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Bei der deutschen Meisterschaft

Toperfolge für zwei Mühldorferinnen: Bruckmayer und Mayerhofer in der deutschen Cross-Elite

Hanna Bruckmayer wurde DM-Siebte bei den Juniorinnen U23.
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Hanna Bruckmayer wurde DM-Siebte bei den Juniorinnen U23.
  • VonLudwig Stuffer
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Es waren die aktuell besten deutschen Läuferinnen am Start der deustchen Meisterschaften im Crosslauf. Mit dabei: Die beiden Mühldorferinnen Hanna Bruckmayer und Magdalena Mayerhofer.

Mühldorf – Zwei Top-Erfolge zum Jahresfinale: Bei den deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Sonsbeck/Nordrhein-Westfalen überraschte die Leichtathletinnen vom TSV Mühldorf mit zwei Spitzenplätzen.

Für die Mühldorferinnen Hanna Bruckmayer und Magdalena Mayerhofer waren diese Titelkämpfe zweifelsohne die berühmte „Reise wert“, denn im knapp 750 Kilometer entfernten Sonsbeck bei Düsseldorf gingen sie nun zum Saisonfinale gegen die aktuell besten deutschen Athletinnen an den Start. Vorangegangen war im Zuge der Corona-Pandemie, dass die perspektivenreiche Landkreis-Athletin lange bangen musste, ob diese Meisterschaften überhaupt stattfinden. So fiel bereits Ende November ihre eigentliche DM-Generalprobe bei den bayerischen Titelkämpfen in Markt Indersdorf förmlich unter den Tisch, zumal diese abgesagt wurden.

Im tiefen Schlamm die Schuhe verloren

Lange blieb auch offen, ob in Sonsbeck die DM ausgetragen wird – doch am Samstag wurde ihr letzter großer Saison-Höhepunkt nun doch Realität. Trainer Hubert Hornung entsandte seine Schützlinge mit der Aufgabe, dass sie gleich am Start so weit wie möglich nach vorne laufen sollten. Dies erwies sich später ohnehin als sehr klug, denn in dem Laufgedränge verletzten sich viele Läuferinnen an gegnerischen Spikeschuhen mit den 15 Millimeter langen Dornen oder verloren gar in dem tiefen Schlamm ihre Schuhe. Die flache, kurvenreiche Strecke auf einem matschig-rutschigen Acker und einem kleinen Anstieg schien den Mühldorfer Athletinnen sehr gut zu liegen.

95 Teilnehmerinnen

Die 20-jährige Hanna Bruckmayer ging hier bei den Frauen und Juniorinnen U23 ins Rennen. Allerdings war ein Spitzenplatz im Felde der 95 Teilnehmerinnen fast utopisch und noch oben drauf herrschen im Cross-Gelände immer andere Gesetzte als auf der Bahn. In Sonsbeck lief Bruckmayer taktisch klug und entschlossen. Früh nach dem Startschuss kämpfte sie sich auf der 6,1 Kilometer langen Strecke in die Spitzengruppe der schnellsten 20 Athletinnen und gab ihre gute Ausgangsposition auch nicht mehr ab.

Magdalena Mayerhofer wurde DM-Neunte in der Jugend U18.

Kämpferisch stark blieb die Studentin schließlich bis zum Schluss und wurde dafür redlich belohnt: Nach einem überragenden Finish schüttelte sie nochmals ihre ärgsten Gegnerinnen ab. Am Ende überquerte sie auf dem 17. Gesamtrang – und drittschnellste Bayerin – das Ziel nach 23:56 Minuten. Nicht zu schlagen war bei den Frauen die hochfavorisierte Alina Reh vom SCC Berlin mit 21:44 Minuten vor Lea Meyer vom VfL Löningen mit 22:25 Minuten (2.).

Eine weitere Trumpfkarte hatte Hanna Bruckmayer auch noch in der Klasse der Juniorinnen U23: Mit ihrer Leistung sicherte sie sich schließlich den ausgezeichneten siebten Platz. Deutsche Meisterin wurde hier Eva Dieterich vom Laufteam Kassel mit 22:32 Minuten vor Sara Benfares vom LC Rehlingen mit 23:06 Minuten (2.). Zu Bronze fehlten ihr diesmal 46 Sekunden.

Weit in die Spitze vorgearbeitet

Nicht leichter hatte es Magdalena Mayerhofer in der leistungsdichten Konkurrenz der 61 Läuferinnen bei der weiblichen Jugend U18. Die 17-Jährige kämpfte eisern und setzte alle ihre taktischen Tricks ein, um sich auf der anspruchsvollen Strecke weit in die Spitze vor zu arbeiten. Dies gelang ihr auch mit Bravour: In einem harten Spurt-Finish auf der Zielgeraden ging es diesmal um wertvolle Zentimeter.

Mit beachtlichen 16:14 Minuten überzeugte die Mühldorferin mit dem ausgezeichneten neunten Platz – und damit ihrem gewünschten „Soll“. Pech hatte sie nur, zumal sie um eine Sekunde den siebten Rang verfehlte und um wenige Hundertstelsekunden den achten Platz.

Zu Bronze fehlten 36 Sekunden

Deutche Meisterin wurde Kira Weis vom KSG Gerlingen mit 15:31 Minuten vor Rebecca Bierbrauer vom Silvesterlauf Trier mit 15:34 Minuten (2.). Zu Bronze hätten Mayerhofer diesmal 36 Sekunden gefehlt. Nun hofft die Landkreis-Athletin auf eine gute neue Saison 2022. Im Zuge ihrer vielseitigen Talente scheint sie ja offen zu sein für diverse Laufdisziplinen zu sein und dies erlaubt flexible Planungen.

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