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250 Zuschauer in der Nutzarena

Traum vom Haching-Spiel ist geplatzt: Gegen diesen Gegner scheiterte Mühldorf im Landespokal

Da muss sich Alex Brandstetter (Nummer 10) lang machen, um seinem Mitspieler ein gutes Zuspiel zu liefern.
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Da muss sich Alex Brandstetter (Nummer 10) lang machen, um seinem Mitspieler ein gutes Zuspiel zu liefern.

Es sollte nicht sein: Der TSV Mühldorf ist im Landespokalfinale in der eigenen Halle im Halbfinale ausgeschieden. Gegen diesen Gegner war es bereits die zweite Niederlage in dieser Saison.

Mühldorf – Es wäre zu schön gewesen: Mühldorf gewinnt das Landespokalfinale und darf in vier Wochen den Erstligisten aus Haching in Mühldorf begrüßen. Doch daraus ist nichts geworden. Das Losglück um den Bayerischen Landespokal wollte es, dass die Zweitliga-Volleyballer des TSV Mühldorf bereits im Halbfinale ausgerechnet gegen ihren Liga-Konkurrenten vom SV Schwaig antreten. Mühldorf verlor das Spiel und schied aus. Pokasieger in der Mühldorfer Nutz-Arena wurde vor knapp 250 Zuschauern der SV Schwaig.

Respekt für Schwaig

Mund abwischen und wieder den Fokus auf die 2. Bundesliga legen, heißt es nun beim TSV Mühldorf, der nach dem Karlruhe-Spiel in der vergangenen Woche optimistisch in die bayerische Endrunde um den Landespokal gegangen war. Neben der SpVgg Hainsacker aus der Landesliga Nordost hatte sich auch der Bayernligist SC Vierkirchen für die Endrunde qualifiziert. Beides Mannschaften, die nicht der Stolperstein sein würden. Sehr wohl aber begegnete man dem SV Schwaig mit Respekt, zumal der Zweiligist aus Franken in der Liga erst vor zwei Wochen einen fulminanten 3:0-Erfolg gegen die Innstädter eingefahren hatte.

„Es war nicht so schlecht wie das Spiel vor zwei Wochen“

„Es war nicht so schlecht wie das Spiel vor zwei Wochen. Man hat eine deutliche Leistungssteigerung bei uns gesehen. Aber Schwaig war eben besser“, muss Mühldorfs Diagonalangreifer Fabian Bartsch ehrlich zugeben. Bartsch hatte die Hauptlast der Angriffe zu tragen, Fritz Vähning und Tom Brandstetter agierten über die Außenannahmepositionen. „Unsere Annahme war nicht stabil genug. Auf der anderen Seite hatte Schwaig konzentriert aufgespielt. Wenn die den Ball im Block oder in der Abwehr erwischt haben, haben sie souverän agiert und es folgte umgehend der Punktgewinn für die Schwaiger“, attestiert Bartsch den Franken eine grundsolide Spielfähigkeit an diesem Tag.

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Mit 18:25 und 22:25 verlor Mühldorf. „Wir hatten eine Chance, aber haben es nicht geschafft, sauber bis zum Ende fertig zu spielen. Aber es ist zumindest eine klare Tendenz nach oben festzustellen“, so Bartsch im Hinblick auf die nächsten Spiele in der Liga, wenn am kommenden Wochenende gleich ein Doppelspieltag ansteht. Am Samstag haben die Mühldorfer bereits Heimrecht, wenn der Tabellendritte vom TSV Mimmenhausen zu Gast in der Nutz-Arena ist (Beginn 19 Uhr). Tags darauf ist es die junge Truppe von den Volley YoungStars aus Friedrichshafen, aktuell Tabellenletzter, die nach Mühldorf kommt (Beginn 16 Uhr).

Keine Chance für Vierkirchen

Als Pokalsieger durfte sich am Sonntag schließlich der SV Schwaig feiern lassen. Nachdem im zweiten Halbfinale der SC Vierkirchen das Team von der SpVgg Hainsacker – die Spielvereinigung war mit einem ganzen Bus voller Fans angerückt – mit 2:0 (25:23 und 25:16) bezwungen hatte, stand der Bayernligist der Schwaiger Zweitligatruppe gegenüber – und hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit all ihrer Routine ließ die Mannschaft aus Schwaig nur einstellig Punkte auf der gegnerischen Seite zu. Der erste Satz ging mit 25:9 an Schwaig, der zweite Durchgang mit 25:16. Schwaig empfängt nun am ersten Novemberwochenende Haching zum Achtelfinale des DVV-Pokals.

München gewinnt bei den Frauen

Nicht nur die Männer jagten sich am Samstag gegenseitig die Volleybälle um die Ohren. Auch die Frauen ermittelten in der Nutz-Arena des Bayerischen Pokalsieger. Der TSV TB München überzeugte dabei gegen den VC DJK Amberg auf der ganzen Linie, sicherte sich mit einem 2:0 (25:20 und 25:14) den Finaleinzug. Im zweiten Halbfinale war es das Team des TV Dingolfing, das mit 2:0 über die SGSErlangen dominiert. Beim 25:11 und 25:12 waren die Franken chancenlos geblieben. Umso spannender verlief dann das Finale zwischen TB München und Dingolfing. Den ersten Satz war das Team aus München tonangebend (25:18). Im zweiten Satz meldete sich die Mannschaft aus Dingolfing zurück (25:14). Im Tie-Break ließen dann aber die Damen vom TSV TB München nichts mehr anbrennen, sie holten sich mit 15:6 den Pokalsieg. Der Gewinner bei den Frauen muss am 23. Oktober im Qualifikationsspiel zum Achtelfinale des DVV-Pokals beim Regionalpokalsieger Südwest antreten.

enk

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