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Toto-Pokal gegen Unterhaching vor 1.200 Zuschauern

Kastls Göppinger über sein Spiel des Lebens: „Haben die Überraschung knapp verpasst“

Auch Kastls Kapitän Martin Göppinger konnte den später 3:3-Ausgleich nicht verhindern.
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Kastls Kapitän Martin Göppinger.
  • Markus Altmann
    VonMarkus Altmann
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Jeder Fußballer hat in seiner Karriere ein Spiel erlebt, welches er sein Leben lang nicht mehr vergessen wird. Für Martin Göppinger war es die Partie im Jahr 2012 mit seinem TSV Kastl in der 1. Hauptrunde des Toto-Pokals gegen den damaligen Drittligisten SpVgg Unterhaching. beinschuss.de sprach mit dem Abwehrspieler über sein „Spiel des Lebens”.

Kastl - Martin Göppinger ist ein Kastler durch und durch. Der 30-Jährige spielte in seiner Karriere für keinen anderen Verein als den TSV und stieg mit dem Klub aus A-Klasse bis in die Landesliga auf. In der vergangenen Spielzeit allerdings musste der Kapitän mit seinem TSV Kastl aber den bitteren Abstieg aus der Landesliga Südost hinnehmen.

In seiner bisherigen Karriere erlebte der Innenverteidiger zahlreiche Highlights. beinschuss.de sprach mit Göppinger über sein “Spiel des Lebens.”

Als Kreisliga-Aufsteiger traf der TSV Kastl auf die SpVgg Unterhaching

Hallo Martin, sprechen wir über dein „Spiel des Lebens”. Wann fand die Partie statt und gegen welchen Gegner ging es damals?

Martin Göppinger: Es war die Partie am 5. September 2012 in der 1. Hauptrunde des Toto-Pokals gegen die SpVgg Unterhaching, die damals noch in der 3. Liga spielten. Wir haben damals das große Los gezogen und durften gegen unseren Wunschgegner antreten.

Wie kam es zu diesem besonderen Spiel?

Göppinger: In der Saison 2011/12 sind wir mit zehn Punkten Vorsprung Meister geworden und dadurch in die Kreisliga aufgestiegen. Im selben Jahr haben wir auch den Toto-Pokal im Kreis Inn/Salzach gewonnen und waren somit für die 1. Hauptrunde qualifiziert.

„Gegen Ende des Spiels hatten wir noch die Ausgleichschance“

Wie habt ihr euch damals auf dieses Spiel vorbereitet?

Göppinger: Unser damaliger Trainer Markus Wörfel hat uns zwei Tage vor der Partie noch einmal richtig hart trainieren lassen und wir mussten viel laufen. Aber das schien ja im Nachhinein gefruchtet zu haben. Zudem wollten wir so wenig Gegentore wie möglich kassieren (lacht).

Wie war dann der Spielverlauf und wie endete die Partie?

Göppinger: Es waren 1.200 Zuschauer im Stadion! Natürlich war Unterhaching spielbestimmend, aber auch wir hatten unsere Möglichkeiten und haben immer wieder Nadelstiche nach vorne gesetzt. Tatsächlich sind wir dann nach einer Viertelstunde durch Lorenz Schuster mit 1:0 in Führung gegangen. Allerdings hielt diese nicht lange, denn Hachings Manuel Fischer glich nur fünf Minuten später aus. Wir haben dann mit allem verteidigt was ging, leider kassierte wir dann in der zweiten Halbzeit das 1:2. Der damalige SpVgg-Neuzugang Savio Nsereko hat dann sogar gegen Egon Weber noch einen Elfmeter verschossen. Gegen Ende des Spiels hatten wir noch die Chance auf den Ausgleich, am Ende blieb es aber bedauerlicherweise bei der 1:2-Niederlage. Wir haben die Überraschung ganz knapp verpasst.

Nach dem Pokalduell wurde der TSV Kastl Meister in der Kreisliga

Was passierte nach dem Spiel?

Göppinger: Bei uns ist nicht mehr viel passiert, wir haben dann nur noch zusammen gegessen. Schön war aber, dass Unterhaching danach nochmal zu einem Freundschaftsspiel zu uns kam und uns Freikarten für ein Ligaspiel geschenkt hat.

Wie verlief für euch die Saison 2012/13 in der Kreisliga noch?

Göppinger: Wir haben eine richtige starke Spielzeit gespielt, konnten diese als Aufsteiger aber nicht krönen. Gegen den TSV Waging haben wir am letzten Spieltag 0:0-Remis gespielt und so wurde Waging mit drei Punkten Vorsprung Meister. Wir zogen als Tabellenzweiter in die Relegation ein, scheiterten dort aber am SV Aschau/Inn. Aber im Jahr darauf haben wir dann den Aufstieg in die Bezirksliga erreicht.

„Dieses Spiel werde ich niemals vergessen“

Warum war das Spiel gegen Freilassing dein Spiel des Lebens?

Göppinger: Ich war damals erst 21 Jahre alt. Alleine das Aufwärmen vor einer Kulisse mit 1.200 Zuschauern war genial. Und dazu haben wir gegen einen großen und prominenten Gegner gespielt. Das war schon etwas ganz Besonderes. Und das mit meinem Heimatverein zu erleben, war für mich ein großes Erfolgserlebnis. Dieses Spiel werde ich niemals vergessen.

Wie oft denkst du noch an dieses Spiel zurück?

Göppinger: Immer wenn ich gefragt werde oder wir über Pokalspiele reden, dann kommt mir die Partie sofort wieder in den Kopf. Außerdem haben viele aus dem heutigen Kader dieses Duell noch miterlebt und dann redet man noch darüber. Und ab und zu sieht man dann noch Fotos von damals und dann erinnert man sich gerne zurück.

Martin Göppinger, vielen Dank für das Interview.

ma

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