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Bei der Challenge Peguera-Mallorca

Unterwössener Triathlet Frederic Funk siegt mit Rekord

Der Unterwössener Profi-Triathlet Frederic Funk stellte bei der Challenge Peguera-Mallorca einen neuen Streckenrekord auf.
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Der Unterwössener Profi-Triathlet Frederic Funk stellte bei der Challenge Peguera-Mallorca einen neuen Streckenrekord auf.

Nach der Aufgabe bei der Ironman70.3-WM und dem elften Platz bei der Challenge Salou hat der Unterwössener Triathlet Ferderic Funk auf Mallorca einen neuen Streckenrekord aufgestellt.

Peguera-Mallorca – Was für eine eindrucksvolle Vorstellung von Frederic Funk: Der 24-jährige Triathlet hat die Challenge Peguera-Mallorca für sich entschieden – und wie. In einem schnellen Mitteldistanzrennen setzte sich der Unterwössener in 3:45:50 Stunden vor Collin Chartier (3:46:29 Stunden) und Magnus Ditlev (3:47:07) durch. Damit meldete sich Funk nach seiner Aufgabe bei der Ironman70.3-WM in St. George (USA) und seinem elften Platz bei der Challenge Salou ganz stark zurück.

„Ich bin richtig froh, dass ich diesmal wieder abliefern konnte“, sagte Funk, der von Erfolgscoach Dan Lorang trainiert wird. Funk hatte vor dem Rennen auf einen Podiumsplatz gehofft. „Dass es jetzt sogar der Sieg mit einem neuen Streckenrekord geworden ist, ist natürlich sensationell“, hob er hervor.

Funks Taktik ging auf

Schon beim Schwimmen merkte Funk, „dass das ein guter Tag für mich werden könnte“. Dennoch hielt er sich in der ersten Hälfte des Rennens diesmal etwas zurück – eine Taktik, die voll aufging! Nach dem Schwimmen lag er in der Verfolgergruppe. Dann schloss er auf dem Rad schnell wieder in die Spitzengruppe auf. „Auf der zweiten Radrunde haben Nils Frommhold und ich dann attackiert.“

Die beiden Athleten des Teams Erdinger Alkoholfrei, die auch gut befreundet sind, fuhren ein tolles Rennen und arbeiteten sich ein Polster auf die Verfolgergruppe heraus. „Das hat auch richtig Spaß gemacht“, berichtete Funk. In der Wechselzone hatten die beiden dann einen Vorsprung von drei Minuten auf Chartier und Ditlev. Die beiden Letzteren machten beim Laufen zwar noch einiges an Boden gut, holten auch Frommhold ein, der am Ende Vierter wurde, aber gegen Funk war an diesem Tag kein Kraut gewachsen.

„Ich musste alles rausholen“

„Ich bin den Halbmarathon sehr selbstbewusst angegangen“, berichtete er, „ich habe gespürt, dass ich noch sehr frische Beine hatte.“ Allerdings forderte der Kurs mit vielen Wenden – es ging zudem rauf und runter – die Teilnehmer auch. „Zum Schluss wurde es dann richtig schwer und ich musste alles aus mir rausholen.“ Vor allem Chartier kam noch einmal näher, doch Funk ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und war im Ziel „richtig happy“. Damit katapultierte sich der Unterwössener auch in der Challenge-Bonus-Wertung der Profis auf Platz zwei vor.

Die Europa-Saison ist für Frederic Funk damit beendet – und er blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Der 24-Jährige gewann neben der Challenge Mallorca auch die Challenge St. Pölten und die Challenge Walchsee. Bei letzterem Rennen kürte er sich auch zum ETU-Europameister. „Das war schon eine richtig gute Saison“, sagte Funk bescheiden. Diese ist für ihn jetzt auch noch nicht ganz beendet. Er hat sich für das Mitteldistanzrennen der Clash-Serie – der nordamerikanische Ableger der Challenge-Family – am 4. Dezember in Daytona (USA) qualifiziert. Und auch in Florida möchte Frederic Funk zum Jahresabschluss noch einmal liefern.

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Dafür wird er es die nächsten beiden Wochen „etwas ruhiger im Training angehen lassen“, ehe er sich gezielt auf sein letztes Rennen des Jahres vorbereiten wird – und auch in diesem top-besetzten Wettkampf will Funk wieder ganz weit vorne mitmischen.

bst

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