FUßBALL

Töging halbwegs in der Spur zurück

Nach dem desolaten Auftritt in Ampfing wertete Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, das 1:1 (1:0) im eigenen Stadion gegen den abstiegsbedrohten ASV Dachau, als die richtige Reaktion: „Wir haben alles versucht.

Das war das Wichtigste!“

Tatsächlich war dem Team der Wille, es besser zu machen, deutlich anzumerken. Ebenso die Verunsicherung, die dazu führte, dass der Töginger Spielaufbau – auch bedingt durch den tiefen, weichen Boden – und das Spiel über weite Strecken holprig war. „Die Sicherheit ist nicht da. Wo soll sie auch herkommen?“, stellte sich Reichenberger vor seine Mannschaft. „Wichtig ist mir der Punkt, weil wir uns wieder Schritt für Schritt reinarbeiten.“

Am viertletzten Spieltag vor der Winterpause war der abstiegsbedrohte ASV für die Töginger Aufbauarbeit der richtige Gegner, weil er – ebenfalls stark verunsichert – nicht in der Verfassung war, die Schwächen und Fehler des FC auszunutzen. Für den FC reichte der erste schöne Angriff zur Führung: Birol Karatepe leitete einen Seitenwechsel auf Manuel Schwaighofer ein. Der flankte von der linken Außenbahn in den Sechzehner, wo Razvan Rivis unhaltbar zum 1:0 einköpfte (27.). Dachau war nicht zwingend schlechter und kam druckvoll aus der Kabine und erzielte durch Andreas Roth das 1:1 (58.). In den letzten 20 Minuten übernahm die Heimelf dann das Spielgeschehen. Die größte Möglichkeit hatte Schwaighofer in der 88. Spielminute: Seine Flanke wurde unfreiwillig zum Torschuss, flog über Dachaues Keeper Dietrich hinweg, klatschte aber nur an die Latte.

FC Töging: de Souza Lima - Ziegler, Scott, Blinov, Bobenstetter - Karatepe, Ganghofer (76. Faye), Schnell (62. Wallisch), Steinleitner, Schwaighofer - Rivis

Tore: 1:0 Rivis (27.); 1:1 A. Roth (58.). esc

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