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Zwei Kolbermoorer lösen das Ticket

Matej Haspel krönt seine Leistung beim Top-24-Bundesranglistenturnier mit dem Titel

Der Kolbermoorer Matej Haspel setzte sich in der Altersklasse U15 gegenüber Manuel Prohaska (SC Staig/links) und dem Dritten Bastian Meyer (SC Marklohe) durch.
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Der Kolbermoorer Matej Haspel setzte sich in der Altersklasse U15 gegenüber Manuel Prohaska (SC Staig/links) und dem Dritten Bastian Meyer (SC Marklohe) durch.

Zwei Kolbermoorer Tischtennis-Nachwuchsspieler haben sich beim Top-24-Bundesranglistenturnier für das Folgeturnier qualifiziert. Matej Haspel räumte dabei den Titel ab.

RefrathDrei heimische Nachwuchsakteure haben sich vor ein paar Wochen für das Top-24-Bundesranglistenturnier des Deutschen Tischtennis-Bundes, das im nordrhein-westfälischen Refrath über die Bühne gegangen ist, qualifiziert. Zwei davon – der Kolbermoorer Luis Kraus in der Altersklasse U18 sowie dessen Vereinskollege Matej Haspel in der Altersklasse U15 – schafften den Sprung zum Top-Zwölf-Turnier am 12. und 13. Februar kommenden Jahres.

Geradezu in eine Hammergruppe wurde Kraus mit zwei Drittliga- sowie drei Regionalligaspielern in der U18 gelost. Davon schien sich der Verbandsoberligaspieler aber zunächst nicht beeindrucken lassen, denn die ersten drei Hürden nahm er souverän. Gegen die vermeintlich leichteren Aufgaben stand ihm dann aber das Glück nicht zur Seite. Gegen den Regionalligaspieler Mathis Kohne (MTV Jever) verlor er im Entscheidungssatz mit 10:12. Und auch gegen Mathis Hübgen (TTC Wemmetsweiler) unterlag er im fünften Durchgang.

Das Aus im Halbfinale

Als Gruppenzweiter – drei Spieler hatten die gleiche Anzahl von Siegen und Niederlagen – mit dem besten Satzverhältnis wurde ihm in der Endrunde zunächst Lleyton Ullmann vorgesetzt. Gegen den Hamburger, der im vergangenen Jahr Vizemeister beim Top-Zwölf-Turnier wurde, hatte er nur wenig Mühe und setzte sich mit 3:1 Sätzen durch. Allerdings unterlag er im Halbfinale dem Sachsen Karl Zimmermann nach einer 1:0-Führung noch mit 1:3.

Im Spiel um Platz drei traf er erneut auf Hübgen. Anstelle einer Revanche für die Niederlage in der Gruppenphase musste er sich diesmal mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. Obwohl er das Podest damit knapp verpasste, sicherte er sich als Trostpflaster zumindest die Fahrkarte für das Top-Zwölf-Turnie.

Haspel als Sieger qualifiziert

Zu dieser Veranstaltung im Februar kommenden Jahres wird auch Vereinskollege Matej Haspel – allerdings als Sieger – reisen. Der 13-jährige Gymnasiast, der hauptsächlich bei den Herren des TTC Bietigheim-Bissingen zum Einsatz kommt und auch eine Profilaufbahn anstrebt, legte mit dem Fünfsatzsieg gegen den Niedersachsen Timo Shin einen holprigen Start hin. Letztendlich sicherte er sich das Weiterkommen im letzten Gruppenspiel gegen Manuel Prohaska aus Baden-Württemberg, das er ebenfalls über die volle Distanz von fünf Sätzen absolvierte und den Entscheidungssatz mit 11:9 gewann.

Dafür drehte er in der Endrunde auf und stellte seine Fähigkeiten zunächst besonders im Halbfinale unter Beweis, als er den Hessen Tom Küllner mit 3:1 Sätzen abfertigte. Im Endspiel traf er erneut auf Prohaska. Wie schon in der Gruppenphase drückte er seinem Gegner erneut sein Spiel auf und zog diesmal seine Linie bis zum Schluss, der ihm einen 3:1-Sieg einbrachte, durch.

Kevin Fu verpasst das Top-Zwölf-Turnier

Nicht geschafft hat es hingegen Kevin Fu. Der 14-jährige gebürtige Rastatter zog die Blicke schon in der Gruppenphase auf sich, als der dreimal über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste und dabei alle Entscheidungssätze mit 11:8 gewann. Dabei setzte er sich auch gegen den Gruppensieger und Lokalmatador Jamal Oudriss durch. In der Endrunde kreuzte sich sein Weg zunächst einmal mit Prohaska, der in der Parallelgruppe Rang eins belegte.

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Durch die 0:3 Niederlage blieben ihm nur noch die Platzierungsspiele übrig. Auch hier hatte er zunächst nicht unbedingt das Glück für sich und musste sich dem Kölner Noah Herser mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. In der Begegnung um Platz neun stand ihm erneut Oudriss gegenüber. Im Gegensatz zur ersten Begegnung musste er sich diesmal aber mit 2:3 Sätzen beugen.eg

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