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Viele Ausfälle trotz einer guten Piste

Es war angerichtet für ein Top-Rennen mit strahlendem Sonnenschein beim Europacup-Slalom am Jenner/Krautkaser – und das war vielleicht auch der Grund, warum viele Athleten alles riskierten.

Allerdings gab das die Kurssetzung im ersten Durchgang nicht her und deshalb fiel ein Großteil der Sportler aus. Lediglich 35 der angetretenen 92 Fahrer aus insgesamt 18 Nationen erreichten den zweiten Durchgang. Hier kamen lediglich sieben Slalomartisten nicht ins Ziel. Auch mehrere Weltcup-Fahrer nahmen daran teil, es ging schließlich um Fixplätze für die anstehenden Weltcups.

Den Sieg holte sich nach Laufbestzeit im ersten Durchgang Federico Liberatore aus Italien vor dem jungen Norweger Atle Lie McGrath, der als großes Talent des Jahrganges 2000 schon mehrfach in dieser Saison auf sich aufmerksam machte. Dahinter folgten die beiden Deutschen Julian Rauchfuß von der RG Burig Mindelheim und Anton Tremmel (SC Rottach-Egern), der zuvor beim Weltcup in Chamonix noch 16. wurde. David Ketterer (SSC Schwenningen), der ebenfalls aus Frankreich anreiste, landete auf Platz zehn. Nikolaus Pföderl vom SC Lenggries belegte in der Endabrechnung Rang 15 und Carlo Dorn vom SC Garmisch landete auf Platz 25. Über ihre ersten Europacup-Punkte durften sich auch Maxi Hausmann von der TSG Reutlingen und Roman Frost vom SC Bayer Leverkusen auf den Plätzen 27 und 28 freuen.

Tags darauf hätte ein Slalom stattfinden sollen, der Anfang der Saison in Obereggen (Italien) ausgefallen war. Kurz vor dem Start entschied die Jury aber, das Rennen anzusagen. Als Ausrichter fungierte der SK Berchtesgaden, der eigentlich die Voraussetzungen schuf, das Rennen durchzuführen. wet

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