Unter strengen Auflagen: Vollmondschwimmen am Chiemsee darf stattfinden

Mit Bojen mit blinkendem LED-Licht werden die Schwimmer am Samstag in Prien ausgestattet, wenn sie sich in den Chiemsee begeben.

Nachdem der erste Durchgang des arena Alpen Open Water Cups Mitte Juni unter strengen Hygieneauflagen erfolgreich und beanstandungsfrei über die Bühne ging, dürfen sich die Freiwasserschwimmer nun auf den zweiten Durchgang im Chiemsee freuen.

Prien– Zum vierten Mal organisiert der Priener Markus Füller, zugleich Koordinator des Alpen Open Water Cups – einer der größten und bestbesuchten Open Water-Wettkampfserien im deutschsprachigen Raum – das Vollmondschwimmen. Nach der Premiere 2017 im Simssee, fand die Veranstaltung bereits 2018 und 2019 im Schraml-Bad in Prien am Chiemsee statt.

Und auch dort gilt es, am Samstag nach Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr unter Vollmond einen zwei Kilometer langen Kurs mit Blick zur Herreninsel und zur Kampenwand zu umschwimmen. Die Bojen, die den Kurs markieren, sind beleuchtet, aus Sicherheitsgründen erhält jeder Teilnehmer eine Restube-Boje, die mit blinkenden LED-Lichtern ausgestattet sind. Im Gegensatz zu 2019 werden die Anzahl der Bojen auf der Strecke erhöht und auch auf den Resttube-Bojen werden deutlich hellere Leuchtkörper angebracht.

Maximal 150 Teilnehmer

Zu den Auflagen gehört eine maximale Teilnehmerzahl von 150, die sich online registrieren konnten, Nachmeldungen oder Ummeldungen vor Ort sind definitiv ausgeschlossen, wobei das Rennen bereits ausgebucht ist. Mund-/Nase-Bedeckung ist bis kurz vor dem Start und sofort nach Zielankunft zu tragen, auch die Mindestabstandsregelung gilt hier ständig.

Das Sportgelände darf nur von den Athleten betreten werden, beim Betreten wird die Körpertemperatur gemessen, im Falle erhöhter Temperatur wird der Einlass verwehrt. Die Sportler sind angehalten auf Begleitpersonen zu verzichten und werden über alle Regeln bereits im Vorfeld per E-Mail informiert.

Gruppen mit maximal 19 Sportlern

Gestartet wird in Gruppen mit maximal 19 Sportlern, was bedeutet, dass acht Gruppen im Abstand von drei Minuten auf die Strecke geschickt werden. Und auch im Wasser gilt: Der Mindestabstand muss beim Schwimmen und auch beim Überholen eingehalten werden und es besteht ein Schwimmschatten-Verbot. Dies wird durch Kampfrichter kontrolliert, die Missachtung führt zur Disqualifikation. Von dieser Maßnahme musste aber schon im Simssee nicht Gebrauch gemacht werden, da alle Teilnehmer damals sehr diszipliniert agierten.

Gewertet werden die geschwommenen Zeiten in fünf Altersklassen (U23, 24 bis 39 Jahre, 40 bis 49 Jahre, 50 bis 59 Jahre, 60 Jahre und älter). Mit Anna und Uwe Linner, Hubert Maurer (TSV Bernau), Heinz Lanner (SV Prien), Angela Huy, Jürgen Pöpperl-Macht, Günther Zipprick (TSV Bad Endorf), sowie Renate Forstner, Sabine Petrini-Monteferri, Leopold Lindauer und Oliver Nowotny (BaderMainzl TriTeam TSV 1860 Rosenheim) sind zahlreiche Lokalmatadoren am Start, die sich auch im Vorderfeld platzieren wollen. now

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