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Profi aus Unterwössen

Ein Höhepunkt jagt den nächsten: Triathlet Frederic Funk startet bei der Challenge-WM

Der Unterwössener Profi-Triathlet Frederic Funk (rechts) trainierte zuletzt einige Wochen zusammen mit Sebastian Kienle im italienischen Livigno. Am Sonntag will er nun bei der Challenge-WM in Samorin wieder ganz vorne dabei sein.
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Der Unterwössener Profi-Triathlet Frederic Funk (rechts) trainierte zuletzt einige Wochen zusammen mit Sebastian Kienle im italienischen Livigno. Am Sonntag will er nun bei der Challenge-WM in Samorin wieder ganz vorne dabei sein.
  • VonSteffi Brenninger
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Bei der Challenge-WM im slowakischen Samorin will der Unterwössener Profi-Triathlet Frederic Funk seinen nächsten Erfolg feiern. Die zwei Wochen Training in Italien mit Sebastian Kienle sollen ihn optimal vorbereitet haben.

SamorinSieg bei der Challenge St. Pölten, Sieg bei der Challenge Walchsee und damit auch Europameister der European Triathlon Union (ETU). Die Saison lief für Frederic Funk bis auf ein paar Startschwierigkeiten bislang bestens. Der junge Unterwössener Profi-Triathlet konzentrierte sich die vergangenen Wochen voll und ganz aufs Training. Jetzt ist es aber wieder an der Zeit für einen Wettkampf und Funk will am Sonntag seinen nächsten Coup bei der Challenge-WM in Samorin landen.

Länderkampf am Tag zuvor

In der Slowakei findet einen Tag vorher ja auch erstmals der Collins-Cup der Triathleten statt. Das Turnier ist dem Ryder-Cup im Golf nachempfunden – es handelt sich also um einen Länderkampf zwischen Europa, den USA und einem internationalen Team. Jede Mannschaft besteht dabei aus zwölf Profis, je sechs Frauen und sechs Männer. Für das Team Europa starten Jan Frodeno, Daniela Ryf, Gustav Iden, Anne Haug, Patrick Lange, Lucy Charles Barclay, Joe Skipper, Holly Lawrence, Daniel Bækkegård, Katrina Matthews, Sebastian Kienle und Emma Pallant-Browne über 2,0 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 18 Kilometer Laufen.

Frederic Funk ist dabei als Ersatzmann für das Team Europa nominiert. Natürlich wäre der 24-Jährige, der für das Team Erdinger Alkoholfrei startet, auch gern bei diesem Rennen an den Start gegangen. „Doch vor der Saison hätte ich nicht mal daran gedacht, dass ich dafür in Erwägung gezogen werden könnte“, betont er. Doch aufgrund seiner starken Saisonleistungen kam der junge Athlet schon ganz nah an die derzeitige Triathlon-Weltelite heran – und für die kommenden Jahre hat er den Collins-Cup weit oben auf seiner Liste stehen. „Es wird ja nicht der letzte gewesen sein“, lacht er.

Funk muss sich nicht verstecken

Seine volle Konzentration gilt jetzt aber erst einmal seinem Start am Sonntag über die Mitteldistanz (2,0 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen) – und dabei geht’s bei „The Championship“ der Challenge-Family ja auch um einen WM-Titel. Das Rennen ist stark besetzt, aber Frederic Funk muss sich mit seinen beiden Siegen im Rücken und seinen beiden starken Leistungen nicht verstecken.

Dennoch stapelt der junge Athlet diesmal lieber tief. Über einen weiteren Podiumsplatz in diesem Jahr „wäre ich sehr happy“, sagt er. Zuletzt konnte er nämlich nicht alle drei Disziplinen gleich gut trainieren. “Beim Radfahren und beim Schwimmen lief es im Training einwandfrei, da bin ich auch zu 100 Prozent fit“, erzählt er. Er war unter anderem auch einige Wochen im Höhentrainingslager in Livigno (Italien) und trainierte dabei auch zusammen mit Sebastian Kienle.

„Sebi ist ein erfahrener Athlet“

„Das ist mega motivierend“, erzählt Funk. „Sebi ist ein erfahrener Athlet, der an einem ganz anderen Punkt seiner Karriere wie ich steht, von ihm kann ich richtig viel lernen und es hat viel Spaß gemacht.“ Knackpunkt ist aktuell das Laufen. Die letzte Disziplin bereitete Funk seit seinem Triumph am Walchsee einige Probleme. Er habe irgendwas am linken Oberschenkel gehabt, sagt er. „Ich kann nicht mal genau sagen, was es gewesen ist.“ Nur dosiert konnte er daher zuletzt sein Pensum herunterspulen.

Erst seit vergangener Woche ist er wieder im Plan. „Die ersten Einheiten liefen auch schon wieder ganz gut“, betont er. Aber man müsse jetzt einfach abwarten, wie es in Samorin auf der Laufstrecke für ihn gehen werde. „Das ist jetzt so ein wenig eine Überraschungskiste“, betont er. „Da kommt es auch auf die Tagesform an.“ Wenige Wochen nach der Challenge-WM steht übrigens schon das nächste Highlight in Funks Terminkalender – und dabei geht’s dann erneut um einen WM-Titel, diesmal um den der 70.3-Ironman-Serie. Für den Wettkampf in St. George (18./19. September) in den USA ist sich Frederic Funk dann auch ganz sicher, dass er auch beim Laufen wieder bei 100 Prozent sein wird. Die Konkurrenz kann sich also spätestens dort wieder warm anziehen.

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