Töging braucht wieder Torerfolg

Manuel Schwaighofer könnte für Hannes Ganghofer in die Startelf und auf die Sechser-Position rücken. Foto Eschenfelder

T. öging –.

Töging muss heute (14 Uhr) zum Abschluss der Vorrunde beim FC Unterföhring antreten. Kein leichtes Spiel, auch wenn nominell der Vierte beim Zehnten gastiert.

Der Absteiger Unterföhring ist auf keinen Fall zu unterschätzen, wie Tögings Trainer Mario Reichenberger betont: „Das ist eine spielerisch gute Mannschaft. Wenn die zwei Spiele hintereinander gewinnen, dann können die auch auf dem dritten Platz stehen“ – so eng ist die Tabelle, in der Töging mit 27 Punkten auf Platz vier und Unterföhring mit 25 auf Rang zehn stehen.

Doch Unterföhring hat noch keinen rechten Rhythmus gefunden. Nach einem holprigen Start, der in einem 3:6 gegen Rosenheim gipfelte, folgte eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Doch dann gab es auf eigenem Platz ein 1:2 gegen Kastl und am vergangenen Spieltag ein 0:0 in Landshut.

Ähnlich sieht es auch bei Töging aus, die jetzt zwei Spiele in Serie verloren und dabei fünf Tore kassiert haben. „Gegen Landshut waren wir schwach“, meint Reichenberger. „Gegen Rosenheim müssten wir die Tore machen. Dann gewinnen wir.“ Sein Team brauche jetzt einfach einmal wieder einen Torerfolg: „Dann kommt die Sicherheit wieder. Dann geht es wieder dahin.“ Und so haben er und sein Co-Trainer Andy Balck die Woche über vor allem das Spiel nach vorne trainiert.

Während die Moral und die Einstellung der Töginger passen, plagen Reichenberger erneut personelle Sorgen. Für Armin Mesic dürfte nach seinem Bänderriss im Training das Sportjahr 2019 vorbei sein. Kapitän Hannes Ganghofer plagen Probleme mit dem Ischias, so dass er wohl für Manuel Schwaighofer Platz macht.

Auch der Einsatz des quirligen Christoph Steinleitner ist fraglich. Er hat einen Bluterguss in der Wade. Daher werden wohl die Nachwuchsspieler Daniel Schnell und Korbinian Leserer einen Platz auf der Bank bekommen.

Wenn Steinleitner tatsächlich nicht spielen kann, überlegt Reichenberger zudem mit Martin Stefcak und Jerome Faye eine Doppelspitze aufzubieten. „Wir wollen auf jeden Fall offensiver auftreten, damit wir die Tore wieder machen“, so Reichenberger.

Da kann Reichenberger zuversichtlich sein. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden sowie mit 14:8 Toren auf fremden Plätzen ist der FC Töging auswärts das beste Team der Liga. Unterföhring ist daheim zwar „nur“ Mittelfeld, hat aber ebenfalls vier Siege, zwei Unentschieden sowie 15:9 Tore in der Bilanz.

Da treffen also zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander. Zwei Teams, deren Bilanz und Formkurve sehr ähnlich ist. Und so wundert es nicht, wenn Tögings Trainer Mario Reichenberger meint: „Ich persönlich wäre schon mit einem Punkt zufrieden. ehc.“

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