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Gelungenes Comeback von Mike Hollo

Naomi Pranjkovic bei den Deutschen Meisterschaften in Chemnitz nicht zu stoppen

Die Kolbermoorerin Naomi Pranjkovic gewann neben der Silbermedaille im Mixed auch noch Gold im Einzel und im Doppel.
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Die Kolbermoorerin Naomi Pranjkovic gewann neben der Silbermedaille im Mixed auch noch Gold im Einzel und im Doppel.

Zweimal Gold und einmal Silber: Eine viel bessere Ausbeute war für die Kolbermoorer-Tischtennisspielerin Naomi Pranjkovic bei den deutschen Meisterschaften in der Jugendklasse U18 nicht möglich. Ein weiteres positives Ereignis war das gelungene Comeback von Mike Hollo.

Chemnitz – Mit zahlreichen heißen Eisen war der Bayerische Tischtennis-Verband zu den Deutschen Meisterschaften der Jugendklasse U18 nach Chemnitz gereist. Das heißeste Eisen war aber einmal mehr Naomi Pranjkovic. Die 17-jährige Kolbermoorerin gewann zwei Goldmedaillen sowie eine Silbermedaille. Ein hervorragendes Comeback gab Mike Hollo, der im Jugendbereich für den SV Riedering an den Start geht.

Ohne Probleme zum Einzeltitel

Im Einzelbewerb ließ Naomi Pranjkovic schon in der Gruppenphase erkennen, dass der Titelkampf nur über sie entschieden wird. Bis auf eine Ausnahme gewann sie ihre Begegnungen jeweils mit 3:0 und fegte dann mit teilweise überragenden Ergebnissen – Siena Stelting vom TTC Salmünster gehörte beispielsweise zu den Spielerinnen, die Sätze mit 2:11 oder 4:11 verloren – durch die Endrunde. Pranjkovic ließ sich auch im Halbfinale nicht von ihrer Linie abhalten und schaltete – auch wenn hier die Ergebnisse beim 11:7/12:10/11:7/13:11-Sieg knapper ausfielen – Eireen Elena Kalatzidou von Borussia Düsseldorf mit 4:0 aus. Im Endspiel traf sie auf Lea Lachenmayer von der TTG Süßen, die einigermaßen Paroli bieten konnte. Dennoch gewann die spätere Siegerin die ersten beiden Sätze, kassierte zunächst den Ausgleich, zeigte aber in den anschließenden beiden Durchgängen nochmals groß auf.

Gold im Doppel, Silber im Mixed

Gold gab es für sie schon vorher im Doppelbewerb, den sie mit Mia Griesel vom TuS Lunestedt bestritt. Gefordert war das bayerisch/niedersächsische Duo dabei erst im Halbfinale gegen Faustyna und Sofia Stefanska (MTV Engelbastel-Schulenburg/TTK Großburgwedel), als man über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste und den entscheidenden Durchgang dabei mit 11:6 gewann. Im Finale landete man am Ende mit 11:7/11:7/11:3 einen klaren 3:0-Sieg gegen die Paarung Morsch/Neumann (TTC GW Staffel/TSV Langstadt). Fast hätte sich Naomi Pranjkovic auch noch im gemischten Doppel mit einer Goldmedaille belohnt, denn auch hier stand sie im Finale – diesmal mit Tom Schwaiger vom FC Bayern München. In diesem Endspiel traf sie auf ihre Doppelpartnerin Mia Griesel und deren Mitspieler Vincent Senkbei. Obwohl das bayerische Duo alle Register ihres Könnens zog, musste es nach drei Sätzen den Kontrahenten zum Sieg gratulieren, durfte sich aber zumindest über die Silbermedaille freuen.

Mike Hollo mit erfolgreichem Comeback

Der im Jugendbereich für den SV Riedering startende Mike Hollo holte Bronze.

Bei den Buben waren alle Blicke auf Mike Hollo gerichtet. Der für den SV Riedering startende Akteur musste zuletzt gleich zwei Hüftoperationen über sich ergehen lassen und fiel dementsprechend lange aus. Im Einzelbewerb gelangte er nach einer glänzenden Vorstellung in der Gruppenphase bis in das Halbfinale. Dort unterlag er in einem bayerischen Duell dem Regionalligaspieler und späteren Sieger Matthias Danzer vom TV Hilpoltstein mit 1:4. Da aber der dritte Platz nicht ausgespielt wurde, reichte es nach seiner Zwangspause zu einem erfreulichen dritten Platz. Im Doppelbewerb versuchte sich Hollo mit Matej Haspel – dieser schied im Einzel bereits in der Gruppenphase aus – und kam immerhin ins Achtelfinale, in dem sich das heimische Duo mit 0:3 Sören Dreier sowie dessen Partner Vincent Senkbeil (SuS Rechtsupweg/MTV Eintracht Bledeln) beugen musste. Im Mixed hatte er mit Lea-Marie Schultz (TSV Schillingsfürst) im Viertelfinale viel Pech. Nachdem das bayerische Duo gegen Lea Lachenmayer und Matthias Danzer einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte, unterlag man im Entscheidungssatz mit 9:11.

Weitere gute Leistungen, aber keine Medaillen

Für Luis Kraus kam in der ersten Runde – nachdem er in der Gruppenphase Rang zwei belegte – des Hauptdurchgangs das Aus. Der Kolbermoorer unterlag hier Wim Verdonschat (Borussia Dortmund) mit 1:3-Sätzen. Mit Lorenz Schäfer (TTC Kist) erreichte er das Achtelfinale, musste sich aber auch hier verabschieden. Gleiches galt für das gemischte Doppel, das er mit Lorena Morsch (TTC GW Staffel) bestritt. Das bayerisch/hessische Paar verlor gegen das Duo Ullmann/Stortz (TV Sasel/DJK Offenburg) in vier Sätzen. Matej Haspel schaffte es im gemischten Doppel bis in das Viertelfinale. Dort musste er mit seiner Partnerin, der Bad Königshofenerin Koharu Hagaki, nach der 0:3-Niederlage dem Duo Griesel/Senkbeil zum Weiterkommen gratulieren.eg

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