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Dritte Niederlage in Folge

TSV Ampfing verliert 2:5 in Unterföhring nach 60 Minuten in Unterzahl

Der Treffer von Sahin Bahadir zum 2:4 kam für Ampfing zu spät, um das Spiel noch zu drehen.
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Der Treffer von Sahin Bahadir zum 2:4 kam für Ampfing zu spät, um das Spiel noch zu drehen.
  • VonMichael Buchholz
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Nach einem vielversprechenden Start in die Frühjahrsrunde der Landesliga musste der TSV Ampfing die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Allerdings waren die Schweppermänner zu Gast beim Aufstiegsaspiranten in Unterföhring.

Unterföhring – Der TSV Ampfing musste am Freitag die dritte Niederlage in Folge quittieren, am 28. Spieltag der Fußball-Landesliga Südost unterlagen die Schweppermänner beim Tabellenzweiten FC Unterföhring mit 2:5. Der Vorsprung auf die Relegationsplätze ist dadurch auf sechs Punkte zusammengeschrumpft, so dass die Mannschaft von Trainer Rainer Elfinger am Dienstag um 20 Uhr gegen den SB Rosenheim wieder unter Zugzwang steht.

Chancen wieder nicht genutzt

„Schade, wir waren in der ersten Halbzeit sicherlich nicht schlechter als der Gegner, unsere Taktik ist voll aufgegangen und eigentlich hätten wir in Führung liegen müssen. Leider haben wir unsere Hochkaräter wieder einmal nicht genutzt und das hat Unterföhring bestraft“, ärgerte sich Elfinger, dessen Team in der zehnten Minute in Rückstand geriet, als der Linienrichter ein Abseits übersah und Bastian Fischer aus 14 Metern vollstreckte. Beim Reklamieren handelte sich Nadil Buljubasic eine Gelbe ein, die später noch Folgen haben sollte. „Wir haben Unterföhring in dieser Situation absichtlich ins Abseits gestellt, das ist dann schon bitter, wenn daraus ein Tor für den Gegner fällt“, monierte auch Elfinger, der sich die Haare raufte, als Edi Ighagbon in der 14. Minute aus drei Metern den Ball nicht im Kasten unterbrachte: „Das Ding muss man einfach machen.“

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In der Folge vergaben auch noch Atakan Akdemir und Irfan Selimovic beste Gelegenheit, auf der anderen Seite nutzte Fischer einen schönen Steckpass zu einem tollen Treffer aus vollem Lauf (34.) – Saisontor Nummer 21 für den 29-Jährigen, der damit den Erlbacher Hannes Maier als Führenden in der Torschützenliste abgelöst hat. Bei einer Tumultbildung nach einem bösen Foul von Nils Ehret ließ sich Buljubasic von Robin Volland provozieren, Gelb für beide Spieler (38.), aber eben die Ampelkarte für den Ampfinger Rechtsverteidiger, dessen Team fortan in Unterzahl kämpfen musste, aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte dennoch zum Anschlusstreffer kam. Nach einem Foul an Ighagbon ließ Birol Karatepe dem Unterföhringer Keeper Sebastian Fritz bei einem Freistoß keine Chance.

„Unterföhring war klarer in der Birne“

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Schweppermänner noch 15 Minuten gut im Spiel, liefen die Unterföhringer Dreierkette immer wieder hoch an, doch nach und nach schwanden etwas die Kräfte. In der 62. Minute setzte sich Maximilian Siebald stark auf der Außenbahn gegen drei Ampfinger durch und düpierte Ampfings Keeper Harald Kovacs. Zehn Minuten später war es dann Volland, der nach Vorlage von Siebald auf 4:1 erhöhte – damit war die Messe gelesen, auch wenn Sahin Bahadir in der 85. Minute per Kopf noch das 4:2 gelang. Praktisch im Gegenzug stellte dann aber Imran Sahingöz den alten Abstand wieder her. „Zum Schluss waren wir im Kopf etwas leer, Unterföhring war da klarer in der Birne. Unterm Strich muss man sagen, dass Unterföhring einfach kaltschnäuziger war. Das ist auch eine Frage der Qualität“, so Elfinger.

TSV Ampfing: Kovacs – Buljubasic, Karatepe, S. Bahadir, Popa (ab 82. Halozan) – Steppan (ab 89. Toma), Akdemir (ab 46. Pantea), Salibasic – Selimovic, Divkovic (89. Peii), Ighagbon (ab 46. Riemann).

Tore: 1:0 Fischer (10.), 2:0 Fischer (34.), 2:1 Karatepe (45. + 1), 3:1 Siebald (62.), 4:1 Volland (72.), 4:2 S. Bahadir (85.), 5:2 Sahingöz (86.).

Schiedsrichter: Krug (SB Versbach).

Zuschauer: 60.

Besonderheit: Gelb-Rot gegen Ampfings Buljubasic (38.) wegen wiederholten Reklamierens.mb

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