Zu viele Schießfehler

Sie verfehlte in der Single-Mixed-Staffelmit Michael Willeitner nur knapp einen Podestplatz: Annika Knoll vom Stützpunkt Ruhpolding. Wukits
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Sie verfehlte in der Single-Mixed-Staffelmit Michael Willeitner nur knapp einen Podestplatz: Annika Knoll vom Stützpunkt Ruhpolding. Wukits

Mit starken Leistungen im Verfolgungslauf glänzten  die deutschen Biathleten bei ihrem „Heim-IBU-Cup“ am Arber. Auf der 12,5-km-Distanz mit vier Schießeinlagen lief Horn sogar auf den zweiten Platz vor.

Bei den Damen verbesserten sich alle fünf, die sich für den Verfolgungslauf qualifiziert hatten, bei den Herren rückten immerhin drei ein Stück nach vorne. Viel „Luft nach vorne“ bestand dabei für den jungen Philipp Horn (SVE Frankenhain) ohnehin nicht: Schon im Sprint tags zuvor hatte er (+ 53,0 Sekunden/1 Schießfehler) hinter dem russischen Trio Matwej Elisejew, Juri Schopin (+ 28.5/1) und Petr Paschenko (+ 34,0/1) den vierten Platz belegt.

Zufrieden sein konnte der Inzeller Trainer Remo Krug, der das deutsche IBU-Cup-Team betreut, auch mit den Leistungen seiner Damen im Verfolgungslauf.

Nach den erfreulichen Leistungen in den Sprints und Verfolgungsläufen standen zum Abschluss des IBU-Cups am Arber noch die Mixed- und die Single-Mixed-Staffeln auf dem Programm. Dabei büßten die deutschen Athleten am Schießstand letztlich ihre Chancen auf die Podestplätze ein.

Allerdings war es in der Single-Mixed-Staffel eine sehr knappe Angelegenheit: Denn Annika Knoll (SV Friedenweiler) und Michael Willeitner (SK Berchtesgaden/beide Stützpunkt Ruhpolding) lieferten sich mit ihren Konkurrenten einen harten Sechskampf um die Spitzenplätze und wurden letztlich Vierte.

Bei ihrem ersten Einsatz hatte Knoll fehlerfrei geschossen und mit nur 2,1 Sekunden Rückstand auf das führende Team aus Kanada (letztlich 8. Platz) übergeben. Auch Willeitner hatte trotz einer Strafrunde und drei Nachladern mit 27,3 Sekunden nur einen geringen Rückstand.

Bei ihrem zweiten Einsatz musste Knoll fünf Nachlader hinnehmen und übergab als Vierte mit 1:17,1 Minuten Rückstand. Willeitner kam auf vier Nachlader und holte noch auf, doch letztlich gab es hinter der Ukraine, Kasachstan (+ 6,3 Sekunden) und Norwegen (+ 15,1) für das DSV-Duo mit 26,9 Sekunden den vierten Platz. who

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