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Frühjahrsrunde startet in den Fußball-Kreisklassen

Titelrennen in den Kreisklassen birgt Spannung: Aschau und Vachendorf mit besten Karten

Der TSV Brannenburg (in weiß) und Ortsnachbar ASV Flintsbach befinden sich im Titelrennen.
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Der TSV Brannenburg (in weiß) und Ortsnachbar ASV Flintsbach befinden sich im Titelrennen.

Die Winterpause ist nun auch in den Fußball-Kreisklassen beendet und die Frühjahrsrunde beginnt. In den vier Ligen sind jeweils noch zehn Spieltage auf dem Programm, wobei das Rennen um den Kreisliga-Aufstieg voll im Gange ist.

Von Marinus Obermaier

Rosenheim/Mühldorf – Jeweils zehn Spieltage sind in den vier Fußball-Kreisklassen im Kreis Inn/Salzach noch zu spielen. Während der SV Aschau/Inn in der Gruppe 3 wohl schon uneinholbar an der Spitze steht, ist in den anderen Klassen noch Spannung im Aufstiegsrennen. Und auch im Abstiegskampf ist auch noch vieles offen.

Sechserkampf um den Aufstieg

In der Kreisklasse 1 zeichnet sich ein Sechserkampf um die Aufstiegsplätze ab: Zwischen dem momentanen Tabellenführer, der SpVgg Pittenhart (32 Punkte/15 Spiele), und dem sechstplatzierten ASV Flintsbach (23/13) sind nur neun Punkte Unterschied, Flintsbach hat aber noch zwei Spiele weniger. Die große Chance für die Verfolger: Pittenharts Auswärtsschwäche! In sechs Spielen in der Fremde holte der Spitzenreiter nur zehn Punkte. Pittenhart muss in den verbleibenden neun Partien dazu noch sechs Mal auswärts ran. Aber auch der Zweitplatzierte SV Söchtenau-Krottenmühl (30/15), der sich in der Winterpause mit Michael und Marinus Weber vom Bezirksligisten TSV Bad Endorf verstärkt hat, hat auswärts mit elf Zählern aus sieben Begegnungen so seine Probleme. Großer Nutznießer könnte der TSV Brannenburg (30/14) sein. Das Team um die Bender-Zwillinge steht auf dem dritten Platz, ist seit sechs Ligaspielen ungeschlagen und wohl das Stabilste unter den Top-Sechs. Die weiteren Teams im Rennen um den Aufstieg, sind der ASV Kiefersfelden (26/14), der sich mit Stefan Schreder vom FC Kufstein verstärkt haben, und der SV Schloßberg (24/14).

Der SV Aschau/Inn ist auf dem besten Weg zurück in die Kreisliga.

Im Abstiegskampf sieht die Situation schon deutlicher aus: Der SV Riedering (6/14) steht bereits abgeschlagen mit neun Punkten Rückstand auf die rettenden Plätze auf dem letzten Platz. Nur einen Punkt davor befindet sich der WSV Samerberg (7/14). Der TSV Neubeuern (11/15), der mit Sigi Niggl einen neuen Trainer verpflichtete, hat den Relegationsplatz inne, Nußdorf und Frasdorf haben aktuell vier beziehungsweise sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

Spitzenreiter verstärkt sich mit Ex-Sechziger

Die Kreisklasse 2 führt der DJK-SV Edling (32/14) an, dicht gefolgt vom SV Tattenhausen (28/14). Kolbermoor (27/15) steht mit bereits kleinem Abstand auf den Tabellenführer auf dem dritten Platz, dahinter sind der SV/DJK Griesstätt (24/15), der TSV Babensham (23/15) und der SV Schechen (23/14) in Lauerstellung. Während sich Edling mit Ex-Regionalliga-Kicker Korbinian Linner – bis vergangenen Sommer bei 1860 Rosenheim – verstärkte, musste der SV-DJK Kolbermoor in der Winterpause sieben Abgänge hinnehmen, alleine fünf davon an den Bezirksligisten FSV Pfaffenhofen/Ilm. Anstelle von Dennis Magro, der zum Bezirksligisten SVN München wechselte, leitet nun der frühere Spieler Benjamin Döbl das Team als Trainer an.

Im Tabellenkeller scheint die Situation für Croatia Rosenheim fast aussichtslos: Mit sieben Punkten aus 15 Spielen haben die Rosenheimer neun Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Der SV Ramerberg (14/15) besetzt den zweiten Abstiegsplatz, Oberndorf (16/14) steht punktgleich mit Großkarolinenfeld (16/15), aber mit einem Spiel weniger, auf Relegation.

Klarer Vorsprung in der Kreisklasse 3

In der Kreisklasse 3 steht der SV Aschau/Inn (34/13) souverän an der Spitze. Mit neun Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten SV Unterneukirchen (25/14) wird nur ein kräftiger sportlicher Einbruch die Veilchen noch vom Abstieg abhalten können. Verhindern soll dies aber unter anderem Winter-Neuzugang Waldemar Miller, der vom TSV Ampfing aus der Landesliga kam und die Abwehr verstärkt. Dahinter entwickelt sich ein Fünferkampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz: Unterneukirchen und Kirchweidach (22/13) auf Platz sechs trennen nur drei Punkte, dazwischen stehen der TuS Engelsberg (25/13), SV Haiming (24/14) und TSV Neumarkt-St. Veit (23/13), wobei der TSV den Abgang von Top-Torjäger Georg Reiter (zum Bayernligisten Wasserburg) kompensieren muss.

Spannend ist es auf den hinteren Plätzen: Während der TuS Alztal Garching mit nur sechs Punkten abgeschlagen Letzter ist, kämpfen der SV Oberbergkirchen (10/14), der TSV Neuötting (12/14) und der FC Mühldorf (13/14) um die letzten Nicht-Abstiegsplätze.

Wichtiges Spiel im Abstiegskampf

Auch in der Kreisklasse 4 gibt es einen klaren Spitzenreiter: Der SC Vachendorf steht mit sechs Punkten Vorsprung, aber noch einem Spiel weniger, auf Platz eins. Der TSV Bad Reichenhall (29/15), der SV Linde Tacherting (26/14) und die DJK Otting (26/15) haben wohl die besten Karten im Kampf um den zweiten Platz, wenn Vachendorf nicht schwächelt.

Im Tabellenkeller braucht der TSV Altenmarkt (9/14) Siege, um noch einmal an das rettende Ufer heranzurücken. Weildorf (13/14), die Zweitvertretung vom SB Chiemgau Traunstein (14/15), der FC Bischofswiesen (14/13) und der TSV Heiligkreuz (16/15) kämpfen davor gegen den Abstieg, der zwei Mannschaften direkt betrifft. Ein richtungsweisendes Spiel dürfte gleich der Auftakt zwischen Altenmarkt und der Traunsteiner Landesliga-Reserve sein.

Marinus Obermaier

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