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Unterwössener Profi-Triathlet

Pläne nochmals überdacht: Julian Erhardt startet 2022 doch nicht auf der Langdistanz

Ein böser Radsturz im August hatte den Überseer Profi-Triathleten Julian Erhardt lange außer Gefecht gesetzt.
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Ein böser Radsturz im August hatte den Überseer Profi-Triathleten Julian Erhardt lange außer Gefecht gesetzt.

Der Triathlet Julian Ehrhardt musste nach einem Radsturz im Training auf die komplette zweite Saisonhälfte verzichten. Seine Pläne für 2022 hat er jetzt überdacht.

Übersee – Die Triathlon-Saison war für Julian Erhardt in diesem Jahr jäh zu Ende: Ein Radsturz beim Training im August kostete den Profi von Triathlon Grassau die komplette zweite Saisonhälfte, dabei hatte sich der Überseer nach einer guten ersten Hälfte dafür richtig viel vorgenommen. Jetzt meldet sich Erhardt aber voller Tatendrang zurück und will jetzt zumindest bei einigen Herbstläufen in der Region und bei der Winterlauf-Serie in München noch für Furore sorgen.

Sein Comeback ist dabei mehr als geglückt: Erhardt gewann zuletzt den Tachinger See-Lauf in 43:00 Minuten souverän – und reihte sich in der Schnellstenwertung auf dem zweiten Platz ein. Nur Ausnahmeläufer Filimon Abraham aus Traunstein (41:29 Minuten im Jahr 2014) war bislang schneller auf der 13 km langen Strecke rund um den See unterwegs.

„Es hat sich richtig gut angefühlt“

Die wichtigste Erkenntnis für Erhardt, der sich bei seinem Sturz damals einen dreifachen Rippenbruch zugezogen hatte und Flüssigkeit in der Lunge hatte, nach dem Zieleinlauf war: „Es passt alles und es hat sich richtig gut angefühlt.“

Seit rund sechs Wochen trainiert Erhardt jetzt wieder voll, zuletzt legte er auch noch ein paar Trainingstage in der Türkei ein. Eigentlich spekulierte er damit, im Oktober noch bei einem Triathlon-Rennen zu starten. Doch davon nahm er letztlich dann doch wieder Abstand. „Das Laufen und das Schwimmen haben zwar funktioniert, aber ich hatte da aufgrund des Sturzes eben doch noch mit Einschränkungen zu kämpfen“, erklärt er. Mit nur 90 Prozent seines Leistungsvermögens wollte er dann aber eben nicht an der Startlinie eines Mitteldistanz-Rennens stehen.

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„Die Felder sind in diesem Jahr doch immer außergewöhnlich gut besetzt gewesen. Ich hätte also von Anfang an gewusst, dass ich keine Chance gehabt hätte, vorne dabei zu sein.“ So entschied sich Julian Erhardt gegen einen Triathlon-Start und für „eine längere Aufbauphase“. Das sei für ihn der bessere Weg gewesen, betont er – und sein starkes Laufergebnis in Taching zeigt, dass er damit vollkommen richtig lag.

Auch am Wochenende ist Erhardt wettkampfmäßig erneut unterwegs. Er startet am Sonntag (10.30 Uhr) beim traditionellen Hochplatten-Berglauf. Dann steht noch der Alzauenlauf des TSV Trostberg am Samstag, 13. November, in seinem Terminkalender. Weiter geht es dann mit der Winterlauf-Serie in München. Den Auftakt dazu bildet wieder der Nikolauslauf über 10 km (4. Dezember), dann geht es noch weiter mit einem 15-km-Lauf (6. Januar) und einem 20-km-Lauf (5. Februar). Im Olympiapark findet außerhalb der Serie auch ein Silvesterlauf über 10 km statt, bei dem der Überseer ebenfalls starten möchte.

Keine 100-prozentige Überzeugung

Auch für die neue Triathlon-Saison hat Julian Erhardt schon konkrete Vorstellungen im Kopf. Seine Langdistanz-Pläne – der Überseer wollte 2022 ja erstmals in Roth über die Langdistanz starten – will er um ein Jahr verschieben. „Ich bin davon gerade nicht mehr so 100 Prozent überzeugt. Mir haben jetzt doch viele Trainingswochen gefehlt“, sagt er. „Und ich habe ja gesagt, dass ich das machen will, wenn ich eine gute Saison mit vielen Mitteldistanz-Rennen hatte.“ Sturzbedingt sei dies aber eben nicht möglich gewesen – und das will Erhardt jetzt erst einmal nachholen.

Im März oder April will er seine ersten Triathlon-Rennen 2022 bestreiten. Welche das sein werden, weiß Erhardt noch nicht. Aktuell schaue es so aus, als ob es im neuen Jahr wieder mehr Planungssicherheit für die Triathleten geben würde, freut er sich.bst

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