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Shonte Hailes kommt aus den USA

Trotz Neuzugang: Wasserburg verliert deutlich in Halle

Kein Durchkommen für Sarah Mortensen und die Wasserburger Basketball-Damen.
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Kein Durchkommen für Sarah Mortensen und die Wasserburger Basketball-Damen.

Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben bei den Halle Lions eine am Ende deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem Fehlstart zu Beginn unterlagen die Damen vom Inn mit 66:82 und stehen auf dem drittletzten Rang in der Bundesliga.

Halle – Bei den Wasserburger Basketball-Damen fehlt es aktuell an Konstanz. Auch im Bundesliga-Gastspiel beim SV Halle Lions schafften sie es nicht, den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Am Ende mussten die Damen vom Inn eine deutliche 66:82-Niederlage einstecken und stehen damit nun wieder auf dem zwölften Tabellenplatz, punktgleich mit Marburg, Göttingen und Halle auf den Rängen neun bis elf.

Halle führte früh mit 14:2

Die ersten fünf Minuten gehörten den Gastgebern aus Halle. Beim Stand von 14:2 kam dann die Auszeit von Head-Coach Rüdiger Wichote. Nach dieser funktionierte es besser bei den Innstädterinnen und bis zum Viertelende arbeiteten sie sich wieder auf 18:21 heran und es gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel.

Auch im zweiten Viertel ging es so weiter. Manchmal hatte Halle die besseren Phasen, dann wieder Wasserburg. Bis zur 16. Minute waren die Wasserburger Damen knapp dran, doch dann schaffte Halle es, sich minimal abzusetzen. Zur Halbzeitpause hieß es 44:35 für die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt. Bei den Innstädterinnen scheiterte es in der ersten Halbzeit an den altbekannten Problemen. Zu viele offene Dreier und Würfe für Halle, zu viele zweite und dritte Wurfchancen und Unkonzentriertheiten im Ballvortrag der Wasserburgerinnen – das waren nur ein paar Punkte, die es zu verbessern galt.

Wasserburg fand kein Mittel

Doch auch zu Beginn des dritten Viertels kamen die Innstädterinnen nicht so wirklich ins Spiel und Halle machte dort weiter, wo es aufgehört hatte – offene Würfe verwandeln, egal ob innerhalb oder jenseits der Dreierlinie. So blieb die Differenz zwischen den beiden Teams stets um die zehn Punkte und die Damen vom Inn fanden kein Mittel, näher an die Gastgeberinnen heranzukommen. Zum Ende des Viertels stand es immer noch 67:57 für Halle.

Und auch im letzten Viertel zeigte sich eine ähnliche Spielgestaltung. Halle hielt den Vorsprung stets bei etwa zehn Punkten. Und was auch immer Wasserburg versuchte – nichts half, um näher heranzukommen. Die letzte Minute des Viertels nutzte Halle dann noch, um den Vorsprung etwas deutlicher zu machen, sodass die Gastgeberinnen am Ende mit 82:66 siegten.

Wichote bemängelt fehlende Konstanz

„Wir haben zu wenig Konstanz, sowohl von Spiel zu Spiel, als auch im Verlauf eines Spiels selbst. Und meist scheitert es immer an den gleichen Punkten, wie zum Beispiel Unkonzentriertheiten in der Offensive und damit einhergehende Ballverluste oder das fehlende Boxout in der Defensive, wodurch die Gegner zu viele zweite und dritte Wurfchancen bekommen. Mit 21 Ballverlusten ist es nun mal schwierig, ein Spiel zu gewinnen, vor allem wenn der Gegner lediglich acht hatte“, so Wasserburgs Trainer Rüdiger Wichote nach dem Spiel.

Hailes kommt aus den USA

Kommendes Wochenende steht am Samstag um 19 Uhr in der Badria-Halle ein Heimspiel gegen den TK Hannover und damit ein Wiedersehen mit der Trainerin der letzten drei Jahre, Sidney Parsons, bevor. Hannover steht derzeit auf Tabellenplatz vier – es wird also keine leichte Aufgabe für die Innstädterinnen, hier einen Sieg zu erzielen. Für Shonte Hailes, ein Neuzugang aus den USA, wird es dann die Heimpremiere in Wasserburg.

Es spielten: Levke Brodersen (4 Punkte), Shonte Hailes (8 Punkte, 3 Rebounds), Elisa Hebecker (2 Punkte), Laura Hebecker (13 Punkte, 3 Rebounds), Sarah Mortensen (5 Rebounds), Maria Perner (2 Punkte), Sophie Perner (9 Punkte), Haliegh Reinoehl (8 Punkte, 5 Rebounds), Rebecca Thoresen, Ana Vojtulek (7 Punkte, 4 Rebounds) und Mikayla Williams (13 Punkte).

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