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Ein unvergessliches Basketball-Derby

Hochklassigen Basketballsport bekamen die Zuschauer in der Wolfgang-Pohle-Halle zwar nicht zu sehen, als die Regionalliga-Reserve des SBR die Herren des TSV 1860 Rosenheim empfing, dafür hielt die Partie aber alles, was ein Lokalderby versprechen kann.

Es gab harte, aber faire Zweikämpfe, einen offenen Schlagabtausch, 50 Minuten Hochspannung und am Ende eigentlich drei Sieger: Die Sechziger, die sich nach zwei Verlängerungen doch noch über einen hart erkämpften 98:88-Erfolg freuen durften, die junge SBR-Truppe, die trotz der bitteren Niederlage mit der Gewissheit vom Feld gehen konnte, mit den Routiniers des Nachbarvereins auf gleicher Höhe zu sein, und die Zuschauer, die ein unvergessliches Derby gesehen hatten, das zeigte, dass durch die hervorragende Nachwuchsarbeit beim SBR der Grundstein dafür gelegt ist, dass auch in Zukunft sehenswerter Basketballsport in Rosenheim geboten werden kann.

Die Geschichte der regulären Spielzeit ist eigentlich schnell erzählt: Auf der einen Seite spielten die Sechziger, die fast über die gesamten 40 Minuten nicht richtig die Begegnung fanden und ungewohnte Schwächen im Ballvortrag und der Trefferquote offenbarten, auf der anderen Seite präsentierten sich aufopferungsvoll kämpfende und phasenweise gut kombinierende Sportbündler, die vor allem in Gestalt von Hermann Michel (fünf Dreier) aus der Distanz sehr treffsicher waren. Im vierten Viertel sahen sie so schon fast wie der Sieger aus, ehe sich die Sechziger nochmals zurückkämpften und durch Christian Krämer in den letzten Sekunden sogar die Chance hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Der Center zeigte allerdings Nerven und verwarf beide Freiwürfe, so dass es beim Stande von 65:65 zur Verlängerung kam.

15-jähriger Schmitt überzeugte voll

Diese wurde von zwei Akteuren geprägt, die kaum unterschiedlicher sein könnten: In den Reihen der Sechziger verwandelte der 40-jährige Andi Schlüter insgesamt fünf Dreier und hielt so seine Mannen im Spiel, beim SBR überzeugte der erst 15-jährige Sebastian Schmitt (mit 24 Punkten Topskorer des SBR) in seinem ersten Bayernliga-Spiel mit einer erstaunlich reifen Spielanlage und großer Nervenstärke. So brachten auch die ersten fünf Minuten Zugabe noch keine Entscheidung, erst in der zweiten Verlängerung konnten die Sechziger dank ihrer Routine doch noch den Sieg einfahren.

Für die Sechziger spielten Aigner (2), Balduzzi (11), Conrades (20), Eschbaum (8), Sebastian (1) und Tobias Ilsanker (2), Krämer (21), Peltzer (5), Schlüter (28) und Titkov.

Für den SBR spielten: Brosig, Ebeling (6), Freiwald, Fuchs (2), Gretz (9), Hack-Vazquez (2), Heid (10), Kräh (5), Michel (20), Schmitt (24), Weigel (6) und Winkler (4). aia

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