Tischtennius-Lokalderby ohne die Kapitäne? – SB/DJK Rosenheim erwartet den TuS Bad Aibling

Das morgige Lokalderbywird voraussichtlich ohne den verletzten SBR-Kapitän Wolfgang Hundhammer vonstatten gehen.

An diesem Wochenende haben die Tischtennis-Fans die Qual der Wahl, stehen doch außerordentlich spannende Begegnungen auf dem Programm. Allen voran das Lokalderby in der Herren-Verbandsoberliga zwischen dem SB/DJK Rosenheim und dem TuS Bad Aibling.

Rosenheim – Auf dieses Derby der Mannschaften, die im Herrenbereich die heimische Tischtennis-Szene wesentlich beherrscht haben, mussten die Fans lange warten. Vier Jahre ist es her, dass sich beide Teams gegenüberstanden. Nun kreuzen sich am morgigen Samstag ab 14 Uhr wieder einmal in der Verbandsoberliga die Wege. In der Vergangenheit hatte der SBR zumeist die Nase vorne. Fünf der letzten sechs Begegnungen endeten zugunsten des Rosenheimer Sextetts. Mit dabei waren damals auch schon die beiden aktuellen Kapitäne Wolfgang Hundhammer (Rosenheim) und Hans Wiesböck (Bad Aibling). Viktor Bogatov aus dem Team der Kurstädter war bis zur Saison 2015/16 noch im Trikot des SBR zu finden. Beide Teams warten noch auf den ersten Saisonsieg. SBR-Kapitän Hundhammer freut sich auf dieses Derby, „auch wenn es ein Kellerduell ist“. Wiesböck meint: „Für uns ist dieses Derby sehr wichtig, damit wir den Anschluss an das Mittelfeld wahren.“ Voraussichtlich werden sich die Kapitäne morgen in einer Zuschauerrolle finden. Hundhammer laboriert nach wie vor an einer Armverletzung und Wiesböck hat Probleme mit der Achillessehne.

Antonio Golemovic, Mannschaftsführer des Verbandsoberligisten SV-DJK Kolbermoor, hat mit seiner Truppe am Samstag zwei Heimspiele: Bereits ab 12 Uhr mittags erwartet man die DJK SB Regensburg. Das Oberpfälzer Sextett steht zwei Punkte hinter dem Aufsteiger, trotzdem ist Vorsicht geboten. „Wir müssen abwarten, mit welcher Mannschaft die Gäste anreisen“, so Golemovic. Ab 18 Uhr heißt der Gegner TTV Vilshofen, der nur einen Zähler hinter Kolbermoor liegt. Das niederbayerische Sextett hat zuletzt für Furore gesorgt und dürfte motiviert nach Kolbermoor kommen. „Jeder Punkt, den wir bekommen können, ist gut für uns. Die Gäste sind auf den Positionen eins bis drei sehr gut besetzt“, analysiert Boris Pranjkovic den Tabellenfünften.

Kolbermoors Verbandsoberliga-Damen bestreiten am morgigen Samstag gleich zwei Heimspiele. Ab 14 Uhr trifft man auf den Tabellenletzten SSV Wilpoldsried. Die Damen aus dem Oberallgäu weisen dennoch ein sehr homogenes Team auf. Aus Kolbermoorer Sicht sind aber zwei Punkte eingeplant. Ein wenig schwieriger dürfte sich die Aufgabe gestalten, wenn man ab 19 Uhr auf den SV Kirchdorf/Iller trifft. Gegen den Dritten der Tabelle darf man sich keine Fehler erlauben, denn sonst geht der Schuss – wie letzte Woche gegen den TTC Freising-Lerchenfeld – erneut nach hinten los.

Die große Chance, sich ein Polster zu den Abstiegsrängen zu schaffen, wollen Feldkirchens Verbandsoberliga-Damen nutzen. Ihr Gegner wird morgen ab 19 Uhr der TSV Stötten sein. Die Ostallgäuerinnen stehen zwar auf dem vorletzten Platz, weisen aber nur zwei Punkte Rückstand auf Feldkirchens Damen auf. Bei den Gastgeberinnen sollen unter anderem Jaqueline und Patrizia Weidinger zum Einsatz kommen.

In der Verbandsliga der Buben erwartet Kolbermoor morgen ab 11 Uhr den TTC Fortuna Passau. Gegen die Zweitvertretung der Dreiflüssestädter hatten sie ihren ersten Sieg eingefahren und hoffen, auch gegen die „Erste“ ein Erfolgserlebnis feiern zu können.

Ein ganz schwieriges Unterfangen steht Feldkirchens Verbandsoberliga-Mädchen morgen bevor, wenn sie beim FC Chamerau zu Gast sind. Der Aufsteiger aus Niederbayern hält sich mehr als wacker. Das heimische Quartett muss neben Karina Krischke auch auf Steffi Stahn verzichten. Beide Spielerinnen werden in den Damenteams eingesetzt. eg

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