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In der 1. Tischtennis-Bundesliga

Schwerstes Saisonspiel – Kolbermoors Damen gastieren zum Bayern-Derby in Schwabhausen

Die Ex-Kolbermoorerin Sabine Winter (im Vordergrund) und Kristin Lang stehen sich als Gegnerinnen gegenüber.
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Die Ex-Kolbermoorerin Sabine Winter (im Vordergrund) und Kristin Lang stehen sich als Gegnerinnen gegenüber.

Bayern-Derby für die Kolbermoorer Tischtennis-Damen, die am Sonntag beim Tabellendritten in Schwabhausen gastieren. Beide Teams sehen sich in der Außenseiterrolle.

Kolbermoor – Der letzte Vorrundenspieltag in der ersten Tischtennis-Bundesliga der Damen hat aus bayerischer Sicht noch ein ganz besonderes Schmankerl parat. Am Sonntag reist Kolbermoors Quartett zum lange erwarteten Duell nach Schwabhausen.

Nicht unverdient auf dem 3. Platz

Es hat vor Saisonbeginn wohl nicht jeder damit gerechnet, dass die Mannschaft um ihren Trainer Alexander Yachmed zum Vorrundenabschluss vor der des SV DJK Kolbermoor stehen würde. Der Tabellendritte hat allerdings bislang groß aufgespielt und steht nicht unverdient auf diesem Platz. Neben den Pflichtsiegen hat das Team aus dem Landkreis Dachau auch in den Spitzenspielen gegen den TSV Langstadt und Berlin großartig abgeschnitten. Gegen die Bundeshauptstädterinnen unterlagen die Damen um die Ex-Kolbermoorerin Sabine Winter zwar mit 4:6 zum Saisonauftakt, verloren dabei aber alle vier Fünfsatzspiele.

Stärken vor allem im ersten Paarkreuz

Die Stärken von Schwabhausen liegen vor allem im ersten Paarkreuz, in dem Sabine Winter eine hervorragende 8:1 Bilanz aufweisen kann und auch auf deren Neuzugang Yangzi Liu. Die in Australien lebende Chinesin wurde zwar erst zweimal eingesetzt, blieb hier aber fehlerfrei. Ihre Referenzen sind geradezu überragend. Unter anderem schlug sie beim WTT-Turnier in Novo Mesto die Berliner Spitzenspielerin Xiaona Shan. Vor einer Woche zeigte die 19-Jährige beim WTT-Turnier in Düsseldorf groß auf und setzte sich im Finale gegen Sabine Winter mit 4:1 durch.

Doppelstärke des Duos Winter/Feher

Auch das zweite Paarkreuz glänzt unter anderem mit der Ungarin Mercedesz Nagyaradi, die eine Kostprobe mit ihren Siegen im Spiel gegen Berlin abgegeben hat. Hinzu kommt die Doppelstärke des Duos Winter/Feher, das in der bisherigen Saison noch keine Begegnung verloren hat.

Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs kennt natürlich die Stärken des Gegners in und auswendig und meinte im Vorfeld dieser Begegnung: „Es wird für uns das schwerste Spiel der Saison. Wenn Yangzi Liu spielt, die in Schwabhausen derzeit weilt, dann sind wir wahrscheinlich eher Außenseiter“. Auch Kolbermoors stellvertretender Abteilungsleiter Günther Lodes hat sich sehr zurückhaltend geäußert und spricht von einer Außenseiterrolle. „Ich denke, es wird vor allem aber auch auf die Doppel ankommen“, sagte er.

Es kommt auf die Tagesform an

Für Schwabhausens Abteilungsleiter Helmut Pfeil stellte sich die bisherige Saison recht zufriedenstellend aus. „Wir sind bisher sehr gut gefahren. Es schaut ganz gut für uns aus“. Im Hinblick auf den morgigen Sonntag erklärte er: „Es kommt auf alle Fälle auf die Tagesform an. Ich denke aber, es wird ein Superspiel mit tollen Ballwechseln. Deshalb auch, weil Kolbermoor alles geben wird und sich für die vor einer Woche erlittene Niederlage rehabilitieren will“. Von einer Favoritenrolle will natürlich keiner der beiden Abteilungsleiter reden.

Das Aufeinandertreffen von zwei Freundinnen

Und die dürfte es – nimmt man einmal die letzten Begegnungen als Maßstab – wohl auch nicht geben. In der vergangenen Saison trennte man sich nämlich zweimal unentschieden. In der Spielzeit davor gewann Kolbermoors Quartett zwar mit 6:3, jedoch endeten alle Duelle knapp. Betrachtet man die Spiele der Akteurinnen untereinander, sieht man unter anderem, dass beispielsweise Yuan Wan gegen Mateja Jeger zuletzt 3:0 gewonnen, aber schon beim nächsten Mal mit dem gleichen Ergebnis verloren hat.

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Ganz interessant wird natürlich auch das Aufeinandertreffen zwischen Kristin Lang und Sabine Winter werden. Obwohl beide sehr enge Freundinnen sind und auf nationaler sowie internationaler Ebene – beide wurden 2016 Europameister – etliche Erfolge vorweisen können, dürfte die Freundschaft kurzzeitig auf Eis liegen. Hinzu kommt auch noch, dass die Physiotherapeutin Kristin Lang noch eine Rechnung aus dem Jahr 2019 offen hat. Da verlor die 36-Jährige nämlich an gleicher Stelle gegen Winter mit 1:3 Sätzen. Um den Anschluss auf Platz zwei, der im Rahmen der Play-off-Spiele nach Beendigung der Meisterschaftssaison sehr wichtig ist, nicht zu verlieren, braucht Kolbermoor dringend beide Zähler..

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