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1,93 Meter großes Torwart-Talent

Traum von Fußball-Profikarriere: Pallinger Talent steht bei Zweitligist zwischen den Pfosten

Alexander Wacker aus Palling steht nun für Hannover 96 im Tor.
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Alexander Wacker aus Palling steht nun für Hannover 96 im Tor.

Gleich nach den letzten Schulabschlussprüfungen reiste das Pallinger Torwarttalent Alexander Wacker zu seinem neuen Verein. Sein Ziel: Fußball-Profi werden! Das soll in der Akademie eines Zweitligisten klappen.

Palling/Hannover – „Ich möchte Fußballprofi werden“, sagt Alexander Wacker selbstbewusst. Und genau diesem Ziel ist der 16-Jährige nun ein Stück näher gekommen. Der 1,93 Meter große Torhüter ist künftig Teil des U19-Kaders des Zweitligisten Hannover 96. Dafür ging’s jetzt für den Pallinger direkt nach den letzten Schulabschlussprüfungen in die über 700 Kilometer entfernte niedersächsische Landeshauptstadt.

„So ein Angebot muss man einfach annehmen“

Das erste Training mit seinem neuen Team hat er bereits absolviert. „Es war super, aber ich muss mich noch an die anderen Leute und das neue Umfeld gewöhnen“, erzählt Wacker. Kein Wunder: Mit seinem Umzug nach Hannover hat der junge Keeper einen großen Schritt gemacht. Weg aus der Heimat, von seinen Freunden und seiner Familie um Papa Jürgen, Mama Svitlana und seinen 14-jährigen Bruder Michael. Dass er sich für diesen Schritt entscheidet, stand außer Frage. „So ein Angebot muss man einfach annehmen“, betont er.

Damit hofft der Oberbayer, seinen Weg zum Profisportler weitergehen zu können, der vor neun Jahren begann, als er beim TSV Palling mit dem Kicken anfing. „Schuld“ daran war nicht etwa sein Vater. Mama Svitlana hat ihn angemeldet. „Der Verein hat ein tolles Sportangebot“, so Jürgen Wacker. Zunächst versuchte es sein Sohn mit Judo, „das war nicht so meins“, erzählt der Torhüter. Mit dem Fußballspielen klappte es da schon besser. Dass er ein Bewegungstalent hat, gut hechten und sich abrollen kann sowie ungewöhnlich gelenkig ist, „das hat man bei ihm schon als Kleinkind gesehen“, berichtet Jürgen Wacker. Zunächst war der Nachwuchskicker noch als Feldspieler im Einsatz. Als der Goalie bei einem Hallenturnier ausfiel, stand plötzlich Alexander Wacker zwischen den Pfosten – und von da an blieb er auf dieser Position.

„Es hat bei mir einen Schalter umgelegt“

Sein Talent blieb anderen Vereinen nicht verborgen. Der Pallinger spielte zum Beispiel im Nachwuchsleistungszentrum des SV Wacker Burghausen. Als es um den Übertritt in die U14 ging, war der Kampf um die Positionen nicht einfach, wie er selbst berichtet. „Das war schon eine harte Erfahrung, aber damals hat es bei mir auch einen Schalter umgelegt, und ich habe das Ganze ernster genommen.“ Für ihn ging’s beim SB Chiemgau Traunstein weiter, ehe er 2021 zur U17 der SpVgg Unterhaching wechselte. Dort sollte er jedoch nur eine Saison bleiben.

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Gegen die Stuttgarter Kickers U17 kämpfte Wacker mit Haching um die Meisterschaft der Bundesligastaffel Süd/Südwest. Am Ende wurde es der zweite Rang. Und für den 16-Jährigen gab’s die Einladung zu einem Probetraining in Hannover. Sein Einsatz sollte sich jedoch lohnen. Er wurde in die 96-Akademie aufgenommen und kann sich ab sofort in der U19, die in der Bundesliga Nord/Nordost spielt, beweisen.aic

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