Titel für Maximilian Bach

Maximilian Bach (rotes Trikot) vom TV Traunstein wurde Bayerischer Meister. Wittenzellner
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Maximilian Bach (rotes Trikot) vom TV Traunstein wurde Bayerischer Meister. Wittenzellner

Erfolgreich präsentierten sich die Ringer vom TV Traunstein bei den Bayerischen Meisterschaften der Junioren (Jahrgang 1997 bis 2000) und der B-Jugend (Jahrgang 2003 bis 2004) in Berchtesgaden.

Drei Ringer gingen bei der Greco-Meisterschaft an den Start, Gold, Silber und Bronze waren die Ausbeute.

Hatte es im Freistil vor einer Woche noch nicht recht geklappt, zeigte sich Maximilian Bach (B-Jugend, 42 kg) im Griechisch-römisch als würdiger bayerischer Meister. Drei Mal musste er auf die Matte, zwei Siegen mit technischer Überlegenheit gegen seine Kontrahenten aus Westendorf und Untergriesbach folgte ein Punktsieg gegen seinen Gegner aus Nürnberg und damit der ungefährdete Titelgewinn für den jungen Chieminger.

Trotz beruflich bedingten Trainingsrückstands ging Artur Tatarinov bei den Junioren auf die Matte, sparte sich allerdings das kräfteraubende „Abkochen“ auf seine übliche Gewichtsklasse. Die Folge war allerdings, dass er mit gut 68 kg einen Gewichtsnachteil in der Klasse bis 74 kg wettmachen musste. Dies gelang dem exzellenten Techniker überwiegend gut. Zwei Schultersiege gegen Kontrahenten aus Anger folgte ein Sieg mit technischer überlegenheit gegen einen Weltergewichtler aus Nürnberg. Nach einem erneuten Schultersieg gegen einen Meringer Bayernligaringer musste er sich mit dem amtierenden deutschen A-Jugendmeister Anthony Sanders (ESV München-Ost) messen, der sich gegen den Traunsteiner Leichtgewichtler durchsetzen konnte. Tatarinov konnte sich über Silber freuen.

Andreas Boschko (96 kg) wurde nach zwei Niederlagen Dritter.

Mit nur einer kleinen „Abordnung“ von zwei jungen Ringern trat der TVT in der A-Jugend (Jahrgang 2000 bis 2002) in Berchtesgaden an. Andreas Dik (58 kg) und Philipp Schrag (69 kg) mussten die Kastanien aus dem Feuer holen, was trotz guter Leistungen nur zum Teil gelang. Dik holte sich den fünften Platz, Schrag belegte in der quantitativ und qualitativ am stärksten besetzten Klasse den sechsten Rang. wz

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