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Premieren-Bronze bei Heim-DM

U14-Faustballer des MTV Rosenheim holen Bronze bei Hallenmeisterschaft

Die glücklichen Bronzemedaillengewinner des MTV Rosenheim: Benjamin Bittl, Johannes Kroll, Marinus Meyer, Maxi Ortmeier, Philipp Lepers, Conor Webb (vorne von links), Christian Weiß, Franziska Weiß, Laurin Duschl, Julian Bulicz, Simon Röckl und Günter Ortmeier (hinten von links).
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Die glücklichen Bronzemedaillengewinner des MTV Rosenheim: Benjamin Bittl, Johannes Kroll, Marinus Meyer, Maxi Ortmeier, Philipp Lepers, Conor Webb (vorne von links), Christian Weiß, Franziska Weiß, Laurin Duschl, Julian Bulicz, Simon Röckl und Günter Ortmeier (hinten von links).

Das männliche U14-Faustball-Team des MTV Rosenheim hat Geschichte geschrieben: Erstmals gab es für ein MTV-Jugendteam Edelmetall im Hallenfaustball. In der Rosenheimer Gabor-Halle gewannen sie bei der Deutschen Meisterschaft Bronze.

Rosenheim – Den starken dritten Platz hat sich das männliche U14-Team des MTV Rosenheim bei der Deutschen Meisterschaft in der Rosenheimer Gabor-Halle erspielt. Die Fünf um Spielführer Maxi Ortmeier hatte sechs intensive Partien zu bestreiten, ehe das hochgesteckte Ziel „Medaille“ mit einem 2:1 (14:15, 11:7, 11:4)-Erfolg über den Hammer SC 08 gefeiert werden konnte. Der Titel des Deutschen Meisters ging an die Fünf des TV Brettorf (Niedersachsen) durch einen 15:13, 11:1-Endspielerfolg über den SC DHfK Leipzig.

Auftaktsieg gegen späteren Vizemeister

Zum Auftakt der Vorrunde, die mit Spielen auf zwei Sätze ausgetragen wurde, trafen die MTV-ler auf den späteren Vizemeister Leipzig. Im ersten Satz war dem Spiel der Rosenheimer die Anspannung anzumerken und man hatte Mühe, Schritt zu halten. Nach Abwehr von zwei Satzbällen konnte man aber das Ruder noch rumreißen (12:10). Mit einem 5:0-Start legten die Rosenheimer in Runde zwei dann den Grundstein für den nächsten Satzerfolg zum Matchgewinn (10:8).

Im folgenden Vergleich ging es gegen den norddeutschen MTV Wangersen. Nachdem man anfangs deren 1,97 Meter großen Angriffshünen nicht in den Griff bekam (7:11), konnte man diesen mit fortlaufender Spieldauer gut aus dem Spiel nehmen und erreichte durch ein 11:7 noch ein 1:1-Unentschieden.

Ungeschlagen ins Halbfinale eingezogen

Schwerer als erwartet tat sich das Gastgeberteam gegen den TV Bretten. Anfangs schien alles nach Plan zu laufen und schnell lag man mit 8:3 in Front. Doch wohl zu siegessicher agierte man nachlässig und fahrlässig und nur mit „dem letzten Hemd“ konnte mit 13:11 die Runde nach Hause gebracht werden. Jetzt hatten die Badener Lunte gerochen und mit 1:5 fanden sich die Hausherren schnell im Rückstand. Mit einem Kraftakt gelang es am Ende aber doch, die Brettener mit 11:9 erneut niederzuhalten.

Wer jetzt vor dem letzten Gruppenspiel gegen den TuS Wakendorf dachte, die Zeit der nervenaufreibenden Spiele sei vorbei, wurde eines Besseren belehrt. In beiden sehenswerten Sätzen agierten die Teams absolut auf Augenhöhe. In den Schlussphasen bewiesen jedoch die MTV-ler das bessere Stehvermögen und sicherten sich durch ein 2:0 (13:11, 11:7) den Gruppensieg und direkten Halbfinaleinzug.

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Halbfinal-Niederlage gegen Leipzig

Der zweite Wettkampftag sollte für die Rosenheimer dann wie am Vortag mit einem Spiel gegen Leipzig beginnen, da sich die Sachsen im Viertelfinale gegen den TV Kleinvillars durchgesetzt hatten. Dank einer ausgezeichneten Leistung nahm man durch ein 11:7 Kurs Richtung Finale. Nach dem Seitenwechsel lief es aber nicht mehr so rund. Einige Angriffe landeten knapp im Aus oder der Leine und nachdem ein Matchball nicht genutzt werden konnte, verlor man mit 10:12. Im Entscheidungssatz konnte man den wie entfesselt spielenden Leipzigern anfangs nichts entgegensetzen und geriet mit 0:7 ins Hintertreffen. Mit vier Punkten in Folge konnte man zwar noch kontern, doch für eine Wende sollte es nicht mehr reichen. Durch ein 6:11 musste man den Sachsen den Vortritt ins Endspiel überlassen.

Rosenheims trickreicher Angreifer Maxi Ortmeier spielte eine ausgezeichnete Meisterschaft.

Im Spiel um den dritten Platz trafen Ortmeier & Co. auf den Hammer SC 08. Nach vier ungenutzten Rosenheimer Satzbällen ging Runde eins mit 15:14 an das Team aus Westfalen. Jetzt hieß es, Moral zu beweisen und die letzten Reserven zu mobilisieren. Über Zwischenstände von 4:2 und 5:6 erzwangen die MTV-ler unter dem Jubel der 250 Zuschauer durch ein 11:7 einen Entscheidungssatz. In diesem konnten die Gastgeber ihr ganzes Potenzial abrufen und durch ein ungefährdetes 11:4 den Gewinn der Bronzemedaille feiern.

MTV Rosenheim: Maxi Ortmeier, Benjamin Bittl, Simon Röckl, Marinus Meyer, Julian Bulicz, Laurin Duschl, Johannes Kroll, Philipp Lepers, Conor Webb, Kilian Magiera, Trainer: Christian Weiß, Günter Ortmeier, Franziska Weiß

Der Endstand:

1.TV Brettorf

2.SC DHfK Leipzig

3.MTV Rosenheim

4.Hammer SC 08

5.MTV Wangersen

6.TSV Kleinvillars

7.TuS Wakendorf

8.TSV Pfungstadt

9.TSV Wiemersdorf

10.TV Brettencw

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