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Spielplan könnte zu eng gestrickt sein

Als Vorsichtsmaßnahme gedacht: Verkürzte Fußball-Saison in der Bayern-und Landesliga?

Die Inn/Salzach-Vereine Wasserburg und Kirchanschöring könnten in der Bayernliga einer regionalen Gruppe angehören.
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Die Inn/Salzach-Vereine Wasserburg und Kirchanschöring könnten in der Bayernliga einer regionalen Gruppe angehören.

Zwei Gruppen mit jeweils neun bis zehn Vereinen, nach 18 Spieltagen wird abgerechnet. Die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte spielen um den Aufstieg, der Rest um den Klassenerhalt ‒ so lautet der Vorschlag von Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer.

Von Alexander Hübner

Rosenheim/Mühldorf – Auf eine „normale“ Saison 2021/22 hoffen alle Fußballer – doch verlassen will sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) darauf nicht mehr. Einen nochmaligen „Lockdown“, der die Kicker monatelang am Spielen hindert, erwartet Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf) zwar nicht. Aber dass zwischendurch die eine oder andere Mannschaft in Quarantäne müsse, sei nicht auszuschließen.

Quarantäne? Spielplan wäre zu eng gestrickt

Dann könnte ein Terminplan, der in den Bayern- und Landesligen schon jetzt drei bis sechs „englische Wochen“ vorsieht, zu eng gestrickt sein. Unabhängig davon, ob es nun Absteiger gibt (wie der BFV plant) oder nicht (wie einige Vereine fordern). Ohnehin steht in den Sternen, ob die Saison wie geplant Mitte Juli beginnen kann.

In den Verbandsligen eine „etwas andere“ Saison

Deshalb favorisiert Mayländer, zumindest in den Verbandsligen, eine „etwas andere“ Saison, wie er und seine Spielleiter-Kollegen den Bayern- und Landesliga-Vereinen am Wochenende erklärt haben. Damit soll ein erneuter Abbruch der Spielzeit ausgeschlossen werden. Der Spielplan ähnelt dem, den der Kreis Zugspitze als Modellversuch 2021/22 einführen will.

Nach 18 Spieltagen wird abgerechnet

Für die Bayernliga Süd bedeutet das zum Beispiel: Im Herbst spielt die Liga in zwei Gruppen mit jeweils neun bis zehn Vereinen. Nach 18 Spieltagen wird abgerechnet, im Frühjahr spielen dann die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte erneut in 9er- oder 10er-Gruppen um den Aufstieg in die Regionalliga, der Rest um den Klassenerhalt.

Lesen Sie auch: Quotientenregel bei Saisonabbruch

Die Besonderheit: Die Punkte gegen die Vereine, gegen die man im Herbst bereits gespielt hat, werden mitgenommen – es geht also nur noch gegen die fünf Teams der anderen Gruppe. Handball-Fans kennen den Modus von der Weltmeisterschaft.

Die Bayernliga käme mit 28 Spieltagen aus

Die Bayernliga käme so mit 28 Spieltagen aus, sechs weniger als in einer normalen 18er-Liga. In den fünf Landesligen, in denen sich durch den Wegfall der Relegation 19er- und 20er-Ligen abzeichnen, ließen sich sogar bis zu zehn Spieltage einsparen.

Entscheidungen gibt es noch nicht

Entscheidungen gibt es noch nicht. „Ich habe klargemacht, dass das mein Plan A ist“, sagt Mayländer den OVB-Heimatzeitungen. Ob die Auf- und Abstiegsrunden auch ein Modell für die Bezirksligen sein könnten, ist offen. In Mittelfranken haben sich die Bezirksliga-Vereine kürzlich klar dagegen ausgesprochen – sie wollen lieber eine Saison mit bis zu 34 Spielen durchziehen.

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