Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Hoffen und Bangen elektrisiert die Fans

So laufen die Auf- und Abstiegsrunden im bayerischen Amateurfußball - Ein Überblick

Zwischen dem SB Rosenheim (links Fikret Jahic) und dem FC Töging (rechts Riccardo Savarese) könnte es ein Ziehen und Zerren um einen Relegationsplatz in der Landesliga Südost geben.
+
Zwischen dem SB Rosenheim (links Fikret Jahic) und dem FC Töging (rechts Riccardo Savarese) könnte es ein Ziehen und Zerren um einen Relegationsplatz in der Landesliga Südost geben.

Die Ligen im bayerischen Amateurfußball neigen sich langsam dem Ende entgegen. Der Überblick zeigt welche Mannschaften von der Regionalliga bis zur C-Klasse auf- und absteigen und wie die Relegationsspiele ablaufen.

Rosenheim/Mühldorf – Wasserburg, Sportbund Rosenheim, Töging und ESV Freilassing – sie alle (und noch einige heimische Fußball-Vereine mehr) könnten zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten dabei sein, wenn es in der Relegation zwischen der Regionalliga und der A-Klasse wieder um Aufstieg und Klassenerhalt geht. Zwei Saisons war die für viele Fans schönste Zeit des Fußball-Jahres der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen, doch diesmal steht dem Spektakel nichts mehr im Wege. Die OVB-Heimatzeitungen erklären, worauf es in den einzelnen Auf- und Abstiegsrunden ankommt. Von der Regionalliga bis zur Bezirksliga werden sie mit Hin- und Rückspielen ausgetragen, im Kreis auf neutralen Plätzen.

Regionalliga

Die letzten drei Mannschaften steigen ab, der 16. und 17. müssen sich in der Relegation gegen die Vizemeister der Bayernligen behaupten. Dass eine Regionalliga-Mannschaft aus dem Kreis Inn/Salzach dabei ist: eher unwahrscheinlich! Schlusslicht 1860 Rosenheim müsste in fünf Spielen elf Punkte aufholen, der TSV Buchbach hat sechs Punkte Vorsprung auf Platz 16. Zu den Herausforderern könnte allerdings der SV Kirchanschöring gehören. Er liegt in der Bayernliga Süd nur einen Punkt hinter dem Dritten, der in die Relegation führt. Denn der FC Ingolstadt II darf nach dem Abstieg der Profi-Mannschaft aus der 2. Bundesliga nicht aufsteigen.

Ob sich aus dem Quartett ein oder zwei Teams für die Regionalliga qualifizieren, hängt vom Abstieg aus der 3. Liga (Würzburger Kickers!) ab – und davon, ob Türkgücü München wie beantragt einen Platz in der vierthöchsten Spielklasse bekommt. Verbandsspielleiter Josef Janker will möglichst mit einer geraden Anzahl von Regionalligisten in die Saison 2022/23 gehen, also mit 18 oder 20.

Bayernliga

Die Hoffnung für den TSV 1880 Wasserburg heißt Platz 14. Denn von den 14. der beiden Bayernligen muss nur der (quotienten)schlechtere in die Relegation. Und da hat der Süden gute Karten. Kottern kommt schon auf 37 Punkte aus 32 Spielen, während der Würzburger FV im Norden gerde 25 Zähler aus 29 Spielen gesammelt hat. Allerdings fehlen den „Löwen“ vier Spiele vor Schluss schon sechs Punkte auf Kottern. In der Relegation spielen sieben Bayernligisten – eben der schlechtere 14. sowie die 15., 16. und 17. zusammen mit den fünf Landesliga-Vizemeistern um drei freie Plätze. Das bedeutet: Es müssen zwei Runden gewonnen werden, um aufzusteigen oder drinzubleiben. Mögliche Gegner für die Wasserburger wären neben den Liga-Rivalen Pullach und Dachau aus der Landesliga etwa Gilching-Argelsried, Unterföhring oder Schwaig.

Landesliga

Bis auf Beinahe-Meister SV Erlbach sind die sieben Inn/Salzach-Vereine in der Gruppe Südost im Abstiegskampf. Zwei Vereine steigen direkt ab, drei gehen in die Relegation gegen die Vizemeister der Bezirksligen. Auch hier müssen in den regionalen Gruppen zwei Runden gewonnen werden. Aus der oberbayerischen Bezirksliga Ost könnte der 2019 in der Relegation an Aiglsbach gescheiterte ESV Freilassing dabei sein, im Norden kämpfen der ASV Dachau und der TSV Jetzendorf um die Meisterschaft, im Süden ist die SpVgg 1906 Haidhausen Zweiter hinter dem SC Oberweikertshofen. Aber auch ein Klub aus Niederbayern wie der FC Dingolfing könnte den heimischen Klubs zugeteilt werden.

Bezirksliga

Hier sind mehr Plätze frei als in normalen Jahren, weil alle drei Gruppen in Unterzahl spielen. Deshalb steigt einer der beiden Vizemeister der beiden Kreisligen Inn/Salzach auf jeden Fall auf. TuS Raubling gegen SG Schönau würde das Duell lauten, wenn jetzt Saisonschluss wäre, wobei der Zweite der Kreisliga 1 im Hinspiel Heimrecht hat. Aber auch Prien, Teisendorf oder Ostermünchen haben noch gute Karten.

Die Bezirksliga-Abstiegsrunde wird wie gewohnt gesondert ausgespielt. Für die drei Tabellenzwölften und den schlechtesten Elften dürften dabei – abhängig von der Zahl der oberbayerischen Absteiger aus den Landesligen – zwei Plätze frei sein. Wenn jetzt abgerechnet würde, müsste der Elfte aus dem Osten in die Abstiegsrunde: Buchbachs Regionalliga-Reserve kommt wie der SC Unterpfaffenhofen-Germering auf 27 Punkte aus 24 Spielen, hat aber die etwas schlechtere Tordifferenz. die SpVgg Kammerberg aus der Gruppe Nord kommt als Elfter schon auf 31 Zähler.

Kreisliga

Der Zwölfte und 13. der beiden Kreisligen gehen in die Relegation gegen die vier Vizemeister der Kreisklassen. Dort gilt es zwei Runden zu überstehen, um 2022/23 sicher in der Kreisliga zu spielen. Die Vereine aus der Kreisliga 1 treffen in der ersten Runde auf die Zweiten der Kreisklassen 1 und 2, die Klubs aus der Kreisliga 2 messen sich mit den Zweiten der Kreisklassen 3 und 4. In beiden Kreisligen sind jeweils noch mindestens fünf Klubs gefährdet, wobei es in der Gruppe 1 nach dem Rückzug von Danubius Waldkraiburg nur noch einen Direktabsteiger gibt. Wer gegen wen ran muss, wird erst zum Saisonende ausgelost.

Kreisklasse

In den vier Kreisklassen steigen die Meister auf und die Mannschaften auf den Plätzen zwölf und 13 ab – das heißt: in der Gruppe 3, die nur zwölf Teams umfasst, muss nur der Tabellenletzte runter. Die vier Tabellenelften gehen in die Relegation gegen die sechs Vizemeister der A-Klassen. Für diese zehn Mannschaften sind fünf Plätze frei – also reicht ein Sieg, um drinzubleiben oder aufzusteigen. Das sind die Duelle: Zweiter A-Klasse 1 – Zweiter A-Klasse 4, Zweiter A-Klasse 3 – Elfter Kreisklasse 1, Zweiter A-Klasse 2 – Elfter Kreisklasse 2, Zweiter A-Klasse 6 – Elfter Kreisklasse 3, Zweiter A-Klasse 5 – Elfter Kreisklasse 4.

A-, B- und C-Klassen

Hier gibt es keine Relegationsspiele. Die A-Klassen-Meister steigen direkt in die Kreisklasse auf, der Letzte und Vorletzte der sechs Gruppen muss in die B-Klasse. Ausnahme: die A-Klasse 1, wo der SB DJK Rosenheim II nach dem Rückzug in der C-Klasse neu starten müsste. Aus der B-Klassen rücken sechs Meister und sechs Zweite in die A-Klasse auf. Ähnlich läuft es zwischen der B- und der C-Klasse: Die Letzten und Vorletzten der B-Klassen steigen ab – mit einer Ausnahme: Die B-Klasse 5, die nur zwölf Mannschaften umfasst, stellt nur einen Absteiger. Meister und Vizemeister der acht C-Klassen steigen direkt auf.

Den Aufstieg vorzeitig geschafft haben der TSV Bad Endorf II (B-Klasse 1), der SV Bruckmühl II (B2), der SK Waldkraiburg (B4), der SV Bruckmühl III (C-Klasse 2), die SG SpVgg Zangberg II/TSV Ampfing III, der FC Mühldorf III (beide C4), die SG Kirchweidach/Halsbach II (beide C5), der TSV Trostberg (C6) und der TSV Waging II (C8).

Kommentare