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Nicht ganz nach Wunsch verliefen die bayerischen Meisterschaften der U16 und U20

TSV-Volleyballer wollten mehr

Die Nachwuchs-Volleyballer des TSV 1860 Mühldorf holten zwei fünfte Plätze.  Foto re
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Die Nachwuchs-Volleyballer des TSV 1860 Mühldorf holten zwei fünfte Plätze. Foto re

So errangen die U20 und U16 jeweils den fünften Platz. Bei beiden Mannschaften muss man nach den Vorzeichen unter denen diese Meisterschaften standen wohl zufrieden sein.

Im Vorfeld hoffte man speziell bei der U16 auf eine Qualifikation zur deutschen Meisterschaft, aber die Verletzung ihres stärksten Angreifers Hauke Ferch schwächte das Team derart, dass auch die anderen Spieler ihre gewohnte Leistungsstärke nicht erreichen konnten. Maxi Horn, Johannes Tille und Sebastian Liese versuchten zwar ihr Bestes zu geben, aber die Gegner konnten sich gut auf sie einstellen und so reichte es nicht ganz zur Qualifikation.

Nach einer knappen Niederlage im ersten Spiel gegen den dritten der nordbayerischen Meisterschaften, den TB/ASV Regenstauf mit 1:2 (25:20, 23:25, 10:15), verlief auch das zweite Spiel gegen den nordbayerischen Meister nicht so klar wie es das Ergebnis widerspiegelt. In beiden Sätzen, zeitweise sogar mit bis sechs Punkten im Vorsprung, verließ die Jungs von Trainer Jogi Tille gegen Ende des Satzes immer wieder der Mut und so ging das Spiel mit 0:2 (18:25, 20:25) verloren.

Im Spiel um den fünften Platz konnten die Mühldorfer mit 2:1 (20:25, 25:15, 16:14) knapp die Oberhand behalten. Bayerische Meister wurde der TuS Fürstenfeldbruck vor dem TV Mömlingen und dem TSV Vaterstetten. Trainer Tille: "Nachdem wir in den letzten Jahren viel Glück hatten und keine Verletzungen, hat es uns dieses Jahr gerade in der entscheidenden Phase erwischt, die Ausfälle von Hauke Ferch bei der U16 und Leonhard Tille bei der U20 waren von uns nicht zu verkraften."

Die U20 mit Severin Bienek, der abends noch den Ersten beim entscheidenden Spiel in Deggendorf um einen Relegationsplatz helfen musste, hatte im ersten Spiel einen schlechten Start. Nichts lief zusammen, die Abstimmung war überhaupt nicht da. Tobias Frischmann, der sicher mit seinen Gedanken mehr beim Abitur war, konnte verständlicherweise nicht an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, und auch die anderen Spieler erreichten nicht ihr gewohntes Niveau.

So stand relativ schnell der VC Eltmann mit 2:0 (25:14, 25:21) als Sieger fest. Im zweiten Spiel ein total anderes Bild. Im Spiel gegen den späteren Zweiten, den SV Lohhof, zeigten sich die Mühldorfer plötzlich wie verwandelt. Sie spielten sich geradezu in einen Rausch. Mit etwas Glück hätten sie fast einen Sieg geschafft. Mit 28:26 und 25:23 setzte sich der Favorit aus Lohhof denkbar knapp durch. Die Lohhofer verloren später das Endspiel um den einzigen Qualifikationsplatz mit 1:2 (25:23, 21:25, 14:16) gegen den TV/DJK Hammelburg.

Die Mühldorfer zeigten im Platzierungsspiel gegen den TB/ASV Regenstauf, dass sie auch ohne Severin Bienek, der schon nach Deggendorf unterwegs war, gutes Volleyball zeigen können. Mit 2:1 (25:20, 28:30, 15:11) siegten sie und erreichten damit den fünften Platz.

Damit liegen die Hoffnungen ganz bei der U18, die in drei Wochen bei der "Bayerischen" an den Start geht. Vielleicht ist bis dahin zumindest Leonhard Tille wieder fit, dann könnten sie eine Chance auf die Qualifikation zur "Deutschen" haben. re

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