Verlängerung in Wasserburg: Das Sprungwunder bleibt in der Innstadt

Kelly Moten spielt auch in der kommenden Saison für den TSV Wasserburg.
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Kelly Moten spielt auch in der kommenden Saison für den TSV Wasserburg.

Athletisch, pfeilschnell, ein Sprungwunder – das sind unter anderem drei Attribute, die auf Wasserburgs dritte Weiterverpflichtung für die neue Saison in der Basketball-Bundesliga der Damen zutreffen. Kelly Moten bleibt in der Innstadt.

Wasserburg– Die US-Amerikanerin geht damit in ihre zweite Saison bei den Wasserburger Basketball-Damen, und das freut die Verantwortlichen: „Mit Kelly haben wir einen weiteren Glücksgriff gelandet! Auf dem Spielfeld ist sie kaum zu stoppen, wenn sie einmal losläuft“, so Abteilungsleiterin Paula Zaschka.

33 Minuten pro Spiel auf dem Feld

Das zeigen auch ihre Statistiken aus der letzten Saison: In durchschnittlich 33 Minuten pro Partie kam Moten auf knapp 16,5 Punkte, 6,6 Rebounds und 4,5 Assists pro Spiel – Werte, die sich definitiv sehen lassen können.

Doch dann wurde die Saison abgebrochen. Vom einen auf den anderen Tag war es vorbei. Nicht einmal eine Woche später ging der Flieger zurück in die USA, kurz bevor die Flughäfen zugemacht wurden. In den Staaten musste sie nicht zwingend in Quarantäne, entschied sich aber dennoch dazu – nur, um auf Nummer sicher zu gehen.

Viel Zeit für Familie und Freunde

Seitdem genießt sie die Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden. „Unter normalen Bedingungen hat man selten so viel Zeit dafür. Wäre alles normal gelaufen, dann hätte die Saison in Deutschland bis Ende April/Anfang Mai gedauert und kurz darauf wäre es für mich nach Australien gegangen – die spielen dort nämlich über den Sommer. Da wäre nicht viel Zeit für meine Familie und Freunde geblieben. Deshalb genieße ich das im Moment sehr, freue mich jedoch auch schon, wenn es endlich wieder losgeht“, so Moten.

Ihre Ziele für die kommende Saison sind klar: Als Spielerin selbst sich noch weiter zu verbessern und mit dem Team das zu vollenden, was im März so abrupt zu Ende gegangen ist. Moten ist der Meinung, dass für Wasserburg noch mehr drin gewesen wäre, wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre.

Damit haben neben Trainerin Sidney Parsons aus dem letztjährigen Team Leonie Fiebich und Kelly Moten für die neue Spielzeit zugesagt. Der Kader nimmt langsam Gestalt an. Bis zum ersten Saisonspiel voraussichtlich Ende Oktober ist auch noch viel Zeit. ms

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