Tomczyk in Südafrika

Das BMW Team Schnitzerfährt mit dem Rosenheimer Martin Tomczyk am Wochenende in Südafrika.

Kyalami – Mit dem fünften Rennen auf dem fünften Kontinent endet am Wochenende die Saison der Intercontinental GT Challenge (IGTC).

Auf der traditionsreichen Strecke in Kyalami (Südafrika) geht das BMW Team Schnitzer mit einem BMW M6 GT3 an den Start und schickt in Sheldon van der Linde einen Lokalmatadoren ins Rennen. In seinem Team steht auch der Rosenheimer Martin Tomczyk.

Mit dem zweiten Rennen innerhalb einer Woche meistert das BMW Team Schnitzer eine große organisatorische Herausforderung, der eine lange und komplexe Planung vorausging. Neben dem Team aus Freilassing geht auch Walkenhorst Motorsport in Südafrika an den Start.

Das Cockpit des BMW M6 GT3 vom BMW Team Schnitzer teilen sich Martin Tomczyk, Lokalmatador Sheldon van der Linde, der 2019 für BMW in der DTM an den Start gegangen ist, und Augusto Farfus (Brasilien). Für Farfus und das BMW Team Schnitzer wird der neunstündige Lauf in Südafrika das zweite Rennen binnen weniger Tage. Erst am vergangenen Wochenende war der Brasilianer beim FIA GT World Cup in Macau an den Start gegangen. Dort hatte er im Qualifikationsrennen und im Hauptrennen den vierten Platz belegt.

Insgesamt neun Teammitglieder aus der Schnitzer-Mannschaft waren in Macau im Einsatz. Während drei von ihnen dort blieben, um die Container zu verladen, reisten die übrigen Mitarbeiter bereits am Montagmorgen weiter ins rund 11 000 Kilometer entfernte Johannesburg nach Südafrika. Rund 14 Flugstunden später wurden sie in Kyalami von sieben weiteren Mitarbeitern des Teams in Empfang genommen, die schon in der Vorwoche nach Kyalami gereist waren, um das Fahrzeug und die Ausrüstung für das IGTC-Rennwochenende vorzubereiten. Zum Einsatz kommt der BMW M6 GT3, der auch bei denzehn Stunden von Suzuka (Japan) an den Start gegangen war.

Begonnen hatte das BMW Team Schnitzer mit den Planungen für das Rennwochenende bereits zu Beginn des Jahres. Dabei galt es nicht nur die Verfügbarkeiten der Fahrzeuge und die Organisation der Fracht zu berücksichtigen, sondern auch den höheren Personalaufwand, den ein Langstreckenrennen mit sich bringt. Mehr Boxenstopps und mehr Reifen bedeuten in Kyalami einen höheren personellen Bedarf als in Macau. Hinzu kommen die besonderen Gegebenheiten an der Strecke, die jeder Einsatzort der IGTC mit sich bringt. Nachdem sie in diesem Jahr bereits in Bathurst (Australien), Laguna Seca (USA), Spa-Francorchamps (Belgien) und Suzuka auf vier Kontinenten Station gemacht hat, betritt die IGTC in Kyalami Neuland. re

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