Unbedingt von der Strafbank wegbleiben – Waldkraiburgs Gegner Amberg überzahlstark

Wollen am Wochenende wieder jubeln:  Waldkraiburgs Josef Straka, Michail Sokolov, Leon Judt und Tomas Rousek (von links).
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Wollen am Wochenende wieder jubeln: Waldkraiburgs Josef Straka, Michail Sokolov, Leon Judt und Tomas Rousek (von links).

Die Waldkraibuger Eishockeyspieler bestreiten am Wochenende wieder zwei Spiele in der Bayernliga: Am Freitag gastieren die Löwen in Amberg und am Sonntag kommt Königsbrunn nach Waldkraiburg. Vor allem am Freitag sollten die Löwen von der Strafbank wegbleiben.

Waldkraiburg – Nach einem Auftaktspiel nach Maß und einer Klatsche gegen Klostersee, stehen am Wochenende zwei neue Spiele für den EHC Waldkraiburg in der Eishockey Bayernliga auf dem Plan.

Am Freitag fahren die Männer in Blau und Gelb in die Oberpfalz zu den „Wild Lions“ aus Amberg (Spielbeginn 20 Uhr), bevor sie am Sonntag, 17.15 Uhr, den EHC Königsbrunn empfangen.

In den letzten zehn Jahren kein Spiel gegen Amberg

Selbst wenn man zehn Jahre zurückblickt, findet man in den Archiven keinen Vergleich zwischen einer Amberger Mannschaft und dem EHC Waldkraiburg. Die vergangenen zehn Jahre verbrachten die Wild Lions in der Landesliga Bayern (Nord-Ost) und wiesen dort zuletzt auch durchweg respektable Ergebnisse vorweisen.

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Alle sechs Tore in Überzahl erzielt

Personell hat sich Amberg mit dem Verteidiger Richard Stütz und dem Torwart Timon Bätge sowohl in der Oberliga-Süd (Höchstadt und Selb), als auch mit Markus Babinsky und Mario Strobel in der vierten Liga umgesehen. Die Quote der Amberger in den bisherigen Spielen der aktuellen Saison ist ausgeglichen: Gegen Königsbrunn konnte man etwas überraschend mit 5:2 gewinnen, gegen Pfaffenhofen unterlag man mit 1:3. Kurios daran: Jeder der sechs bisherigen Treffer fiel jeweils in einer 5:4-Überzahl. Der EHC Waldkraiburg wäre also gut beraten, sich von der Strafbank fernzuhalten. In der Stadiongasstätte kann man das Spiel bei einem kleinen privaten Treffen vom Fanprojekt Waldkraiburg gemeinsam ansehen.

Ebenfalls am Freitag kann man in der Stadiongaststätte zwischen 18 und 20 Uhr bereits Karten für das Heimspiel am Sonntag, 17.15 Uhr, gegen den EHC Königsbrunn erwerben. Auch hier sind natürlich Namen, Adresse und Telefonnummer anzugeben.

Sonntag-Gegner kommt mit zwei Niederlagen

Sportlich gesehen werden die Pinguine ein sicherlich ungemütlicher Gegner für die Löwen. Mit zwei Niederlagen starteten sie in die Saison und unterlagen dem Freitagsgegner Amberg mit 2:5, bevor sie sich zwei Tage darauf Schongau mit 0:3 geschlagen geben mussten. Eine entsprechende Wut im Bauch wird also vorhanden sein. Nach einem achten Platz in der Vorsaison (ein Sieg in Waldkraiburg, Niederlage zu Hause), musste der EHC aus dem Kreis Augsburg in der vergangenen Saison in die Abstiegsrunde. Ganze 16 Neuzugänge verpflichteten die Königsbrunner für diese Saison. Dem gegenüber stehen 12 Abgänge, wovon eine die Nationaltorhüterin Jennifer Harß ist, die zum Ligakonkurrenten Kempten wechselte.

Die Löwen möchten diesen Umbruch und die damit einhergehenden Abstimmungsprobleme gerne nutzen um nicht nur Torezu erzielen, sondern auch Punkte gegen Königsbrunn zu holen. Das Spiel wird erneut auf SportDeutschland.tv übertragen. Informationen dazu, ebenso wie die entsprechenden Links, gibt es auf der Webseite der Löwen unter www.ehcwaldkraiburg.com aha

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