„Viertelfinalqualifikation als Jahres-Höhepunkt“: WM-Teilnahme große Ehre für Henriquez

Starbulls-Angreifer Enrico Henriquez Morales.
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Starbulls-Angreifer Enrico Henriquez Morales.

Für die Starbulls Rosenheim ist es eine große Anerkennung ihrer Nachwuchsarbeit, für Enrico Henriquez-Morales war das WM-Turnier in Kanada mit der U20-Nationalmannschaft der Höhepunkt des Jahres 2020. In einem Interview mit Bulls TV verriet der 19-jährige den für ihn besten Moment des Turniers.

Für die Starbulls Rosenheim ist es eine große Ehre und Anerkennung ihrer Nachwuchsarbeit, für Stürmer Enrico Henriquez-Morales war das WM-Turnier in Kanada mit der U20-Nationalmannschaft der Höhepunkt des Jahres 2020. In einem Interview mit Bulls TV verriet der 19-jährige gebürtige Bad Aiblinger den für ihn besten Moment des Turniers.

Wie ist das Jahr 2020 sportlich für Sie verlaufen?

Enrico Henriquez: Seit April stehe ich beim ERC Ingolstadt unter Vertrag, kann aber mit der Förderlizenz weiterhin in Rosenheim spielen, dadurch optimal an die DEL herangeführt werden und ich kann in meiner Heimat für die Starbulls aufs Eis gehen. Dieser Transfer ist eine super Möglichkeit für mich, den nächsten Schritt zu machen. Dann ist am Ende des Jahres noch die Nominierung zur U20-WM dazugekommen. Man muss sagen, dass durch Corona für mich auch ein wenig Glück dabei gewesen ist, da andere Spieler nicht mitreisen durften. Am Ende hat mich die Berufung in den WM-Kader aber sehr gefreut und es hat viel Spaß gemacht bei dem Turnier mitzuspielen.

Sind Sie mit Ihrer Leistung bei der U20-WM zufrieden?

Henriquez: Am Anfang ist es natürlich eine sehr harte Zeit gewesen, wir waren in Einzelquarantäne und durften nicht aufs Eis. Wir haben meiner Meinung nach gut gespielt, aber die ersten beiden Spiele trotzdem verloren. Dass wir gut sind hat sich dann aber gezeigt, als wir gegen die Slowakei und die Schweiz gewonnen und den Viertelfinaleinzug perfekt gemacht haben. Ich glaube, dass wir im Viertelfinale noch einmal gezeigt haben, was wir drauf haben, da wir es mit Russland, einer absoluten Top-Nation, nicht leicht gemacht haben. Vor allem im dritten Drittel sind wir drauf und dran gewesen, den Ausgleich zu machen. Das haben wir aber leider verpasst und das Spiel mit 1:2 verloren. Persönlich bin ich mit dem Turnier absolut zufrieden und habe auch durch die Corona-Fälle am Anfang mehr Eiszeit bekommen, als es eigentlich angedacht war.

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Welcher Moment im vergangenen Jahr war der beste für Sie?

Henriquez: Das war das Ertönen der Schlusssirene im Spiel gegen die Schweiz. In diesem Moment haben wir alle gewusst, dass wir das erreicht haben, was bisher noch keine deutsche Mannschaft geschafft hat. Darauf bin ich ehrlich gesagt auch stolz. Interview: re

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