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In Bayerns dritthöchster Liga

Traunsteiner Ringer mit Saisonauftakt: Erster Wettkampf gegen München-Ost in der AKG-Halle

Die Traunsteiner Ringer wollen es wieder wissen und gehen am Samstag auf die Matte. Im Bild Halbschwergewichtler Igor Dereszewski (links).
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Die Traunsteiner Ringer wollen es wieder wissen und gehen am Samstag auf die Matte. Im Bild Halbschwergewichtler Igor Dereszewski (links).

Nach der langen Pause steht für die Traunsteiner Ringer endlich wieder ein Wettkampfbetrieb auf dem Programm. In der Landesliga empfängt der TVT zum Auftakt München-Ost.

von Wittenzellner Andreas

Traunstein – Die coronabedingt ungewollt lange Wettkampfpause der Traunsteiner Ringer ist zu Ende: An diesem Samstag geht es wieder los mit den Mannschaftskämpfen des TVT. Im vergangenen Jahr setzte die Pandemie den Wettkampfplänen jäh ein Ende. Der TVT hatte vorzeitig seinen Ligaverzicht erklärt, die Liga musste dann – ohne Traunsteiner Teilnahme – vorzeitig abgebrochen werden.

Nun heißt es: Matte frei – auf ein Neues! Der Bayerische Ringer-Verband wagt den Neustart, der TVT ist als Meister des Ligajahres 2019 mit dabei. „Natürlich ist uns die Entscheidung nicht ganz leicht gefallen, es hat eine längere Abwägung gegeben. Letztlich aber wollen wir unseren Sportlern ermöglichen, wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Und viele Fans fiebern dem ersten Wettkampfabend schon entgegen“, betont Abteilungsleiter Hartmut Hille. Und so geht es am Samstag mit dem Heimkampf gegen den ESV München-Ost los.

Sieben Mannschaften in der Liga

Sieben Mannschaften treten in Bayerns dritthöchster Liga an. Allerdings sieht die Liga mit den Vereinen TV Traunstein, ATSV Kelheim, AC Penzberg, ESV München-Ost, SC Isaria Unterföhring, TSV Westendorf II und dem SC Anger II anders aus als noch vor zwei Jahren. Letztlich ist die Liga aber für alle Vereine eine „Blackbox“ wie Hartmut Hille betont: „Keiner weiß, wie stark die jeweiligen Mannschaften sind, und vor allem auch, auf welchem Niveau sich die einzelnen Sportler befinden.“

Und auch den eigenen Ringern fehlt nach der langen Pause eine Standortbestimmung. Und so dürfte insbesondere der erste Mannschaftskampf nach fast zwei Jahren den Sportlern einiges abverlangen. „Dazu kommt, dass wir einigen jungen Ringern, die sich altersmäßig aber auch weiterentwickelt haben, die Chance auf einen Einsatz geben wollen“, ergänzt Chefcoach Petar Stefanov.

Einige jüngere Kämpfer werden antreten

Zwar hat er einige erfahrene Ringer wie beispielsweise den seit Jahren ungeschlagenen Ausnahmekönner Plamen Petrov oder die Greco-Spezialisten Alexej Patalaschko und den Ungarn Zoltan Keri in der Hinterhand, das Gros der Wettkämpfe werden aber wohl jüngere Aktive wie Justin und Daniel Flemmer, Maximilian Minchev oder Valentino Prelic bestreiten. Luca Zeiser soll wie gewohnt tolle Freistiltechniken auf die Matte zaubern.

Unsicher ist noch die Beteiligung an der abgespeckten Schüler-Grenzland-Liga, die in diesem Jahr nur mit bayerischer Beteiligung und ohne die österreichischen Teams stattfinden wird.

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Der erste Heimkampf in der Landesliga Süd der Männer findet nun am Samstag um 19.30 Uhr in der Turnhalle am Annette-Kolb-Gymnasium in der Gabelsbergerstraße statt. Die Verantwortlichen weisen darauf hin, dass der Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder mit einem aktuellen negativen Test (nicht älter als 24 Stunden) möglich ist. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. In der Halle besteht Maskenpflicht. „Wir bitten alle Zuschauer rechtzeitig zu kommen, da die notwendigen Formalien einfach mehr Zeit in Anspruch nehmen“, sagt TVT-Abteilungsleiter Hille.

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