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Hösl und Hronek komplettieren das "Stockerl"

Veronika Staber deutsche Meisterin im Riesenslalom

Veronika Staber vom WSV Samerberg holte sich den deutschen Meistertitel im Riesenslalom bei den Damen.  Foto  Wegscheider
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Veronika Staber vom WSV Samerberg holte sich den deutschen Meistertitel im Riesenslalom bei den Damen. Foto Wegscheider

Unter denkbar schwierigen Bedingungen wurden am Regionalzentrum Götschen die deutschen Meisterschaften der Damen im Riesenslalom durchgeführt. Schwierig deshalb, weil es in den Tagen zuvor frühlingshaft warm war und in den letzten Nächten vor dem Rennen keine Minustemperaturen herrschten. Darum war der Schnee stark durchgeweicht und man konnte nur dank des Einsatzes von Brezensalz die Piste in einen einwandfreien Zustand bringen. Verantwortlich für diesen Bewerb war der WSV Bischofswiesen, der mit großem Einsatz und der Mithilfe der Trainer für die Mädchen für alle äußerst faire Bedingungen schuf. Tags zuvor wurde der Kurs bereits ausgeflaggt und mit Brezensalz bearbeitet. Am Morgen des Rennens sah es zunächst nicht allzu viel- versprechend aus, doch der Einsatz aller war der Grundstein für ein Top-Rennen, das man so auch vonseiten einiger Trainer nicht für möglich gehalten hatte.

Den Sieg holte sich Veronika Staber vom WSV Samerberg, die sich nach 2006 ihren zweiten Titel sicherte. Damals gewann sie vor Katy Hölzl und Carolin Fernsebner und auch in diesem Jahr landeten zwei junge Chiemgauerinnen auf den Rängen zwei und drei, die diesmal den Heimvorteil nutzen konnten. Simona Hösl vom SK Berchtesgaden sicherte sich mit der vierten Laufzeit in Durchgang zwei Platz zwei im Gesamtklassement. Dritte wurde Veronique Hronek vom SC Inzell, die in dieser Saison bereits tolle Erfolge im Europacup feierte und nach den Titeln in Garmisch nun auch vor der Haustüre aufs Podest fuhr.

Monica Hübner vom SC Garmisch landete auf Rang sechs, was in der Wertung der deutschen Meisterschaft Rang vier bedeutete. Michaela Schmotz vom SC Leitzachtal wurde in der DM Wertung Fünfte und Iris Dorsch vom SC Schellenberg katapultierte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von Position 22 auf den sechsten Platz.

Die Siegerin Veronika Staber hat sich diesen Erfolg hart erarbeiten müssen, war sie doch in den letzten Jahren mehr verletzt (unter anderem vier Operationen am Knie), als auf der Skipiste. 2007 war sie in Topform und für die Weltmeisterschaft in Are/Schweden nominiert, doch beim Europacup am Götschen kurz zuvor riss sie sich das Kreuzband und musste seitdem einen langen Leidensweg durchmachen. Erst seit diesem Winter konnte sie auch dank der Unterstützung ihres Trainers Herbert Renoth langsam wieder Fahrt aufnehmen und krönte die Saison mit dem deutschen Meistertitel.

Mit der abschließenden Blumenübergabe im Zielraum für die ersten sechs der Rangliste wurde dieser Damen-Riesenslalom 2011 abgeschlossen und die große Siegerehrung fand dann am Abend zusammen mit den Siegern des Herrenslaloms (wir berichteten) am Jenner in Bischofswiesen statt. hw

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