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Wechsel im Trainerteam

Trainer Wiedmann hört beim Bayernligisten 1880 Wasserburg auf – Haas-Brüder und Mayer folgen

Niki Wiedmann (links) tritt als Trainer des TSV Wasserburg zurück. Das neue Trainerteam besteht aus dem bisherigen Torwarttrainer und Co-Trainer Robert Mayer (rechts).
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Niki Wiedmann (links) tritt als Trainer des TSV Wasserburg zurück. Das neue Trainerteam besteht aus dem bisherigen Torwart- und Co-Trainer Robert Mayer (rechts), sowie dem bisherigen Co-Trainer Matthias Haas und seinem Bruder und Ex-Kapitän Dominik.
  • VonJohannes Hain
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Niki Wiedmann verkündete seinen Rücktritt beim Fußball-Bayernligisten TSV 1880 Wasserburg. Ab sofort werden die bisherigen Co-Trainer Matthias Haas und Robert Mayer sowie Dominik Haas die Mannschaft betreuen.

Wasserburg – Als Niki Wiedmann gestern Abend seinen Rücktritt als Trainer des Fußball-Bayernligisten TSV Wasserburg verkündet hatte, weinte nicht nur der Himmel über Wasserburg, sondern auch selbst die hartgesottensten Veteranen hatten Tränen in den Augen. Diese Entscheidung fiel dem 32-Jährigen sichtlich sehr schwer, allerdings sah er sich nach 13 Spielen ohne Sieg gezwungen, den Weg für einen Neustart frei zu machen. Nach dem 0:1 in Schwabmünchen stand der Entschluss für Wiedmann unwiderruflich fest und auch Abteilungsleiter Kevin Klammer konnte seinen Trainer nicht mehr umstimmen. Der Verein hätte Niki Wiedmann niemals entlassen, zu viel hat der scheidende Coach in Wasserburg geleistet.

„Dieser besondere Verein“

Wiedmann kam vor siebeneinhalb Jahren nach Wasserburg in die A-Klasse und trug zuerst als Spieler, dann als Co-Trainer und seit eineinhalb Jahren als Cheftrainer zur einzigartigen Erfolgsgeschichte der Innstädter bei. Der schier unaufhaltsame Vormarsch der Löwen erlitt zuletzt einen Rückschlag, den im Verein jeder einordnen konnte, zumal der Abstand zum rettenden Ufer noch in Sichtweite ist. Die gesamte Abteilungsleitung schätzte Wiedmann als Fachmann und vor allem als Menschen.

Co-Trainer Matthias Haas (links) und sein Bruder und Ex-Kapitän Dominik.

Wie sehr dem Ex-Trainer der Verein ans Herzen gewachsen ist, bewies er in seinen letzten Worten: Wiedmann bat seine ehemaligen Spieler alles für „diesen besonderen Verein, in den so viele Menschen ihr Herzblut stecken, zu geben“ und wünschte alles Gute für den Klassenerhalt.

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Bereits am Freitagabend steht das nächste Spiel der Wasserburger Löwen gegen den SV Donaustauf auf dem Programm. Dann werden der bisherige Co-Trainer Matthias Haas, sein Bruder Dominik und Torwarttrainer Robert Mayer, der schon als Interimscoach beim TSV 1860 Rosenheim Erfahrungen gesammelt hat, die Wasserburger Spieler anweisen.

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