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Zum vermutlich letzten Saisonspiel

Und plötzlich sind alle krank: Mühldorfer Volleyballer geschwächt nach Schwaig

Immer feste drauf: Kapitän Tom Brandstetter (Nummer 3) und seine Mannen wollen das vermeintlich letzte Saisonspiel gegen Schwaig gewinnen.
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Immer feste drauf: Kapitän Tom Brandstetter (Nummer 3) und seine Mannen wollen das vermeintlich letzte Saisonspiel gegen Schwaig gewinnen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Mit nur sechs Spielern müssen die Volleyballer vom TSV Mühldorf zum Saisonfinale nach Schwaig reisen. Nach dem Sieg gegen Leipzig vergangene Woche und der damit verbundenen Feier meldeten sich fünf Spieler krank.

Mühldorf – Alle außer Rand und Band nach dem klaren 3:0 im letzten Zweitliga-Heimspiel vergangene Woche gegen Leipzig. Das wurde gefeiert, vor allem weil die Youngsters ihre Einsätze bekommen haben. Jetzt aber weiß der Trainer der ersten Volleyball-Herrenmannschaft vom TSV Mühldorf nicht, wie er am Samstag aufstellen soll. Denn die Hälfte der Mannschaft liegt flach. Ein Virusinfekt hat gleich fünf Spieler in dieser Woche außer Gefecht gesetzt. Und auch Freitagmittag wusste Trainer Roth noch nicht, wer nun definitiv mit am Start ist, wenn es am Samstag nach Schwaig geht.

Viele Fragezeichen auf Mühldorfer Seite

James Feuchtgruber hatte sich unmittelbar nach dem Spiel am vergangenen Samstag krank gemeldet. Leo Tille, Florian Gschwendtner, Fabian Bartsch und Kilian Nennhuber folgten: Grippaler Infekt. Fieber. An ein Training war nicht zu denken. Dazu ist nicht sicher, ob Hauke Ferch zum Team dazustoßen kann. Der Außenangreifer, während der Saison eine wichtige Stütze der zweiten Mannschaft, war positiv auf das Corona-Virus getestet worden, symptomfrei geblieben, aber konnte sich bislang nicht freitesten. Feuchtgruber hat für das Spiel gegen Schwaig abgesagt, hinter allen anderen steht ein Fragezeichen. Es bleiben damit aktuell nur sechs Spieler, die nach Franken mitfahren: Alex und Tom Brandstetter, Juro Petrusic, Paul Gehringer, Charles Kahn und Moritz Wöls. Felix Schinko wäre eine Option auf der Zuspielerposition. Doch der war im Mittwochstraining umgeknickt.

Mühldorf kann auf keine entspannte Partie hoffen

Dass die Mühldorfer am Samstagabend auf eine entspannte Partie hoffen können, ist eher unwahrscheinlich. Denn der SV steht aktuell auf Rang fünf in der Tabelle, hat noch vier Spiele nachzuholen und kann – wenn alles optimal läuft, immer noch Vizemeister werden. Die größten Chancen auf den Titel haben die Baden Volleys aus Karlsruhe. Seit Wochen führen sie die Tabelle an, 57 Zähler stehen auf dem Konto, gelingt am Samstag ein Sieg gegen Gotha, kann sie auch der härteste Konkurrent um den Titel, der TV/DJK Hammelburg, nicht mehr einholen.

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1:3-Niederlage im Hinspiel

Es ist das letzte Heimspiel der Schwaiger in dieser Saison, wenn Mühldorf um 19 Uhr in der Hans-Simon-Halle aufschlagen wird. Die Erinnerungen an das Hinspiel sind mit viel Wehmut verbunden. Denn die Mühldorfer waren damals ebenso als Rumpfteam gegen Schwaig aufgelaufen, sie hielten erstaunlich gut mit, auch wenn am Ende die Kraft fehlte beim 1:3 in der Nutz-Arena. Überragend damals: Schwaigs Libero Veit Bodo Dobbertin, der den Aufschlägen und Angriffen der Mühldorfer tapfer standgehalten hatte. Moritz Gärtner, Zuspieler der Schwaiger, ist eine Klasse für sich. Ebenso wie Schwaigs Außenangreifer Max Bibrack, der den Mühldorfern im Hinspiel schon Probleme bereitet hatte.

Platz sieben bis neun noch möglich

Die Marschrichtung: Natürlich sollte das Saisonfinale mit einem Sieg enden, um Platz sieben gegen die Verfolger aus Kriftel zu verteidigen. Gerne würde Heiko Roth auch das Spiel gegen Friedrichshafen noch nachholen, um so einen zusätzlichen Dreier zu verbuchen. Doch in der Liga wurde dieses Spiel, das wegen zu vieler positiver Corona-Fälle in Friedrichshafen abgesagt wurde, für beide Mannschaften als „nicht angetreten“ gewertet. Das heißt: Kein Team hat einen Punkt erhalten. Wichtige Punkte, die unter Umständen für die Mühldorfer sogar noch Platz sechs in Reichweite gebracht hätten. „Am Ende ist es nämlich schon ein Unterschied, ob ich die Saison als Sechster oder, wenn es nicht optimal laufen sollte, als Neunter abschließe“, findet Roth.