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MOTORSPORT

Unschöner Abschluss der WM-Runde in Estoril: Jonas Folger hat Schwierigkeiten

Der Schwindegger WorldSBK-Rookie Jonas Folger in Estoril.
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Der Schwindegger WorldSBK-Rookie Jonas Folger in Estoril.

Nachdem Jonas Folger im ersten Rennen auf dem Circuito do Estoril ein gutes Gefühl entwickelt hat, änderte sich die Situation am Folgetag zum Negativen. Auch der Abschluss gestaltete sich für den 27-jährigen WorldSBK-Rookie kompliziert.

Estoril – Mit positiven Schritten im Warm-Up landete Folger auf dem elften Platz im hochkarätigen Feld und setzte mit einer 1´37.441 seine schnellste Rundenzeit des Rennwochenendes. Im Superpole-Race kam der Schwindegger allerdings nicht über Platz 18 hinaus. Im zweiten Hauptrennen musste er leider wegen technischer Probleme vorzeitig aufgeben.

„Insgesamt war Estoril kein einfaches Wochenende“

„Heute war leider nicht der Tag, den wir uns erhofft hatten. Insgesamt betrachtet war Estoril kein einfaches Wochenende, obwohl es heute Nachmittag etwas besser aussah. In den beiden Rennen zuvor haben uns verschiedene Gründe an einem besseren Abschneiden gehindert“, bilanzierteFolger und fügte hinzu: „Im Superpole-Rennen habe ich wegen einem verpatzten Start in der ersten Runde viele Positionen verloren und danach nie meinen Speed gefunden, um wieder aufzuholen. Der zweite Lauf am Nachmittag war nach nur zwei Runden vorbei. Das war sehr schade, weil wir mindestens in die Punkte fahren hätten müssen, wenn alles richtig gelaufen wäre. Unglücklicherweise gab es einen Defekt an der Benzinpumpe.“

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Der tragische Unfall steht im Vordergrund

Neben den sportlichen Ereignissen steht auch die menschliche Seite des Motorradsports im Vordergrund. Der tragische Unfall von Jason Dupasquier in der Moto3-Weltmeisterschaft macht auch im WorldSBK-Paddock traurig. Jonas Folger und das gesamte Bonovo Action/MGM Racing Performance Team möchte an dieser Stelle der Familie, den Freunden und dem Team des 19-jährigen Schweizers ihr Beileid aussprechen. „Nach dieser traurigen Nachricht war es nicht leicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“, so Folger.

Folger kämpft im ersten Lauf von Estoril

Dem 27-Jährigen machten im samstägigen Rennen in Portugal ungeahnte Grip-Probleme das Leben schwer. Nachdem Jonas Folger den Freitag auf dem Circuito do Estoril unweit von Portugals Hauptstadt Lissabon mit einem starken neunten Gesamtrang in den freien Trainings abschloss, konnte sich der Schwindegger auch am sonnigen Samstagmorgen weiter steigern. Der BMW-Pilot schraubte seine schnellste Runde aus dem ersten freien Training in FP3 um 0,281 Sekunden herunter, doch auch seine Konkurrenten legten zu, was ihn auf Position zwölf brachte.

„Heute lief es nicht so gut“

In der kurzen Superpole-Session legte Folger abermals nach und fuhr über eine halbe Sekunde schneller als am Morgen. Schließlich stand für ihn und sein Bonovo Action / MGM Racing Performance Team Rang 13 zu Buche. Folger fuhr aber im ersten Rennen am Nachmittag vom elften Startplatz aus der vierten Reihe los, da einige andere Fahrer einen Penalty aufgebrummt bekamen. Im Rennen hatte er allerdings von Beginn an Mühe. Nach drei Runden fiel er bis auf Platz 18 zurück, konnte sich aber noch auf Position 16 nach vorne arbeiten und diese über die Ziellinie bringen.

„Heute lief es leider nicht so gut. In der Superpole ist mir diese eine heiße Runde nicht perfekt gelungen und das Rennen am Nachmittag war wirklich schwierig. Ich hatte Mühe aus den Ecken zu kommen und habe überall mit dem Grip gekämpft. Ich habe alles gegeben, aber war leider nicht schnell genug. Ich konnte nie jemanden folgen. Nun müssen wir schauen, woran es gelegen hat, damit wir morgen wieder besser aufgestellt sind und wieder voll angreifen können“, beschreibt Folger seine Schwierigkeiten in Estoril.

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