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Heimische Leichtathleten stark

Vier bayerische Meister für Wasserburg: Vier Gold-, vier Silber- und eine Bronzemedaille

Laura Kurzbuch wurde bayerische Meisterin der Juniorinnen U23.Ludwig Stuffer
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Laura Kurzbuch wurde bayerische Meisterin der Juniorinnen U23.Ludwig Stuffer
  • VonLudwig Stuffer
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Die Leichtathleten aus der Region haben bei den bayerischen Meisterschaften in Hösbach einige Podestplätze erreicht. Vor allem der TSV Wasserburg zeigte sich mit vier Goldmedaillen von seiner besten Seite.

Hösbach – Vier heimische Sportler dürfen sich bayerische Meister nennen. Mit vier Gold-, vier Silber- und einer Bronzemedaille haben die regionalen Leichtathleten bei den bayerischen Meisterschaften der Junioren U23 und Jugend U16 in Hösbach bei Aschaffenburg überzeugt.

Julia Pauker wurde bayerische Meisterin im Stabhochsprung der Jugend W14.

Ganz im Zuge dieser Corona-Saison hatte bereits vor Monaten der Bayerische Leichtathletik-Verband die Landestitelkämpfe für diese Klasse bewusst spät eingeplant. Diese Meisterschaften standen als ein gewisser „Late-Season-Höhepunkt“ bei vielen Athleten auf dem Programm. Der erfolgreichste Verein aus der Region war der TSV Wasserburg. In der Jugend W14 gingen gleich drei Wasserburgerinnen im Stabhochsprung an den Start.

Bislang größter Erfolg für Julia Pauker

In einer überzeugenden Form präsentierte sich Julia Pauker: Mit 2,80 Metern behielt sie die Nerven und überquerte als einzige Athletin diese Höhe. Als neue bayerische Meisterin feierte die 14-Jährige ihren bislang größten Erfolg und verwies Katharina Weichenrieder vom TV Geisenfeld mit 2,70 Metern auf den Silber-Rang. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgten ihre Vereinskameradinnen Andrea Wimmer als Fünfte und Sophia Obermayer als Siebte mit jeweils 2,40 Metern.

In der Klasse der Juniorinnen U23 stand ebenfalls eine Wasserburgerin ganz oben auf dem Siegerpodest: Zur neuen Bayern-Meisterin kürte sich Laura Kurzbuch mit 3,05 Metern. Im Hammerwurf der U20-Juniorinnen gelang Victoria Wimmer der vierte Rang mit 30,41 Metern. In einer glänzenden Verfassung präsentierte sich der 18-jährige Daniel Schwab. Eine Klasse höher startete er bei den U23-Junioren – und feierte zwei große Erfolge. Bayerischer Vize-Meister wurde er im 100-Meter-Lauf: Mit 11,17 Sekunden schrammte er sogar nur um vier Hundertstelsekunden am ersten Platz vorbei.

Bernhard Ganslmaier wurde bayerischer Meister im Hammerwurf der Jugend M15.

Pech für Kilian Drisga

Im Stabhochsprung überquerte der Hüne 3,90 Meter. Belohnt wurde er für seinen Einsatz auch hier mit dem zweiten Platz. Gold ging an Leonhard Wegener von der DJK Aschaffenburg mit 4,05 Metern. Bitteres Pech hatte Kilian Drisga im Hammerwurf der Junioren U23: Das 7,26 Kilogramm-Wurfgerät schleuderte er hier auf 53,96 Meter und holte damit den ersten Platz – allerdings nicht den Bayern-Titel. Angetreten war er nämlich als einziger Teilnehmer und deshalb erfolgte auch keine Meisterschaftswertung.

In der Jugend M15 wurde Bernhard Ganslmaier souverän bayerischer Meister, indem er das Vier-Kilogramm-Wurfgerät auf 43,68 Meter schleuderte. Klar auf den zweiten Platz verwies er hier Tobias Stiastny von der SpVgg. Auerbach/Streitheim mit 37,78 Metern. Im Diskus-Finale gewann der Wasserburger Silber mit 41,65 Metern. Lediglich im Kugelstoßen musste er sich ohne Medaille als Sechster mit 10,66 Metern begnügen. Bronze sicherte sich im M15-Hammerwurf Jakob Obermayer mit 36,79 Metern. Zugleich wurde er Siebter im Diskuswurf mit 31,54 Metern.

Michael Schwarz wurde bayerischer Meister im Stabhochsprung.

Michael Schwarz siegt im Stabhochsprung

Der neue bayerische Meister im Stabhochsprung der Jugend M14 kommt ebenfalls aus Wasserburg: Seiner Favoritenrolle wurde Michael Schwarz gerecht. Mit 3,35 Metern dominierte der amtierende Süddeutschland-Titelträger die Konkurrenz. Am Ende hatte er ganze 75 Zentimeter Abstand zum Zweiten Benedikt Maurer vom SV Germering. Sechster wurde er im Speerwurf-Finale mit 35,73 Metern.

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Im Hochsprung der Jugend M14 feierte Clemens Bleiziffer einen Top-Erfolg: Mit 1,60 Metern arbeitete sich der großgewachsene Athlet auf Rang zwei. Gold ging an Keon Schmidt-Gothan von der LG Stadtwerke München mit 1,76 Metern. In der Jugend M14 verbuchte Jakob Herzog den undankbaren vierten Rang über 80 Meter Hürden. Mit 12,76 Sekunden schrammte er nur um zwölf Hundertstelsekunden an Bronze vorbei. Zwei weitere Finalplatzieruingen gingen auf sein Konto: Im Diskuswurf holte er den siebten Rang mit 28,11 Metern und wurde Achter im Weitsprung mit 5,14 Metern.

Die einzige Medaille für den TuS Bad Aibling reservierte sich im Hammerwurf der Juniorinnen U23 Luisa Schmitt: Die 21-Jährige sicherte sich mit 35,49 Metern Bronze hinter Nancy Randig vom SWC Regensburg mit 56,85 Metern.

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