Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Die Chancen sind gering

TSV 1860 Rosenheim braucht wohl fünf Siege zur Relegation – Gastspiel in Illertissen

Julien Richter läuft Heimstettens Sebastian Gebhart davon, im Rennen um den Klassenerhalt ist der SV den Rosenheimern allerdings deutlich voraus.
+
Julien Richter läuft Heimstettens Sebastian Gebhart davon, im Rennen um den Klassenerhalt ist der SV den Rosenheimern allerdings deutlich voraus.
  • VonLeon Simeth
    schließen

Nach der Pleite in Heimstetten befinden sich die Rosenheimer in einer fast aussichtslosen Situation im Kampf um den Erhalt der Fußball-Regionalliga.

Rosenheim – Die Tabellensituation in der Fußball-Regionalliga ist für den TSV 1860 Rosenheim zu keinem Zeitpunkt der laufenden Saison wirklich rosig gewesen. Nach der 3:4-Niederlage in Heimstetten am Mittwochabend schaut es allerdings sehr düster aus. Am heutigen Samstag um 14 Uhr besteht für die Sechziger beim FV Illertissen die Möglichkeit, den Abstand zu den Relegationsplätzen zu verringern und die Chancen auf den Klassenerhalt nicht noch geringer werden zu lassen.

12 Punkte hinter den Relegationsplätzen

Acht Partien sind es für die Rosenheimer noch in der laufenden Saison. Aufgrund der vielen Ausfälle in den letzten Wochen haben einige Mannschaften schon mehr Spiele auf dem Konto als der TSV, aber viele haben ebenfalls noch acht oder sogar mehr Begegnungen vor sich. Das Ziel des Schlusslichts TSV 1860 sind nach wie vor die Relegationsplätze. Diese nehmen derzeit Rain und Eltersdorf mit jeweils 31 Zählern ein. Punktgleich davor stehen Memmingen und Heimstetten.

Rosenheim braucht definitiv vier Siege, um auf diese Punktzahl zu kommen. Das würde aber für die Relegation nur reichen, wenn der TSV Rain am Lech alle neun verbleibenden Spiele verliert. Zudem dürften Schalding und Fürth II kaum punkten. Selbst mit fünf Erfolgen müssten den Sechzigern die restlichen Ergebnisse genau in die Karten spielen, da einige Abstiegskonkurrenten noch gegeneinander ranmüssen. „Im Abstiegskampf ist jetzt ein Wunder nötig“, weiß auch 1860-Trainer Florian Heller. Trotzdem glauben die Sechziger weiterhin an den Klassenerhalt. Aufgeben werden sie „erst, wenn es rechnerisch feststeht“, unterstreicht Heller.

Nächsten Gegner sind die besten vier

Außerdem gewinnen sich die Spiele nicht von selbst – und die Aufgaben werden nicht leichter. Keinen der direkten Konkurrenten bezwangen die Sechziger nach der Winterpause: Jeweils eine 3:4-Niederlage setzte es gegen Eltersdorf und Heimstetten, gegen Memmingen holte der TSV einen Punkt. Jetzt haben die Rosenheimer die Bretter vor sich: Innerhalb der nächsten drei Wochen warten mit Illertissen – zwischen durch das Kellerduell in Schalding –, der SpVgg Bayreuth, dem FC Schweinfurt und der Bayern-Reserve die ersten vier Mannschaften der Tabelle.

Im Hinspiel gegen Illertissen setzte es für die Rosenheimer eine 0:3-Niederlage, nachdem sie in der ersten Halbzeit stark dagegenhielten und Torwart Joey Brenner sogar einen Elfmeter parierte. Zum Auswärtsspiel wird Heller mit einem ähnlichen Kader wie nach Heimstetten fahren. Torhüter Alin Goia kehrt nach Rot-Sperre zurück, Kapitän Christoph Wallner (nach Krankheit) und Nico Schiedermeier (Leistenprobleme) sind noch fraglich.

Mehr zum Thema