Töging möchte mit aller Gewalt drei Punkte: FC empfängt den Tabellenletzten TSV Waldkirchen

„Wir werden auf jeden Fall auf Sieg spielen“, verspricht Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, vor dem heutigen Heimspiel gegen den TSV Waldkirchen. Eine mutige Aussage. Immerhin hat Töging seit dem Re-Start alle Heimspiele verloren, während Waldkirchen einen Lauf hat.

Töging– „Wir werden auf jeden Fall auf Sieg spielen“, verspricht Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, vor dem heutigen Heimspiel (14.30 Uhr) gegen den TSV Waldkirchen. Eine mutige Aussage. Immerhin hat Töging seit dem Re-Start alle Heimspiele verloren, während Waldkirchen einen Lauf und seit dem Neubeginn nicht mehr verloren hat.

Eigentlich sollten die Rollen klar verteilt sein

Eigentlich sollten die Rollen klar verteilt sein: Töging steht nach 26 Spielen mit 39 Punkten auf Platz sechs; Waldkirchen ist dagegen mit 19 Punkten Schlusslicht, derzeitiger Absteiger und sieben Punkte von der Relegation entfernt. Und doch ist es derzeit eher anders herum: Töging hat seine beiden Heimspiele und am vergangenen Wochenende in Hallbergmoos mit 1:2 verloren. Waldkirchen ist dagegen in einer Top-Form hat gegen Traunstein (1:1) und Grünwald (1:1) unentschieden gespielt und gegen Freising (2:0) sowie in Rosenheim (3:0) gewonnen – unabhängig ob daheim oder auswärts. „Die Gegner von Waldkirchen waren keine Laufkundschaft“, meint Reichenberger und zollt dem Gegner Respekt: „Die sind wieder erstarkt.“

Personelle Sitaution in Töging weiterhin angespannt

Hinzu kommt, dass die personelle Situation bei den Tögingern weiterhin sehr angespannt ist. Kapitän Hannes Ganghofer steht zwar nach seiner Sperre wieder in der Startelf, hat sich aber diese Woche im Training die Nase angeknackst. Auch die Einsätze von Edi Ighaghbon, Stefan Denk und Philip Hofmann sind fraglich. „Ich gehe davon aus, dass sie trotzdem spielen können“, so Reichenberger. Und dann musste am Mittwoch ein Spieler berufsbedingt zu einem Corona-Test.

Angesichts der Aufgabe – endlich daheim zu gewinnen und über die 40 Punkt zu springen – möchte Reichenberger das Spiel offensiv angehen: „Es wird ein reines Kampfspiel werden, aber wir werden alles dransetzen, die drei Punkte zu holen.“. Töging werde sich nicht verstecken. Reichenberger: „Wir werden wohl mit drei Stürmern sehr offensiv agieren. Wir wollen es jetzt mit Gewalt wissen.“ esc

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