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Ladenburg ist wie verhext

Wie der Neoprenanzug ein Top-Ergebnis für Julian Erhardt beim „Römerman“ verhinderte

Julian Erhardt hatte beim Römerman in Ladenburg erneut kein Glück.
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Julian Erhardt hatte beim Römerman in Ladenburg erneut kein Glück.

Es sollte einfach nicht sein: Profi-Triathlet Julian Erhardt hat beim „Römerman“ in Ladenburg ein Top-Ergebnis weit verfehlt. Schuld war dieses Mal der Neoprenanzug.

Ladenburg – Es ist wie verhext: Beim „Römerman“ in Ladenburg hat Julian Erhardt einfach kein Glück. Der Profi-Triathlet aus Übersee konnte bei der jüngsten Auflage der Veranstaltung über 1,8 Kilometer Schwimmen, 41 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen kein Top-Ergebnis einfahren und landete am Ende nur auf Platz 26. „Es ist schade, dass es dort einfach nicht für mich laufen will“, sagt Erhardt, der für Triathlon Grassau startet.

Neoprenanzug ein fataler Fehler

Doch diesmal wurde ihm erneut das Schwimmen zum Verhängnis. Der Veranstalter erlaubte den Athleten, mit Neoprenanzug zu schwimmen, weil die Wassertemperatur am Wettkampfmorgen gerade so nicht die Maximalgrenze überschritt. Weil alle Profis sich dazu entschieden, den Neo überzustreifen, zog auch Erhardt mit, um keine wertvollen Sekunden liegen zu lassen – ein fataler Fehler, wie sich kurze Zeit später herausstellen sollte.

Käsebleich aus dem Wasser

Die ersten 1000 bis 1200 Meter konnte Erhardt noch in der Spitzengruppe mitschwimmen. „Aber dann ging nichts mehr“, berichtete er. Erhardt überhitzte erneut im Neopren. „Das fühlt sich an, als ob dir jemand den Stecker gezogen hätte.“

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Er musste abreißen lassen und taumelte dann regelrecht aus dem Wasser. „Die Leute, die draußen gestanden sind, haben mir danach erzählt, dass ich käsebleich aus dem Wasser raus bin“

Aufholjagd nicht möglich

Aber Erhardt kämpfte weiter und versuchte alles, um sich zu kühlen und wieder auf Wettkampftemperatur zu kommen – vergeblich. Denn auch auf dem Rad konnte er sich nicht mehr richtig erholen. Unter dem Aerohelm habe es sich zunächst angefühlt „wie in einem Gewächshaus“, berichtete er. Schon beim ersten, kürzeren Anstieg merkte Erhardt, dass er keine Aufholjagd mehr starten könne. Beim Laufen fing sich Erhardt allmählich wieder, auch, weil er alle Verpflegungsstellen ansteuerte.

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Gesamtsieg ist weiter möglich

Den Sieg in Ladenburg über die Olympische Distanz holte sich Fabian Reuter (TuS Griesheim) in 2.10:28 Stunden. Erhardt kam in 2.34:55 ins Ziel. Auf die Gesamtwertung des Triathlon-Cups Rhein-Neckar hat das Ergebnis aber keine großen Auswirkungen. „Ladenburg wird mein Streichergebnis“, informiert Erhardt. Er führt die Wertung nach seinen Siegen in Mußbach und Marxdorf sowie dem dritten Platz in Heidelberg souverän an. Das Finale des Cups steigt am 27. August in Viernheim. Julian Erhardt hat dabei die besten Karten, sich erneut den Gesamtsieg zu holen. Schon 2018 und 2019 gewann er.bst

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