68:59-SIEG GEGEN HEIDELBERG

Unglaublicher Endspurt – 16:0-Lauf dreht Spiel zugunsten von Wasserburgs Basketballdamen

Laura Hebecker auf und davon: Die Wasserburgerin erzielte 20 Punkte.
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Laura Hebecker auf und davon: Die Wasserburgerin erzielte 20 Punkte.

Eine Minute vor Schluss führte Heidelberg mit 59:52 in der Badria-Halle gegen Wasserburgs Basketballdamen. Das Spiel schien entschieden, doch dann passierte etwas Unglaubliches.

von Manuela Scholzgart

Wasserburg – Die Wasserburger Basketball Damen konnten am Sonntagnachmittag einen weiteren Heimsieg einfahren. Gegen Heidelberg fiel die Entscheidung allerdings erst zum Ende des vierten Viertels. Letztendlich stand ein 68:59-Sieg auf der Anzeigetafel.

Nach neun Minuten 18:8 für die Gäste

Beide Teams kamen etwas langsam ins Spiel, so stand es nach knapp vier Minuten 6:3 für die Damen vom Inn. Doch dann starteten die Gäste aus Heidelberg einen 15:3-Lauf, sodass es nach neun Minuten 18:8 für die Gäste stand. Am Ende des Viertels erholten sich die Innstädterinnen wieder und verkürzten auf 15:18.

Locker an der Heidelberger Gegenspielerin vorbei: Kelly Moten, die ebenfalls 20 Punkte erzielte.

Doch auch im zweiten Viertel wollte es noch nicht so richtig rund laufen bei den Gastgeberinnen. Ein ums andere Mal drehte sich der Ball dann doch wieder raus aus dem Korb. Dennoch kamen sie immer näher ran, bis es in der 17. Minute 28:28 stand. Etwa zwei Minuten lang schaffte es kein Team einen Korb zu erzielen, doch dann war es abermals Heidelberg, das am Ende die bessere Phase erwischte und zur Halbzeit 32:28 führte.

Viele Wurfchancen für Heidelberg

Es mangelte an Kommunikation in der Defense und Heidelberg kam zu oft zu zweiten und dritten Wurfchancen.

Der erste Korb nach der Halbzeit gehörte Heidelberg. Aber die Innstädterinnen gaben so schnell nicht auf. Vor allem Kelly Moten, Maggie Mulligan und Laura Hebecker überzeugten nun in dieser Phase des Spiels. Dadurch kamen die Damen vom Inn immer näher ran und zum Ende des dritten Viertels stand es 44:44.

Vor dem letzten Viertel alles offen

Zu Beginn des letzten Viertels war für beide Teams also nun alles noch offen. Die ersten fünf Minuten ging es nun hin und her. Wasserburg erzielte einen Korb, Heidelberg legte nach und umgekehrt. Nach knapp 35 Minuten stand es 52:52. Nun war es wieder Heidelberg, das durch fünf Punkte von Daub und zwei Punkten von Butina nach 37 Minuten 59:52 in Führung ging. Weitere knapp zwei Minuten änderte sich nichts an dem Spielstand. Das Spiel schien entschieden. Doch die Wasserburgerinnen hatten noch ein Wörtchen mitzureden. Mit einem 16:0-Lauf überrannten sie Heidelberg kurz vor Spielende und gewannen 68:59.

Bereits am Mittwoch das nächste Heimspiel

Nach dem Sieg gegen Heidelberg geht es bereits am Mittwochabend gegen Nördlingen weiter. Zwei Tage bleiben also, um sich auf das Bayernderby vorzubereiten. Es spielten: Helena Eckerle (3 Steals), Elisa Hebecker (3 Punkte), Laura Hebecker (20 Punkte, 3 Rebounds, 4 Assists, 4 Steals), Kelly Moten (20 Punkte, 9 Rebounds, 4 Assists, 4 Steals), Maggie Mulligan (12 Punkte, 10 Rebounds, 4 Steals), Sophie Perner (2 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (11 Punkte).

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