TSV Ampfing steht unter Zugzwang – SBR nur drei Punkte vor den Relegationsplätzen

Ivan Savric (rechts) und der SB Traunstein freuen sich – hier mit Patrick Schön – auf das Spiel in Freising.
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Ivan Savric (rechts) und der SB Traunstein freuen sich – hier mit Patrick Schön – auf das Spiel in Freising.

Am 26. Spieltag in der Fußball-Landesliga stehen einige richtungsweisende Partien auf dem Programm. Ampfing steht drei Punkte vor dem ersten direkten Abstiegsplatz, der SB DJK Rosenheim liegt drei Zähler vor den Relegationsplätzen und Traunstein hingegen ist steht auf Platz drei.

Ampfing/Rosenheim/Töging/Traunstein – Am 26. Spieltag in der Fußball-Landesliga stehen einige richtungsweisende Partien auf dem Programm: Der SB DJK Rosenheim, der sein Re-Start-Spiel in Unterföhring mit 2:3 verloren haben, erwarten am Freitag, 2.Oktober, 20 Uhr den ASV Dachau. Auch der TSV Ampfing hat sein Spiel zum Ligabeginn mit 2:3 verloren: Nach der Niederlage in Landshut steht die Mannschaft von Heiko Baumgärtner unter Zugzwang. Ampfing empfängt den FC Unterföhring am Freitagabend um 19.30 Uhr. Der SB Chiemgau Traunstein, der mit dem 3:2-Sieg gegen Töging wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt hat, tritt am Samstag um 15 Uhr in Freising an.

Sportbund empfängt den ASV Dachau

Nach dem 2:3 Dämpfer im ersten Punktspiel nach der Pandemiepause in Unterföhring steht mal wieder ein richtungsweisendes Spiel für den SB DJK Rosenheim an. Gast ASV Dachau hat als Vorletzter nichts zu verlieren. Bei einem ausstehenden Nachholspiel beträgt dessen Rückstand auf den aktuell vom TSV Ampfing gehaltenen Relegationsplatz nur mehr drei Punkte. Zum rettenden Ufer fehlen zehn Punkte, eine Herkulesaufgabe.

Nach einem katastrophalen Start, erster Saisonsieg erst am achten Spieltag mit 4:0 in Grünwald, hat der ASV Dachau unter Trainer Bernhard Ahammer (37) wieder Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Unter seiner Führung ist ein klarer Aufwärtstrend bei den Dachauern zu erkennen. Seit seinem Amtsantritt gab es in zehn Pflichtspielen drei Siege und drei Unentschieden. Durchaus eine Bilanz, welche für das untere Mittelfeld reichen würde. Die Tendenz seit November 2019 sieht mit neun Punkten aus sechs Spielen ordentlich aus.

Sportbund hat ausgerechtner jetzt Personalprobleme

Ganz anders beim Sportbund, dem ausgerechnet jetzt zum Restart der Saison einige erfahrene Stammkräfte verletzungsbedingt fehlen oder angeschlagen sind. Darunter Kapitän Christoph Börtschöck und Thomas Ofenmacher. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Dominik Reichmacher und Torjäger Marko Dukic.

Nach zuletzt fünf sieglosen Ligaspielen und nur einem Punkt ist der Vorsprung auf die Relegationsplätze auf drei Punkte zusammengeschmolzen. Ein Erfolg würde vor dem schweren Auswärtsspiel beim SV Erlbach Selbstvertrauen geben.

Ampfing steht unter enormen Druck

Der TSV Ampfing erwartet am heutigen Freitag um 19.30 Uhr den FC Unterföhring und steht dabei gehörig unter Druck: Die Mannschaft des neuen Trainers Heiko Baumgärtner braucht im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Südost dringend Punkte. Das rettende Ufer ist derzeit sieben Punkte entfernt und der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt gerade mal noch drei Zähler.

„Gerade nach den Ergebnissen der letzten Woche, als alle Konkurrenten punkten konnten, müssen wir auch gegen einen Gegner wie Unterföhring voll auf Sieg spielen. Da hilft jetzt kein Taktieren mehr. Wir brauchen einfach Punkte“, so Technischer Leiter Günther Sabinsky, der trotz der bitteren 2:3-Niederlage in Landshut von einer richtig guten Stimmung im Team berichten kann: „Heiko reißt die Spieler mit seiner begeisternden Art mit. Die Jungs haben wieder Spaß. Im Training ist richtig Zug drin. Seit Heiko übernommen hat, sind immer alle Mann im Training und hauen sich voll rein.“

Das Sorgenkind der Schweppermänner bleibt die Defensive, die ja nach dem Ausfall von Hofstetter und dem Fehlen von Danut Moisi auch neuformiert werden musste. „Es geht darum, dass wir die einfachen Fehler abstellen, mit denen wir den Gegner immer wieder stark machen“, hofft Sabinsky auf einen Dreier im zweiten Pflichtspiel nach dem Re-Start.

SB Chiemgau Traunstein steht auf Platz drei

Das dritte Auswärtsspiel innerhalb von acht Tagen steht am morgigen Samstag für den SB Chiemgau Traunstein auf dem Programm – und mit zwei Siegen im Rücken (3:2 in Töging und 2:1 in Erlbach) fährt die Truppe von Trainer Rainer Elfinger auch mit jede Menge Selbstvertrauen im Gepäck zum SC Eintracht Freising.

Sieg Nummer drei wäre dabei die Krönung auf eine jetzt schon tolle Woche für die Traunsteiner, die nun als Tabellendritter sogar wieder ganz vorne mitmischen. Doch SBC-Trainer Rainer Elfinger tritt weiter auf die Euphoriebremse und will unbedingt noch drei weitere Punkte für den Klassenerhalt einfahren, bevor er neue Ziele setzen will.

Etwas entspannter sieht SBC-Pressesprecher Peter Mallmann die Situation. „Ich denke schon, dass wir jetzt aller Sorgen ledig sind“, betonte er. „Wir schauen jetzt einfach von Spiel zu Spiel.“

Für die morgige Aufgabe in Freising „müssen wir jetzt nochmals alle Kräfte bündeln“, sagt Elfinger, „denn einige Spieler klagen schon über Wehwehchen.“ Aber er zeigte sich optimistisch, dass das klappt. „Und dann wollen wir auch am Samstag einen raushauen.“ Er kann dabei wohl auch wieder auf den zuletzt lange verletzten Vedaant Nag zurückgreifen, für Armando Mustafic wird es hingegen noch nicht reichen. So oder so: Elfinger sagt „ein spannendes Spiel“ voraus. Freising sei eine gewachsene Mannschaft, die immer vorne mitspielen wolle. re

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