Unangefochtene Sieger

Einen Start-Ziel-Sieg liefen beim zweiten Wössner Halbmarathon der Unterwössner Harald Funk, SG Katek Grassau (vorn), neben dem Zweitplatzierten Mario Mahn (links davon) vom ausrichtenden SV Unterwössen. Fotos Flug
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Einen Start-Ziel-Sieg liefen beim zweiten Wössner Halbmarathon der Unterwössner Harald Funk, SG Katek Grassau (vorn), neben dem Zweitplatzierten Mario Mahn (links davon) vom ausrichtenden SV Unterwössen. Fotos Flug

Die Unterwössener Harald Funk, SG Katek Grassau, und Mario Mahn vom ausrichtenden SV Unterwössen, belegten den ersten und zweiten Platz beim zweiten Wössner Halbmarathon. Birgit Posselt, Lauffeuer Chiemgau, siegte bei den Frauen. Die 53 Teilnehmer bescheinigten dem Organisatorenteam um Torsten Freitag und seinen vielen Helfern eine sehr gelungene Veranstaltung. Die vielen begeisterten Zuschauer auf der Strecke oder am Ziel sahen das genauso. Sehr guten Zuspruch und stolze Sieger brachten auch die beiden Kinderläufe, die auf dem Sportplatz ausgetragen wurden.

Mit viel Herzblut und Arbeit sei die Veranstaltung organisiert worden, wusste Bürgermeister und Schirmherr Hans Haslreiter bei seiner Begrüßung der Läufer am Start. Bereits unmittelbar nach dem Start bildeten sich die Laufgruppen, die vorderste bestand aus den Unterwössenern Harald Funk und Mario Mahn. Runde um Runde liefen die beiden dicht an dicht, bis sich dann bei Kilometer 17 Funk absetzte und Mahn nicht folgen konnte. Doch auch Mahn hielt das hohe Tempo und konnte ungefährdet den zweiten Platz hinter Funk belegen. Dritter wurde Dennis Kirstein.

Bei den Frauen lief Birgit Posselt ein unangefochtenes Rennen. Hinter ihr belegten Angela Horn, SK Ramsau, und Hannah Kilgenstein die Plätze zwei und drei. Die Laufzeiten von Funk bei den Männern (1.12:11 Stunden) und Posselt bei den Frauen (1.33:46 Stunden) haben nur begrenzte Aussagekraft. Das Hochwasser im Juni hatte nicht nur die Organisatorin vor besondere Herausforderungen gestellt, sondern auch mehrere 100 Meter der ursprünglichen Strecke der ersten Veranstaltung weggespült (wir berichteten). Der jetzt noch verbliebene viermal zu durchlaufende Rundkurs um den Flugplatz war insgesamt ungefähr einen Kilometer kürzer als im Vorjahr. Die kleinere Runde, deren höherer Asphaltanteil und die schlechten Wetterprognosen rechnen die Veranstalter zur Ursache für die geringe Teilnehmerzahl von 53 Läufern (86 im Vorjahr). lfl

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