Der FC Töging möchte mit Sieg in die Winterpause

Einzig der Einsatz von Kapitän Hannes Ganghoferist beim FC Töging im letzten Spiel vor der Winterpause fraglich. Eschenfelder
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Einzig der Einsatz von Kapitän Hannes Ganghoferist beim FC Töging im letzten Spiel vor der Winterpause fraglich. Eschenfelder

Töging. – „Wenn wir nach Holzkirchen fahren, dann wollen wir da auch gewinnen“, erklärt Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, vor dem heutigen Auswärtsspiel (14 Uhr) beim TuS Holzkirchen.

Immerhin ist es das letzte Spiel vor der Winterpause – und da möchte sich Töging mit einem Sieg verabschieden.

„Wir werden auf alle Fälle offensiv agieren und vielleicht sogar mit zwei Stürmern spielen“, erklärt Reichenberger. „Das ist das letzte Spiel. Da wollen wir noch mal was raushauen.“

Die Zuversicht und das Selbstvertrauen sind beim FC Töging nach dem 1:0 im Lokalderby über das Top-Team SV Erlbach hörbar gewachsen. Töging ist jetzt seit drei Spieltagen wieder ungeschlagen, auf Platz neun geklettert und hat mit 33 Punkten acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsrelegation.

Anders sieht es dagegen bei Holzkirchen aus. Zuletzt gab es gegen Karlsfeld (1:3) und Ampfing (0:3) zwei empfindliche Niederlagen. Und mit 26 Punkten hat der TuS als 13. nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsrelegation.

Dennoch warnt Reichenberger vor dem Gegner: „Die spielen mal sehr gut, dann haben sie aber auch wieder Durchhänger.“ Daher sei der TuS nur schwer einzuschätzen. Mit 42 Treffern verfügt der Gastgeber aber über den zweitbesten Sturm der Liga und mit Anton Bauer und Sean Erten über zwei Stürmer, die jeweils schon acht Treffer auf dem Konto haben.

Dennoch meint Reichenberger: „Wir sollten gewinnen.“ Immerhin ist Töging mit vier Siegen und vier Unentschieden bei zehn Spielen auf fremden Plätzen das zweitbeste Auswärtsteam der Liga. Und gegen Holzkirchen gab es die letzte Niederlage vor drei Jahren.

Außerdem kann Reichenberger auf den gleichen Kader zurückgreifen wie in der siegreichen Vorwoche. Nur der Einsatz von Kapitän Hannes Ganghofer, der diese Woche krank war, ist ungewiss. „Ansonsten sind alle an Bord.“ Und es gibt sonst keinen Grund, am erfolgreichen Team etwas zu ändern.

Überhaupt ist der FC-Coach mit der bisherigen Saisonleistung unterm Strich zufrieden: „Wir stehen ungefähr da, wo ich zu Saisonbeginn hin wollte. Sicher haben wir das ein oder andere verschenkt.

Wir haben aber auch sehr gute Siege gegen die Topvereine eingefahren, die überraschend waren. Wir haben Freising, Erlbach und Hallbergmoos geschlagen und gegen Karlsfeld unentschieden gespielt. Das ist schon sehr gut.“

Da soll ein Auswärtssieg einen passenden und würdigen Abschluss des Sportjahres 2019 markieren. Dann könnte das Projekt vorzeitiger Klassenerhalt im Jahr 2020 umso entspannter angegangen werden. esc

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