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Die Rosenheimer Tormaschine läuft

Trotz Corona - die Starbulls arbeiten an einer neuen Siegesserie: 15 Tore in zwei Spielen

Ob Starbulls-Stürmer Brad Snetsinger dem Peitinger Florian Stauder (rechts) prophezeit, dass er beim 8:2-Sieg zwei Tore macht?
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Ob Starbulls-Stürmer Brad Snetsinger dem Peitinger Florian Stauder (rechts) prophezeit, dass er beim 8:2-Sieg zwei Tore macht?
  • VonManfred Eder
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8:2 und 7:1 lauteten die beiden letzten Ergebnisse der Starbulls in der Eishockey-Oberliga Süd. Fünf Spiele in Folge haben die Rosenheimer schon wieder gewonnen, doch jetzt wurde das Team von Corona vorerst gestoppt.

Rosenheim – Nun hat das Corona-Virus erstmals in dieser Saison auch die Starbulls erreicht – und das zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Denn nachdem die Rekordserie von acht Siegen kurz vor Weihnachten durch drei Niederlagen unterbrochen wurde, arbeiteten John Sicinskis Jungs seit dem zweiten Feiertag schon wieder an einer neuen, die inzwischen weitere fünf Spiele ohne Minuspunkt umfasst.

Glanzstücke: Die beiden letzten Siege

Ein Glanzstück waren dabei zweifellos die beiden letzten Siege. Dem laut Sicinski besten Auswärtsspiel (7:1 in Lindau) folgte ein nicht minder dominantes 8:2 vergangenen Mittwoch gegen Peiting, der bisher höchste Sieg (gemeinsam mit einem früheren 7:1) in den 23 Begegnungen seit 2017 mit diesem Gegner. Übrigens verloren auch die Starbulls schon einmal in Peiting 2:8, bei jenem denkwürdigen Auftritt mit Kapitän und Stürmer Michael Baindl für ein halbes Spiel im Tor.

Wie dominant die Starbulls, bei denen Aaron Reinig bei seinem Comeback mit dem 1:0 gleich wieder nahtlos an seine Erfolge vor der Verletzung anknüpfte, waren, zeigt die vermutlich für lange Zeit als Rekord dastehende Schussbilanz von 26:1 (!) im ersten Drittel. Und auch die Zahlen für die fünf, sechs, sieben oder acht schnellsten Treffer wären saison-rekordverdächtig gewesen, hätte es da nicht das 11:3 in Landsberg gegeben, wo die Rosenheimer Tormaschine noch schneller gelaufen war. Nach gut 16 Minuten führte man am Mittwoch bereits 3:0, da waren nur die Füssener (in knapp neun Minuten) bei ihrem 1:6 zu Saisonbeginn noch schneller ins Hintertreffen geraten.

Rosenheimer mit überzeugender Bilanz

Natürlich könnte man einwenden, dass die laufende Serie wieder „nur“ Klubs der mittleren oder hinteren Tabellenregionen zum Opfer hatte und die Starbulls die entscheidenden Spiele gegen ebenbürtige Gegner verlieren. Das ist nicht ganz falsch, stimmt aber nur bedingt. Nimmt man die derzeitigen (und vermutlich bis zum Saisonende bleibenden) Top-Vier-Klubs Weiden, Rosenheim, Regensburg und Memmingen und wertet nur die Spiele gegeneinander, zeigt sich, dass die Starbulls da nicht die großen Verlierer sind. Denn in dieser „Viererliga“ sind die Weidener das einzige Team mit positiver Bilanz (17 von 21 möglichen Punkten), während Memmingen (8 von 21) und Regensburg (9 von 24) schlechter abschneiden als die Starbulls, die mit acht von 19 Punkten die geringste Negativbilanz aufweisen.

Trotz Powerplay-Spezialist Reinigs Rückkehr hielt gegen Peiting das Überzahl-Tief ohne Tor in acht Minuten numerischer Überlegenheit noch an. Und hier liegt momentan die größte Baustelle. Denn obwohl Snetsinger & Co. immer noch die beste Überzahlquote der Liga aufweisen, zeigt ein Vergleich der ersten zwölf Spiele (bis zur Deutschland-Cup-Pause) und dem derzeitigen Stand doch eine stetig fallende Kurve von damals sensationellen 62,5 Prozent Erfolg auf nunmehr 34,5 Prozent, was immer noch eine erfreuliche Bilanz und die beste seit Jahren ist.

Während die Starbulls aber in Prozentpunkten fast die Hälfte verloren haben, gingen die Quoten der meisten anderen Teams nach oben. Spitzenreiter sind hierbei Regensburg (von 21,6 auf 28,4 Prozent) und vor allem die Peitinger (von 12,9 auf 26,4 Prozent), die vor allem von der Rückkehr ihres Blueliner-Kapitäns Andreas Feuerecker profitierten und auch am Mittwoch die einzige Rosenheimer Unterzahl zu einem Treffer nutzten.

Bei gleicher Spieleranzahl stark

Nur gut, dass die Starbulls den „Power-Verlust“ dadurch ausgleichen, dass sie in 13 der letzten 15 Partien mehr Tore bei gleicher Spielerzahl schossen und dem Gegner hierbei nie ein Plus überließen.

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