ersten sechs Mannschaften mittlerweile enteilt sind.

Der TSV Mühldorf will sich in seiner ersten Spielzeit in der 2. Bundesliga Süd einen guten Mittelfeldplatz sichern.

Die Mühldorfer, die 18 Punkte mehr als der Drittletzte aufweisen, haben in dieser Spielzeit noch zehn Begegnungen zu absolvieren – und sollten bis spätestens Anfang Mai ihr Programm abgespult haben. Auf dem Plan stehen die Heimspiele gegen den SV Schwaig am kommenden Samstag, GSVE Delitzsch (20. März), Spitzenreiter SSC Karlsruhe (3. April), VC Dresden (10. April), TV/DJK Hammelburg (17. April), TGM Mainz-Gonsenheim (24. April) und die zuletzt ausgefallene Paarung gegen Leipzig. Dazu kommen die Spiele in Mimmenhausen (12. März), Friedrichshafen (14. März) und Freiburg (27. März).

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